In Berlin‑Spandau wurde ein Neubauvorhaben mit 122 Wohnungen an der Bismarckstraße vier Monate früher als geplant abgeschlossen und an die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft degewo übergeben. Ein Großteil der Einheiten wird gefördert vermietet; die ersten Bewohner sollen im Frühjahr 2026 einziehen.

Die vorzeitige Übergabe des Neubaus an der Bismarckstraße markiert einen schnellen Baufortschritt und ermöglicht den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern, bereits vier Monate früher als geplant in ihre neuen Wohnungen einzuziehen. / © Foto: degewo/ALOMS
© Titelbild: Ten Brinke
An der Bismarckstraße 17 in Berlin‑Spandau ist ein neues Wohnbauprojekt mit 122 Wohnungen vorzeitig fertiggestellt worden. Der Projektentwickler Ten Brinke übergab den Neubau im März 2026 an das landeseigene Wohnungsunternehmen degewo, rund vier Monate vor dem ursprünglich geplanten Termin.
Das sechsgeschossige Gebäude mit Staffelgeschoss umfasst eine Wohnfläche von etwa 9.400 Quadratmetern. Rund 97 der Einheiten werden im Rahmen der Wohnungsbauförderung des Landes Berlin angeboten und sollen überwiegend bezahlbaren Wohnraum bieten.
Neubau an der Bismarckstraße: Nutzung, Energie und erstes Wohnen
Die Wohnungen sind unterschiedlich groß und reichen von Zwei‑ bis Fünf‑Zimmer‑Einheiten. Teilweise sind bereits Mietverträge geschlossen, und die ersten Mieterinnen und Mieter können ab April 2026 in ihre neuen Wohnungen einziehen.
Ein Merkmal des Bauvorhabens ist der Fokus auf energetische Effizienz und Nachhaltigkeit. Der Neubau erfüllt den KfW‑Effizienzhaus‑Standard 55 EE und nutzt eine Kombination aus Luft‑Wasser‑Wärmepumpen und einer Photovoltaikanlage auf dem begrünten Dach. Diese Technik soll den Energiebedarf für Wärme und Strom reduzieren.
Stadtentwicklung und Quartiersgestaltung nahe der Spandauer Altstadt
Das frühere Grundstück, das zuvor Garagen und Lagerflächen beherbergte, wurde nicht nur mit Wohngebäuden bebaut, sondern auch städtebaulich umgestaltet. Geplant sind begrünte Außenflächen und ein Spielplatz, um die Aufenthaltsqualität im Quartier zu erhöhen.
Die Lage in unmittelbarer Nähe zur Altstadt von Spandau bietet den zukünftigen Bewohnern Zugang zu einer vielfältigen Infrastruktur: Schulen, Nahversorgung und Freizeitangebote sind fußläufig erreichbar, und die nächste U‑Bahnstation verbindet den Standort mit dem Berliner Stadtzentrum.
Quellen: degewo, Ten Brinke
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