Hallesches Ufer in Kreuzberg: Mit dem Büroprojekt „Skygreen“ soll ein nachhaltiges Holzhybridgebäude mit rund 18.400 Quadratmetern Mietfläche entstehen. Nun hat CA Immo den Vermietungsstart bekanntgegeben.

Abriss am Halleschen Ufer 78, mit Bagger

Ende 2025 wurde das zuvor leerstehende Verwaltungsgebäude aus den 1960er-Jahren am Halleschen Ufer vollständig zurückgebaut, um Platz für den Neubau „Skygreen“ zu schaffen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: CA Immo

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Am Halleschen Ufer in Berlin-Kreuzberg beginnt mit dem Vermietungsstart des Büroprojekts „Skygreen“ die nächste Phase einer umfangreichen Standortentwicklung. Auf dem Gelände, auf dem zuletzt ein älteres Verwaltungsgebäude aus den 1960er-Jahren zurückgebaut wurde, soll ein sechsgeschossiger Neubau entstehen. Entwickelt wird das Projekt von der CA Immo nach einem Entwurf von JSWD Architekten.

Das Gebäude liegt zwischen Potsdamer Platz, Anhalter Bahnhof und Kreuzberg direkt am Landwehrkanal und soll rund 18.400 Quadratmeter Mietfläche bieten. Vorgesehen sind großzügige, flexibel teilbare Geschosse mit bis zu 3.150 Quadratmetern pro Etage.

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  • Adresse: Hallesches Ufer 74–76
  • Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
  • Nutzung: Büro, Gastronomie, Fitness, Retail, Konferenz
  • Mietfläche: ca. 18.400 qm
  • Status: Vermietungsstart, Neubau in Entwicklung nach Abriss
  • Fertigstellung: noch nicht final terminiert, möglicherweise 2028

Neubau am Halleschen Ufer: Holzhybridbau und flexible Flächen

Architektonisch setzt das Projekt auf eine Holzhybridbauweise, die sich in der sichtbaren Struktur des Gebäudes widerspiegeln soll. Große Fensterflächen und ein zentrales Atrium prägen das Konzept und sollen für eine hohe natürliche Belichtung der Arbeitsbereiche sorgen. Neben klassischen Bürostrukturen sind auch offene Raumkonzepte und variable Einheiten vorgesehen.

Die einzelnen Etagen lassen sich flexibel aufteilen und können jeweils mehrere Mieteinheiten aufnehmen. Damit richtet sich das Gebäude an unterschiedliche Nutzerstrukturen, die sowohl zusammenhängende Flächen als auch kleinteiligere Organisationen benötigen.

„Skygreen“ und „Grasblau“: Campuscharakter und gemeinschaftliche Nutzung

Ein zentrales Element des Entwurfs ist das Atrium als kommunikativer Mittelpunkt. Ergänzt wird es durch gastronomische Angebote, Fitnessbereiche sowie Konferenzflächen im Erdgeschoss. Gemeinsam mit dem benachbarten Gebäude „Grasblau“ entsteht ein Campus mit gemeinsamer Infrastruktur.

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Auch Außenbereiche wie sogenannte Greendecks sowie eine Dachterrasse sollen Aufenthaltsqualität und Austausch fördern. Das Ensemble soll so Arbeits-, Begegnungs- und Erholungsbereiche stärker miteinander verbinden.

Blick auf den Neubau "Grasblau" am Halleschen Ufer, 2025.

An das schon bestehende „Grasblau“ schließt der Neubau „Skygreen“ am Halleschen Ufer direkt an. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Zeitpunkt für Fertigstellung des Neubaus noch unbekannt

Das Projekt verfolgt ambitionierte Nachhaltigkeitsziele. Der CO₂-Fußabdruck soll über den gesamten Lebenszyklus hinweg unter 300 Kilogramm CO₂e pro Quadratmeter liegen – rund die Hälfte vergleichbarer Gebäude. Zudem strebt der Entwickler eine Konformität mit der EU-Taxonomie an.

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Ein genauer Zeitpunkt für die Fertigstellung des Neubaus steht derzeit noch nicht fest. In früheren Planungsständen war eine Übergabe des Gebäudes für das Jahr 2028 vorgesehen.

Quellen: CA Immo, konii

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