Am Halleschen Ufer in Kreuzberg soll mit Skygreen ein sechsgeschossiges Büroensemble in Holzhybridbauweise entstehen. Ein zentrales Atrium, Grünflächen und eine Dachterrasse sollen sind Teil des Neubauprojektes. Wie weit die Vorbereitungen auf dem Grundstück inzwischen tatsächlich sind, zeigt ein Besuch vor Ort.

Straße mit Radweg und parkendem Auto, dahinter ein Bauzaun mit Graffiti und ein hohes Glasgebäude zwischen Bäumen.

Auf diesem Grundstück am Halleschen Ufer soll das Projekt „Skygreen“ entstehen. Ein sogenannter blaugrüner Boulevard soll das Areal nördlich künftig mit dem angrenzenden Park und dem Ufer des Landwehrkanals verbinden. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: CA Immo

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Am Halleschen Ufer in Kreuzberg soll mit dem Projekt „Skygreen“ ein neues Büroensemble entstehen. Auf dem Grundstück zwischen Potsdamer Platz und Anhalter Bahnhof plant die CA Immo nach einem Entwurf von JSWD Architekten einen sechsgeschossigen Holzhybridbau mit rund 18.400 Quadratmetern Mietfläche. Direkt am Landwehrkanal gelegen, soll das Gebäude an das benachbarte „Grasblau“ anschließen und mit diesem gemeinsam einen Campus bilden.

Büroneubau „Skygreen“ in Kreuzberg: Neubau ersetzt früheren Verwaltungsbau

Bis Ende 2025 stand auf dem Areal noch ein Verwaltungsgebäude aus den 1960er Jahren, das vollständig zurückgebaut wurde. An dessen Stelle soll nun laut CA Immo ein Neubau mit flexibel teilbaren Geschossen entstehen, wobei einzelne Etagen bis zu 3.150 Quadratmeter groß sein können. Damit richtet sich das Gebäude sowohl an Mieter mit großem Flächenbedarf als auch an kleinere Nutzer.

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Die Adresse Hallesches Ufer 74-76 liegt zwischen Potsdamer Platz, Anhalter Bahnhof und Kreuzberg und damit zentral in Kanalnähe. Zusammen mit dem bereits bestehenden Gebäude Grasblau soll ein Campus mit gemeinsamer Infrastruktur entstehen. Wann der Bau abgeschlossen sein wird, ist derzeit offen, in früheren Planungen war das Jahr 2028 vorgesehen.

Baustelle am Halleschen Ufer: Fläche ist freigeräumt

Sandige, leicht bewachsene Fläche mit einem alten roten Backsteingebäude und schlankem Schornstein links sowie einem modernen schwarzen Glasgebäude rechts.

Neben dem historischen Backsteingebäude mit Schornstein entsteht der Neubau in direkter Nachbarschaft zum bereits fertiggestellten Gebäude „Grasblau“, mit dem gemeinsam ein Bürocampus entstehen soll. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Ein Vor-Ort-Besuch zeigt, dass das Grundstück inzwischen vollständig geräumt ist. Wo bis vor kurzem noch Gebäudereste standen, wächst nun Unkraut auf der freien Fläche. Die Baustelle wurde damit für den Baustart vorbereitet.

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Ein konkreter Termin für den Baustart ist bislang nicht bekannt. Ursprünglich ging man von einer Fertigstellung bis 2028 aus, jedoch scheint sich aktuell kaum etwas auf dem Grundstück zu tun. Bis die Bauarbeiten sichtbar beginnen, bleibt das Areal damit vorerst eine Brache mitten in der Stadt.

Architektur und Konzept: Holz, Licht und offene Räume

Das Gebäude soll in Holzhybridbauweise errichtet werden, was sich auch äußerlich in der sichtbaren Struktur zeigen soll. Große Fensterflächen und ein zentrales, geschossübergreifendes Atrium sollen für viel Tageslicht sorgen und zugleich als kommunikativer Treffpunkt dienen.

Neben klassischen Büroflächen sind auch offene Raumkonzepte vorgesehen, sodass sich die Etagen unterschiedlichen Nutzungen anpassen lassen. Ergänzt wird das Konzept durch Gastronomie, Fitnessbereiche und Konferenzräume im Erdgeschoss sowie durch Grünflächen wie Greendecks und eine Dachterrasse.

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Freie, mit Unkraut bewachsene Baulücke, im Hintergrund eine dunkle Glasfassade und ein Baukran vor blauem Himmel.

Für Radpendler ist im Untergeschoss eine Fahrradgarage mit Duschen und Umkleiden vorgesehen. Autofahrer sollen künftig auf 56 Tiefgaragenstellplätzen mit E-Ladestation parken können. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen: JSWD Architekten, CA Immo, konii

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One Comment

  1. Ewald Karl 27. August 2026 at 11:40 - Reply

    „Große Fensterflächen und ein zentrales, geschossübergreifendes Atrium sollen für viel Tageslicht sorgen und zugleich als kommunikativer Treffpunkt dienen.“

    Da hat wohl mal wieder ein Architekt den Klimawandel nicht verstanden.

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