Neukölln: Wo heute noch ein Dachdeckerbetrieb arbeitet, sollen künftig mehr als 50 Mietwohnungen entstehen. Kimavi entwickelt ein Grundstück in der Silbersteinstraße neu.

Eingeschossiges Gewerbegebäude mit der Aufschrift Bedachungen Solartechnik Gnädig und Braas Systempartner, davor ein schwarzer Sportwagen und ein weißer Transporter, im Hintergrund ein graues Hochhaus mit der Aufschrift Motel Plus.

Zwischen den S-Bahnhöfen Neukölln und Hermannstraße, nahe dem Körnerpark, plant Kimavi auf dem Gnädig-Grundstück ein neues Wohnbauprojekt mit einer Bruttogrundfläche von rund 3.870 Quadratmetern. Die Bauzeit ist für 2026 bis 2028 angesetzt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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Zwischen Werkstätten, Altbauten und neuen Wohnprojekten verändert sich das Umfeld rund um die Hermannstraße in Neukölln derzeit sichtbar. Nun kommt ein weiteres Bauvorhaben hinzu: Der Projektentwickler Kimavi hat laut THOMAS DAILY gemeinsam mit einem institutionellen Investor ein Grundstück in der Silbersteinstraße 26 erworben. Auf dem Areal soll ein Neubau mit mehr als 50 Mietwohnungen entstehen.

Das rund 949 Quadratmeter große Grundstück liegt zwischen den S-Bahnhöfen Neukölln und Hermannstraße, nur wenige Gehminuten vom Körnerpark entfernt. Geplant ist ein Wohngebäude mit einer Bruttogrundfläche von rund 3.870 Quadratmetern. Die Bauphase ist nach Angaben von Kimavi für den Zeitraum von 2026 bis 2028 vorgesehen.

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Dachdeckerbetrieb in der Silbersteinstraße: Von der Werkstatt zur Wohnadresse

Straßenschild Bruno-Bauer-Straße im Vordergrund, dahinter das weiße Gewerbegebäude der Dachdeckerei Gnädig mit blauer und roter Beschriftung, davor parken mehrere weiße Lieferwagen und ein dunkler Pkw.

Der Familienbetrieb Gnädig ist seit über 70 Jahren auf dem Grundstück ansässig. Laut Kimavi soll er auf eine nahegelegene Ausweichfläche umziehen, dem Kiez damit erhalten bleiben./ © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Auf dem Grundstück befindet sich seit Jahrzehnten ein Dachdeckerbetrieb, der bis heute in Familienhand liegt. Nach Angaben von Kimavi soll das Unternehmen auf eine Ausweichfläche in unmittelbarer Nähe umziehen und dem Kiez damit erhalten bleiben. Bei einem Besuch vor Ort war der Betrieb zuletzt noch aktiv.

Der bisherige Bestandsbau dürfte im Zuge der Neubebauung zumindest teilweise, wenn nicht sogar ganz weichen. Ob die dadurch entstehende Baulücke vollständig geschlossen wird, lässt sich derzeit noch nicht abschließend sagen.

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Kimavi plant zweites Projekt im Umfeld: Entwicklung an der Sonnenallee

Kimavi ist nicht nur an der Silbersteinstraße in Neukölln aktiv. Gemeinsam mit einem Family Office hat das Unternehmen auch das rund 800 Quadratmeter große Eckgrundstück an der Sonnenallee 210 erworben, das zuvor über mehrere Jahre als Kfz-Werkstatt genutzt wurde. Geplant sind über 40 neue Mietwohnungen auf einer Fläche von etwa 3.785 Quadratmetern, die Bauzeit soll sich von 2025 bis 2028 erstrecken. Das Grundstück liegt in direkter Nähe zum künftigen Estrel Tower, der bis Ende 2026 fertiggestellt werden soll.

Neubau Sonnenallee 210, Neukölln

An der Sonnenallee 210 ist ein neues Wohnprojekt geplant, das ausschließlich geförderten Wohnraum umfasst. / © Visualisierung: KIMAVI GmbH

Silbersteinstraße 26

Quellen: KIMAVI, THOMAS DAILY, Konii, FREITAG Immobilien GmbH – Michael Freitag

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