In Steglitz-Zehlendorf wurden zwei Abschnitte des Königswegs zur Fahrradstraße umgebaut und damit aufgewertet. Die neue Infrastruktur schafft eine komfortable und sichere Verbindung zwischen Nikolassee und Zehlendorf und stärkt gleichzeitig das Radvorrangnetz der Stadt. Das Projekt setzt zentrale Vorgaben des Berliner Mobilitätsgesetzes um.

Der Königsweg wurde ausgebaut, um eine sichere und komfortable Verbindung zwischen Nikolassee und Zehlendorf zu schaffen. Im Zuge der Arbeiten wurden die Fahrbahn instand gesetzt, neue Markierungen aufgebracht und klare Parkregelungen eingeführt, sodass der Abschnitt als Teil des Radvorrangnetzes deutlich aufgewertet wird. / © Foto: Wikimedia Commons, Bodo Kubrak, CC0
© Titelbild: Wikimedia Commons, Andreas Lippold, CC BY-SA 4.0
In Steglitz-Zehlendorf wurde der Königsweg auf zwei Abschnitten zu einer Fahrradstraße ausgebaut und damit erheblich aufgewertet. Insgesamt umfasst der Umbau rund 1.300 Meter, verteilt auf den Bereich zwischen den Wendehämmern am Katteweg und der Straße Am Waldhaus in Nikolassee sowie den Abschnitt zwischen Clauertstraße und Idsteiner Straße in Zehlendorf. Die Verbindung gilt seit langem als wichtige Route zwischen Potsdam und Berlin, sodass die Maßnahmen die überregionale Erreichbarkeit verbessern.
Durch die Umgestaltung wird das Berliner Mobilitätsgesetz konsequent umgesetzt, denn der Königsweg ist ein Teil des gesamtstädtischen Radvorrangnetzes. Ziel ist es, Radfahrenden eine sichere Alternative zur Potsdamer Chaussee zu bieten und gleichzeitig die Qualität der Radinfrastruktur spürbar zu erhöhen.
Ausgebaute Infrastruktur am Königsweg in Steglitz-Zehlendorf: Maßnahmen und verkehrliche Verbesserungen
Im Zuge der Arbeiten wurde die Fahrbahn instand gesetzt und mit der Markierung als Fahrradstraße versehen. Ergänzend dazu installierten die Verantwortlichen neue Beschilderungen und führten eine klare Parkordnung ein, um Sichtbeziehungen zu optimieren. Diese baulichen Schritte sollen für alle Verkehrsteilnehmenden ein geordnetes und transparentes Umfeld schaffen.
Die Umgestaltung bringt mehrere Vorteile für den Radverkehr. Dazu gehören mehr Sicherheit durch Vorrangregelungen gegenüber dem motorisierten Verkehr sowie durch Sicherheitsstreifen neben Parkständen, die das Risiko von Dooringunfällen reduzieren sollen. Zusätzlich sorgen die markierten Vorfahrtsregelungen für ein komfortables Fahren ohne die übliche „rechts vor links“ Situation.
Organisation des Ausbaus zur Fahrradstraße: Zusammenarbeit von Senatsverwaltung, Bezirk und infraVelo
Das Projekt wurde im engen Austausch zwischen verschiedenen Akteuren realisiert. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt plante die neuen Fahrradstraßenabschnitte gemeinsam mit dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Die landeseigene Gesellschaft infraVelo übernahm die Projektsteuerung sowie die bauliche Umsetzung.
Finanziert wurde das Vorhaben durch die Senatsverwaltung, die das Projekt als wichtigen Beitrag zur Stärkung des Radverkehrs bewertet. Die Umgestaltung des Königswegs zeigt, wie durch abgestimmte Zusammenarbeit zwischen Bezirk, Verwaltung und landeseigenen Unternehmen funktionale Radverkehrsverbindungen geschaffen werden können.
Quellen: GB infraVelo
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