Im Interview erklärt Baustadtrat Florian Schmidt, warum der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg beim SEZ auf Erhalt und Hochhäuser statt Totalabriss setzt. Vier Wohnhochhäuser könnten hunderte Wohnungen ermöglichen und zugleich das Ensemble bewahren. Schmidt kann sich künftig im SEZ sogar wieder eine Schwimmnutzung vorstellen, unter gewissen Bedingungen.

Wie geht es weiter am SEZ? Im Interview skizziert Florian Schmidt ein alternatives Wohnkonzept mit Hochpunkten, Machbarkeitsstudie und politischem Appell an den Senat. / © Visualisierung: fatkoehl&Quest&forty-five degrees

© Visualisierung Titelbild: SEZ-QUARTIER neu denken

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Für das seit Jahren leerstehende SEZ an der Landsberger Allee plant die landeseigene WBM bislang einen vollständigen Abriss und den Neubau eines Wohnquartiers mit bis zu 680 Wohnungen, davon rund die Hälfte gefördert.

Ergänzt werden sollen Schule, Sport- und Gewerbeflächen sowie ein autofreier Quartierskern. Ziel ist es, durch serielles Bauen Zeit und Kosten zu sparen und dringend benötigten Wohnraum in zentraler Lage zu schaffen.

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SEZ in Berlin-Friedrichshain: Bezirk bringt alternatives Wohnkonzept ins Spiel

Nun bringen mehrere Initiativen und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg jedoch ein alternatives Wohnkonzept in die Debatte ein. Unterstützt wird die Idee, Teile des bestehenden SEZ-Komplexes zu erhalten und durch neue Wohnhochhäuser zu ergänzen.

So könnten mindestens die im Bebauungsplan vorgesehenen rund 500 Wohnungen realisiert werden, ohne das Ensemble vollständig abzureißen, jedenfalls nach Ansicht der Initiatoren, die hinter dem Entwurf stehen.

Verdichtung statt Abriss: Vier Hochhäuser sollen das SEZ retten

Das Konzept setzt auf Verdichtung im Bestand, will Abrisskosten vermeiden und ein Zeichen für nachhaltige Stadtentwicklung setzen. Damit steht nicht nur die Zahl der Wohnungen, sondern auch der Umgang mit dem baulichen Erbe im Zentrum der Diskussion.

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Bezirksstadtrat Florian Schmidt (Die Grünen) äußerte sich nun in einem ausführlichen Interview zum Alternativvorschlag und begründete, warum der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg den Ansatz ausdrücklich unterstützt.

Bürgerinitiativen und Bezirksamt setzen sich gemeinsam für den Erhalt des Komplexes ein

Hinter dem Vorschlag steht das Bündnis SEZ-Quartier neu denken. Dieses Bündnis bezeichnet sich selbst als Initiativgruppe aus Fachleuten aus Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung, Denkmalschutz, Ingenieurwesen, Kunst- und Kulturproduktion sowie aus den Bürgerinitiativen „SEZ für alle!“ und „Gemeinwohl in Bürger*innenhand“.

Schmidt erläutert, wie es zur Zusammenarbeit zwischen Bezirk und Initiativen kam: „Tatsächlich gab es schon seit einiger Zeit Gespräche mit Akteuren der kooperativen Stadtentwicklung zur Frage, ob man nicht einen Kompromiss zwischen den Zielen Erhalt als Spaßbad und Totalabriss erarbeiten sollte. So könnte man Schaden von allen Seiten abwenden und die wertvolle Bausubstanz des SEZ zu etwas Innovativem transformieren. Diese Gespräche führten zu der Idee, dass im Rahmen der bezirklichen LokalBau-Strategie eine kurzfristige Konzeptentwicklung erfolgen soll.“

© Visualisierung: studio adhoc GmbH

Florian Schmidt: „Es ist ein Konzept und muss weiter ausgearbeitet werden.“

Der Bezirksstadtrat betont dabei allerdings, dass das vorliegende Konzept erst einmal nur als Denkanstoß gedacht ist: „Es ist (…) ein Konzept, dass im Dialog entstanden ist – es soll einen Anstoß geben und muss weiter ausgearbeitet werden.“

Der Stadtrat erklärt auch, was mit dem SEZ geschehen würde, sollte es tatsächlich erhalten bleiben: „Der bisherige Mythos ist ja, dass SEZ sei total verfallen und könne nicht mehr saniert werden. Zudem gäbe es keinen Bedarf für ein Schwimmbad oder Sportflächen und der Erhalt des SEZ würde dringend benötigten Wohnungsbau verhindern. Doch das Gegenteil ist der Fall. Das SEZ kann gut saniert werden, es gibt einen riesigen Bedarf an Sportflächen und Wohnungen können in erheblichem Umfang auch bei Erhalt errichtet werden.“

Schmidt kann sich künftig auch wieder eine Schwimmnutzung im SEZ vorstellen – unter Vorbehalt

Auch eine Schwimmnutzung kann sich Schmidt vorstellen, allerdings unter Vorbehalt: „Wir schließen das nicht aus. Es ist allerdings unstrittig, dass dafür eine Finanzierung gefunden werden müsste, die bisher nicht in Aussicht stand. Wenn wir zunächst trockene Nutzungen ins SEZ bringen, um eine Instandsetzung aus der Nutzung heraus zu finanzieren, sollten die Grundstrukturen wie Schwimmbecken erhalten bleiben. So kann man, wenn sich die Lage ändert, das Schwimmen gegebenenfalls zurück ins SEZ bringen.“

Auf die vier geplanten Hochhäuser angesprochen äußert sich der Stadtrat optimistisch, was die zu kalkulierenden Kosten angeht: „Hochhäuser in der Kategorie bis 70 Meter, also ca. 16-20 Stockwerke bieten die optimale Balance zwischen hoher städtebaulicher Dichte, hoher Flächennutzung auf kleinem Grundstück, und moderaten Bau- und Betriebskosten. Die 4 Hochpunkte im Konzept sollten daher im Bereich um 60 Meter Höhe sein. Durch die Flächeneffizienz wird weniger Boden versiegelt als bei der WBM-Planung und es kann in Bauabschnitten errichtet werden. Die Hochhäuser sollen zudem Modellvorhaben für kostengünstiges und klimafreundliches Bauen sein.“

Schmidt schlägt eine gemeinsame Machbarkeitsstudie für das Alternativkonzept vor

Schmidt erklärt, der Bezirk wolle zeitnah das Gespräch mit WBM und Senat suchen, um die Möglichkeit einer gemeinsamen Machbarkeitsstudie zu prüfen. Man sei bereit, eine solche Studie auch finanziell zu tragen und rechne damit, das Konzept innerhalb von zwei bis drei Monaten entscheidungsreif ausarbeiten zu können.

Sollten Senat und WBM nicht mitziehen, könne der Bezirk – sofern politisch gewollt – eine Untersuchung auch eigenständig vorantreiben und die durch den Abrissstopp entstehende Zeit nutzen. Den Zeitpunkt einer möglichen Aufhebung des Abrissstopps könne man laut Schmidt derzeit nicht seriös prognostizieren; zunächst müssten umweltrechtliche Vorgaben erfüllt werden.

Eine Verzögerung des Wohnungsbaus sehe er nicht zwingend, da rechtliche Instrumente wie der „Bau-Turbo“ flexible Genehmigungen ermöglichten. Letztlich sei es vor allem eine Frage des politischen Willens. Damit schiebt Schmidt die Verantwortung gekonnt an den Berliner Senat weiter, der sich bislang zu den veröffentlichten Plänen sehr bedeckt hält.

© Visualisierung: fatkoehl&Quest&forty-five degrees

© Visualisierung: fatkoehl&Quest&forty-five degrees

Quellen: Bündnis SEZ-Quartier neu denken, WBM, Landesdenkmalamt Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Stefan Forster GmbH, Wikipedia, Berliner Morgenpost, Taz, Architektenkammer Berlin, rbb24

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11 Kommentare

  1. Böhme 3. März 2026 at 01:07 - Reply

    Das Theater um den Abriss des SEZ entwickelt sich zur völligen Groteske! Es ist zunächst einmal erstaunlich, dass die Systemverhinderer „Die Grünen“, die allenthalben gegen Hochhäuser kämpfen, hier plötzlich als Alternative Hochhäuser fordern! Absurd! Und das vor dem Hintergrund, dass ein dann erhaltenes SEZ nicht mal ansatzweise wirtschaftlich betrieben werden kann. Das SEZ war schon zu DDR-Zeiten ein absolutes Zuschussgeschäft, dass man sich aus bestimmten politischen Gründen leistete.

    Und diejenigen, die gefühlsmäßig der Einrichtung SEZ nachhängen, werden in wenigen Jahren tot sein. Und dann würde ein fortbetriebenes SEZ den folgenden Generationen, die zu dieser Einrichtung und seiner Architektur keinerlei emotionale Beziehung haben, als Steuerzahler kräftig auf der Tasche liegen.

    Außerdem kann man sich sicher sein, dass sich die klassischen Einwendungen gegen die Hochhausbebauung richten werden. Und mich würde mal interessieren, wie man die lärmenden Außenanlagen des SEZ direkt neben der Wohnhausbebauung rechtfertigen will. Und dann müsste der Bebauungsplan neu gefasst werden, was nochmals Jahre dauert … aber der Wohnungen bedarf es jetzt … sofort!

    Reißt die Ruine endlich ab!!!

    • Max 3. März 2026 at 15:21 - Reply

      Wird witzig werden, wenn die neuen Bewohner des Quartiers sich dann in einigen Jahren beschweren, warum es denn so wenig Sport- und Freizeitmöglichkeiten gibt für die ganzen neuen Zuzügler im Stadtteil und warum denn die Planer das nicht mitgedacht hätten?

      Die Tabula-Rasa-Wut mancher hinsichtlich des SEZ hat gewisse Parallelen mit der Nachkriegszeit. Eigentlich ist die große Lehre aus dieser Zeit das heute sehr aktuelle Paradigma „Erhalt vor Abriss“. Aber gut, nicht für die Hochhaus-Ultras. Da zählt nur höher, höher, höher. Alles andere ist schließlich keine moderne Stadt. Im Zweifel sollte für ein Hochhaus alles platt gemacht werden. Braucht man eh nicht, wenn man ein Hochhaus dafür haben kann…

      Aber was mich an ihrem Kommentar besonders begeistert, ist der Punkt, dass Sportstätten und Freizeiteinrichtungen neuerdings wirtschaftlich sein müssen, um eine Umsetzung oder einen Erhalt zu rechtfertigen. Sicherlich muss ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept vorhanden sein, aber grundsätzlich wird soziale Infrastruktur IMMER ein Zuschussgeschäft sein. Hier ist dann die Politik in Kombination mit der Verwaltung gefragt, wie viel leistbar ist. Friedrichshain-Kreuzberg geht auf die 300.000 Einwohnermarke zu und wächst auch wirtschaftlich rasant. Die soziale Infrastruktur muss dementsprechend mitwachsen. Dass es ein Zuschussgeschäft ist, ist genuin und kein Verhinderungs- oder gar Abrissgrund. Nur wenn eine Sanierung einfach grundsätzlich zu teuer ist, dann macht ein Abriss Sinn, aber es ist seit Langem bekannt, dass eine Sanierung im Falle des SEZ nicht teurer wäre als ein Abriss.

      Im Grunde geht es darum: entweder wird modernes Wohnen komplett forciert in dem Quartier um jeden Preis oder es wird aus dem Bestand heraus ein Konzept mit einer Kombination aus Wohnen und Freizeit/Sport verfolgt. Letzlich wird es eine politische Entscheidung sein.

      Ihr Kommentar entbehrt allerdings nicht eines gewissen Fanatismus und der Punkt mit dem Zuschussgeschäft war die Kirsche auf der Torte der Radikalität.

  2. Daniela 3. März 2026 at 05:45 - Reply

    Warum muss ein Schwimmbad abgerissen werden. Man könnte doch in Zehlendorf oder so mal ein Stück Wald platt machen. Oder da wo Abriss Häuser sind. Der Osten Berlin wird völlig zu gebaut. Höfe die klein sind da wird der Spielplatz mit 6-10 Bäume weg gemacht und ein 15 Stockwerke Häuser neben 5-6 stöckige Häuser gebaut. Und dann die Mieten 2 Zimmer warm 1400 Euro und vielleicht 15 Wohnungen gefördert die Kosten dann aber auch 970 warm . Ist dich echt schlimm.

  3. Philipp 3. März 2026 at 12:02 - Reply

    30 Jahre hat das Ding vor sich her geschimmelt, und jetzt plötzlich hat Schmidt eine vermeintlich konstruktive Lösung anzubieten. Bestehend Pläne umsetzen! Alles andere ist doch nur Verhinderungskultur.

  4. Max 3. März 2026 at 16:14 - Reply

    Schmidt für Hochhäuser? ist die Hölle zugefroren?

  5. Dirk Thiele Galizia 3. März 2026 at 20:00 - Reply

    Wird eher hässlich

  6. Arvid 4. März 2026 at 12:25 - Reply

    Was hier vergessen wird: Der aktuelle Zustand ist dem Irrglauben geschuldet, dass es ein privater Investor hätte besser machen können. Mit wenigen Ausnahmen ist ein Schwimmbad immer ein Subventionsbetrieb – ehe wir die Kostenfaktoren Wasseraufbereitung, Beheizung und Personal mit neuen Technologien in den Griff bekommen. Hier will man seitens des Senats wieder ohne Sinn und Verstand Hunderte Wohnungen reinklatschen, während die Infrastruktur schon jetzt am Rande des Zusammenbruchs ist (fährt hier jemand zufällig mal während der Rushhour mit der benachbarten Tram oder hat versucht, für sein Kind einen Platz in einem Schwimmkurs eines öffentlichen Schwimmbads zu bekommen?). Vielleicht ist es ja auch völliger Wahnsinn, jeden Parkplatz, jede Ruine, jede annähernde Brachfläche mit Wohnungen zu zubauen, während man politische Probleme und Fehlanreize völlig ignoriert? Wieso sind Wohnungen für die Mittelschicht denn kaum noch erschwinglich? Warum sinkt vor dem Hintergrund der extrem hohen Mieten der Anreiz noch eine Arbeit aufzunehmen? Vielleicht weil wir durch bürokratische und grünautoritäre Bauvorgaben die Baukosten ins Extreme gesteigert haben und uns aus sozialpolitischer Schönfärberei so ungerechte Umverteilungssysteme wie den Wohnberechtigungsschein leisten? Ein Großteil der hohen Mieten bei den städtischen Wohnungsgesellschaften resultiert aus der nötigen Quersubventionierung für „Sozialwohnungen“, die aufgrund der niedrigen Mieten und extrem hohen Baukosten hochdefizitär sind und die dann häufig genug nicht einmal von wirklich Bedürftigen bewohnt werden, sondern von WBS-Betrügern (wer den einmal hat, wird nie wieder überprüft) und massenhaft Menschen, die eigentlich gar nicht hier sein dürften oder denen aufgrund ihrer bewussten Entscheidung zum dauerhaften Verbleib im Bürgergeld auch eine Wohnung in Randlage zu zumuten wäre. Würde man hier politisch nachsteuern, gäbe es deutlich günstigeren Wohnraum (weil auch die Privaten wieder bauen würden) und mehr finanziellen Spielraum ein SEZ zu sanieren und wieder als subventioniertes Schwimmbad innerhalb des Rings zu betreiben (das Bad im Velodrom platzt auch durchgehend aus allen Nähten aufgrund der hohen Nachfrage bei geringem Angebot, von dem Desaster an der Holzmarktstraße wollen wir gar nicht reden…).

    • Böhme 6. März 2026 at 01:39 - Reply

      Was den Bedarf an Wohnraum angeht: Befassen Sie sich doch einfach mal mit den Gründen! Ungezügelter Zuzug aus aller Herren Länder der Welt!!! Und die nächste Welle wartet ja schon: Wenn die Amis das im Iran vergeigen, kommen die nächsten Millionen zu uns. Und wenn der Ukraine-Krieg an die Wand fährt, kommen die nächsten Millionen! Und da anders, als die Sozialdemokraten in Dänemark, es nicht schaffen, Flüchtlinge zentral zu verteilen, sodass diese ihre persönlichen „Hotspots“ in Deutschland sich suchen (und dazu gehören alle Großstädte, vor allem Berlin), läuft Berlin eben einwohnermäßig zu – und dafür muss man Wohnraum schaffen. Und da, anders als bei Einheimischen, Bund und Länder verpflichtet sind, Flüchtlingen Wohnraum zu verschaffen (auf dieses grundlegende Problem hatte bereits Boris Palmer bei Lanz hingewiesen), muss jede Fläche für den Wohnungsbau genutzt werden. Interessant wäre übrigens, was eigentlich mit den ganzen neu errichteten Häusern passiert, wenn die ganzen Flüchtlinge das Land wieder verlassen.

      Und das Argument, dass solche Schwimmbäder sich nie rechnen, greift nicht. Das mag zwar im Ansatz richtig sein, aber der Berliner Senat hat andere „Schwimmbäder“ geöffnet gelassen. Das SEZ ist vom Berliner Senat nicht geschlossen worden, weil es ein „pöses, pöses“ Ossischwimmbad ist (es gibt auch im Osten Schwimmbäder, die seit der Einheit weiterhin betrieben werden), sondern weil es auch im Verhältnis zu allen anderen entsprechenden Einrichtungen viel zu teuer war, es war schlicht unter keinem Gesichtspunkt finanzierbar!!! Und daran hat sich jenseits des Umstandes, dass es heute auch noch grundlegend saniert werden müsste, bis heute nichts, aber auch überhaupt nichts geändert.

      Und es gibt keine WBS-Betrüger! Es ist gesetzliche Regel, dass die Voraussetzungen eines WBS zum Zeitpunkt der Aufnahme des Mietverhältnisses vorliegen müssen. Nach dem Gesetz ist kein Mieter mit ehemals WBS-Berechtigung verpflichtet, Änderungen seiner wirtschaftlichen Verhältnisse der Behörde und/oder dem Vermieter mitzuteilen und dann gegebenenfalls sein Wohnung zu räumen. Und das hat verdammt gute Gründe. Früher ist das mit einer Fehlbelegungsabgabe geregelt worden, die dann abgeschafft wurde. Aktuell wird geprüft, die Fehlbelegungsabgabe wieder einzuführen. Nur wird dadurch nicht eine einzige Wohnung frei.

  7. Reinhardt Kirchner 4. März 2026 at 22:51 - Reply

    Also Herr / Frau /divers Böhme, ich bin schon sehr erstaunt wie sie hier argumentieren ohne überhaupt mal Zahlen zu kennen ? Warum ist denn das unwirtschaftlich??? An der Uber Arena ist eine Bowling Bahn.. Meinen sie die wäre unwirtschaftlich ? Das liest sich wie SED oder Grüne oder so etwa. Unsachlich und ungebildet. Das einzige was Fakt ist : Gibst du so ein Objekt in Staatshand…… wird es euer und unwirtschaftlich. Im Westen nichts neues !

    • Böhme 6. März 2026 at 01:43 - Reply

      Herr Arvid hatte vor Ihrem Post glatt das Gegenteil gepostet! Sie können sich ja mal mit diesem ins Benehmen setzen und die Frage der Wirtschaftlichkeit von Objekten in öffentlicher oder privater Hand per Fingerhakeln abklären!

      Ganz generell bin ich bei Ihnen, was die Ineffizienz wirtschaftlichen Handelns der öffentlichen Hand angeht. Leider treffen wir beide damit nicht den Zeitgeist: Die Staatsquote in Deutschland wächst in erschreckender Weise, weil weite Teile der Gesellschaft inzwischen bis in die CDU/CSU hinein (CDU/CSU, was ist aus Euch geworden), gerade auch bis in die Berliner CDU unter Wegner, der Meinung ist, dass der Staat alles richten muss.

  8. Charlie Parker 9. März 2026 at 12:27 - Reply

    Mich würde mal interessieren, was die direkten Anwohner von dem Alternativvorschlag halten. Ich bin einer von ihnen und fände die Aussicht vier zwanzigstöckige Hochhäuser vor der Nase zu haben eine Katastrophe. Da fand ich den jetzigen Entwurf weitaus vielversprechender.

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