Am Berliner Stadtrand entsteht in Hoppegarten ein neues Seniorenzentrum mit 137 Pflegeplätzen. Vor Ort laufen die Erdarbeiten für den Neubau, der im Herbst 2027 fertiggestellt werden soll.

Der Innenhof des Vitanas Senioren Centrums in Hoppegarten zeigt eine barrierearme Senioren Residenz mit Grünflächen, Sitzplätzen und Neubau-Gebäude.

Die Visualisierung zeigt den begrünten Innenhof des Vitanas Senioren Centrums in Hoppegarten mit Rundweg, Sitzbereichen und seniorengerechter Parkanlage. / © Visualisierung: imagineering3d / Christina Tölle

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

ANZEIGE

 

Zwischen Einfamilienhäusern, einer Kita und dem S-Bahnhof Birkenstein hat sich ein lange unbebautes Grundstück in eine Großbaustelle verwandelt. Schwere Maschinen bewegen Erde und Schotter, während ein Mobilkran die nächsten Arbeiten vorbereitet. Hier entsteht das Vitanas Senioren Centrum Hoppegarten. Ab Herbst 2027 sollen die ersten Senioren einziehen können.

  • Projekt: Vitanas Senioren Centrum Hoppegarten
  • Adresse: Hönower Weg 5, 15366 Hoppegarten
  • Baubeginn: 2026
  • Geplante Fertigstellung und Inbetriebnahme: Herbst 2027
  • Pflegeplätze: 137 Einzelzimmer

Auf der Baustelle am Hönower Weg bestimmt derzeit noch der Erdbau das Geschehen. Vor Ort sieht man große Sand- und Schotterberge, breite Fahrspuren schwerer Baumaschinen und einen ausgefahrenen Mobilkran. Ein Radlader verteilt Material auf dem Gelände. Vom späteren Seniorenzentrum ist bislang noch nichts zu erkennen. Das Grundstück wird für die Fundamente und die weiteren Rohbauarbeiten vorbereitet.

ANZEIGE

Die Visualisierung zeigt den Neubau des Vitanas Senioren Centrums in Hoppegarten bei Berlin als Senioren Residenz mit 137 Pflegeplätzen.

Die Visualisierung zeigt den geplanten Neubau des Vitanas Senioren Centrums in Hoppegarten bei Berlin mit Mansarddach, Grünflächen und Stellplätzen. / © Visualisierung: imagineering3d / Christina Tölle

Seniorenzentrum bei Berlin: Vom freien Grundstück zur Baustelle

Das Baufeld liegt direkt am östlichen Berliner Stadtrand. Nur wenige Meter hinter den Bauzäunen beginnen die Gärten und Einfamilienhausgrundstücke von Neu-Birkenstein. Am Eingang informiert eine Bautafel über das Vorhaben: Geplant sind 137 Pflegeplätze sowie die Fertigstellung im Herbst 2027.

Noch zu Jahresbeginn 2026 ließ Cureus das zuvor unbebaute Areal freimachen. Im Juni kündigte das Unternehmen den Beginn der Erdarbeiten und die anschließende Herstellung der Bodenplatte an. Danach soll der Neubau schrittweise in die Höhe wachsen.

ANZEIGE

Er entsteht auf einem rund 6.250 Quadratmeter großen Grundstück zwischen dem Hönower Weg und der Oderbruchstraße. Das Areal gehört zum Geltungsbereich des Bebauungsplans „Gartenstadt Neu-Birkenstein“.

Eingang zur Baustelle des Vitanas Seniorenzentrums in Hoppegarten mit Baucontainern, Fahrzeugen und einer Tafel zum Neubau der Seniorenresidenz.

Die Bautafel am Hönower Weg kündigt die Fertigstellung des neuen Seniorenzentrums für Herbst 2027 an. Vorgesehen sind 137 Pflegeplätze und eine weitgehend barrierefreie Anlage nahe Berlin. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

137 Pflegeplätze für Senioren am Berliner Stadtrand

Nach der Fertigstellung soll das Seniorenzentrum rund 7.100 Quadratmeter Bruttogrundfläche umfassen. Cureus plant drei Vollgeschosse und einen H-förmigen Grundriss. Diese Form schafft zwei geschützte Außenbereiche und soll zugleich kurze Wege innerhalb der Einrichtung ermöglichen. Der Haupteingang wird am Hönower Weg liegen.

ANZEIGE

Alle 137 Pflegeplätze entstehen in Einzelzimmern mit eigenem Bad. Davon sollen 64 Zimmer vollständig rollstuhlgerecht ausgebaut werden. Zur Grundausstattung gehören nach Angaben der Projektpartner ein Schwesternruf sowie eigene Anschlüsse für Telefon, Internet und Fernsehen. Die künftigen Bewohner können persönliche Möbel mitbringen und ihre Zimmer damit individuell einrichten.

Vitanas will in Hoppegarten stationäre Vollpflege sowie Kurzzeit- und Verhinderungspflege anbieten. Die Kurzzeitpflege richtet sich unter anderem an Menschen, die nach einem Krankenhausaufenthalt vorübergehend Unterstützung benötigen. Die Verhinderungspflege soll pflegende Angehörige zeitweise entlasten. Die genaue Verteilung der 137 Plätze auf diese Angebote steht noch nicht fest.

Ein gelber Radlader arbeitet vor einem Mobilkran auf der Baustelle des neuen Seniorenzentrums am Berliner Stadtrand in Hoppegarten.

Ein Radlader verteilt Erde und Schotter auf dem Baufeld in Neu-Birkenstein. Noch prägen schwere Baumaschinen das Gelände, auf dem ein Seniorenzentrum mit 137 Einzelzimmern entstehen soll. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Seniorenzentrum in Hoppegarten: Fünf Wohngruppen mit eigenen Küchen

Das Seniorenzentrum soll in fünf eigenständige Wohngruppen gegliedert werden. Jede Gruppe erhält einen Aufenthaltsraum mit Wohnküche sowie eine eigene Terrasse oder einen Balkon. Damit setzt das Konzept nicht ausschließlich auf große zentrale Gemeinschaftsflächen. Kleinere Gruppen sollen den Alltag innerhalb der Einrichtung strukturieren und überschaubare Wohnbereiche schaffen.

Ergänzend plant Cureus mehrere Angebote, die direkt im Gebäude liegen. Dazu gehören ein Restaurant, Pflegebäder, ein Friseur, ein Therapieraum und eine hauseigene Wäscherei. In der Eingangsebene sind außerdem eine hotelartig gestaltete Lobby, eine Kamin-Lounge und eine Bibliothek vorgesehen. Das Restaurant soll eine Sonnenterrasse erhalten, die in die geplante Gartenanlage führt.

Die Baustelle des Seniorenzentrums in Hoppegarten mit einem blauen Mobilkran, einem großen Schotterberg und Bäumen am Rand des Grundstücks.

Große Schotterlager, Bauzäune und ein Mobilkran prägen derzeit das Grundstück am Hönower Weg. Hier baut Cureus ein neues Seniorenzentrum für Senioren aus Hoppegarten, Berlin und der Umgebung. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Mansarddach soll den Neubau in Neu-Birkenstein einfügen

Die Freiflächen sollen nach Abschluss der Bauarbeiten kaum noch an das heutige, weitgehend offene Baufeld erinnern. Vorgesehen sind ein Rundweg, verschattete Ruhebereiche sowie eine Bepflanzung mit regionaltypischen Laub- und Obstgehölzen. Die Anlage soll den Senioren sowohl Bewegung als auch Aufenthalte im Freien ermöglichen.

Die Umgebung besteht überwiegend aus Einfamilienhäusern mit geneigten Dächern und privaten Gärten. Cureus greift diese Struktur mit einem Mansarddach auf. Es soll technische Anlagen aufnehmen und zugleich verhindern, dass der Neubau gegenüber der benachbarten Wohnsiedlung unnötig massiv wirkt. Für die Fassade sind unterschiedliche beige Putzflächen geplant.

Seniorenzentrum in Hoppegarten soll im Herbst 2027 eröffnen

Auf dem Grundstück sollen 28 Pkw-Stellplätze entstehen. Zwei davon plant Cureus als behindertengerechte Stellplätze. Hinzu kommen Fahrradabstellmöglichkeiten und technische Voraussetzungen für Elektromobilität. Die Stellplätze richten sich vor allem an Beschäftigte, Besucher und Angehörige.

Vor Ort konzentrieren sich die Arbeiten derzeit auf das Gelände und die Vorbereitung des Hochbaus. Vitanas nennt Herbst 2027 als geplanten Zeitpunkt für Fertigstellung und Inbetriebnahme. Ein exaktes Eröffnungsdatum steht nicht fest.

Vitanas Senioren Centrum Hoppegarten

 

Quellen: Cureus, Vitanas

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.