Im Spandauer Ortsteil Staaken schreitet der Neubau einer dreizügigen Grundschule deutlich voran. Das Schulgebäude wächst sichtbar in die Höhe und soll planmäßig zum Schuljahr 2026/27 fertiggestellt werden.

Der Neubau der Grundschule am Wiesenweg in Berlin-Staaken entsteht als dreizügige Compartment-Schule für bis zu 432 Schülerinnen und Schüler. Das Projekt ist Teil des Berliner Modellvorhabens zur Beschleunigung von Schulneubauten und soll zum Schuljahr 2026/27 fertiggestellt werden. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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Der Ortsteil Staaken in Berlin-Spandau verzeichnet seit mehreren Jahren ein starkes Bevölkerungswachstum. Zahlreiche neue Wohnungsbauprojekte haben dazu geführt, dass insbesondere der Bedarf an Grundschulplätzen deutlich gestiegen ist. Um auf diese Entwicklung zu reagieren, entsteht am Wiesenweg und Weidenweg, direkt an der Heerstraße, eine neue Grundschule. Das Projekt soll langfristig zur Entlastung der bestehenden Schulen im Umfeld beitragen.
Der Neubau ist Teil des Berliner Modellvorhabens zur Beschleunigung von Schulneubauten. Mit diesem Programm verfolgt der Senat das Ziel, Schulbauprojekte effizienter zu planen und schneller umzusetzen. In Staaken kommt dieses Vorgehen sichtbar zum Tragen, der Bau begann 2024 inzwischen sind bereits die ersten Fassaden fertiggestellt.
Baufortschritt an der neuen Grundschule am Wiesenweg in Staaken: Bau sichtbar fortgeschritten und Zeitplan bestätigt
Auf der Baustelle in Staaken hat sich der Neubau in den vergangenen Monaten deutlich entwickelt. Der Rohbau ist weitgehend abgeschlossen, die Gebäudestruktur ist klar ablesbar und die künftige Kubatur der Schule tritt deutlich hervor. Fassadenarbeiten und technische Ausbauten schreiten voran, sodass der Bau inzwischen das Stadtbild entlang der Heerstraße prägt.
Demnach liegt das Vorhaben weiterhin im Zeitplan. Die Fertigstellung ist zum Schuljahr 2026/27 vorgesehen. Damit soll die neue Schule rechtzeitig zur Aufnahme des Schulbetriebs bereitstehen. Auch die veranschlagten Baukosten von rund 35,3 Millionen Euro gelten derzeit als realistisch.
Compartment-Prinzip für den Schulneubau in Spandau: Flexible Lernräume für 432 Kinder
Der Schulneubau folgt dem sogenannten Compartment-Prinzip, das auf modulare und flexibel nutzbare Lerneinheiten setzt. Mehrere Unterrichtsräume gruppieren sich jeweils um gemeinsame Aufenthalts und Differenzierungsflächen. Dieses Konzept soll moderne pädagogische Ansätze unterstützen und unterschiedliche Lernformen ermöglichen.
Insgesamt ist die neue Grundschule dreizügig angelegt und bietet künftig Platz für 432 Schülerinnen und Schüler. Neben den Unterrichtsbereichen entstehen auch Räume für Betreuung, Verwaltung und ergänzende Angebote. Ziel ist es, eine zeitgemäße Lernumgebung zu schaffen, die sowohl funktional als auch anpassungsfähig ist.
Sport und Freiflächen an der Schule in Staaken: Schule als Teil des Quartiers
Zum Schulstandort gehören auch umfangreiche Sport- und Außenanlagen. Vorgesehen sind eine moderne Dreifeldsporthalle, eine Lauf und Weitsprungbahn sowie ein Bolzplatz. Ergänzend entsteht ein Schulgarten, der für Unterricht und Freizeit genutzt werden soll. Damit erhält die Schule zusätzliche Räume für Bewegung und praktisches Lernen.
Mit dem Neubau entsteht in Staaken nicht nur zusätzliche Bildungsinfrastruktur, sondern auch ein wichtiger sozialer Ankerpunkt für das Quartier. Die neue Grundschule soll langfristig zur Stabilisierung und Weiterentwicklung des Stadtteils beitragen.

Auf dem Schulgelände entstehen neben den Unterrichtsflächen auch eine Dreifeldsporthalle sowie umfangreiche Außenanlagen. Geplant sind unter anderem eine Lauf- und Weitsprungbahn, ein Bolzplatz und ein Schulgarten, die das Raumangebot der neuen Grundschule in Staaken ergänzen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Quellen: Bezirksamt Spandau von Berlin, Berliner Woche, Spandau Bewegt
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