Mit der Eröffnung eines neuen Schulgebäudes in der Nostitzstraße erweitert die Bergmannkiez-Gemeinschaftsschule ihr Angebot im Herzen Kreuzbergs. Der moderne Neubau entstand im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive und soll ein inklusives und zukunftsfähiges Lernumfeld bieten.

© Foto: Bergmannkiez-Gemeinschaftsschule

 

Im Kreuzberger Bergmannkiez ist ein neuer Bildungsort entstanden. Die Bergmannkiez-Gemeinschaftsschule konnte ihr neues Gebäude für die Grundstufe in der Nostitzstraße feierlich eröffnen. Das Gebäude ist Teil der Berliner Schulbauoffensive und bietet auf rund 9.200 Quadratmetern Platz für 576 Schülerinnen und Schüler. Ergänzt wird das Ensemble durch eine großzügige Sporthalle mit über 4.300 Quadratmetern Fläche, die nun ebenfalls zur Verfügung steht.

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Die Planung und Umsetzung übernahm die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Diese realisierte das Projekt in enger Abstimmung mit dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. In nur knapp zwei Jahren Bauzeit entstand ein moderner Schulbau mit einem Gesamtbudget von etwa 71 Millionen Euro. Bereits im Oktober 2024 konnte das Gebäude übergeben werden, wie Staatssekretär Stephan Machulik erklärte.

Pädagogisches Konzept mit klarer Ausrichtung: Ganztag, Inklusion und Leseförderung im Fokus

Die neue Schule ist nach dem Prinzip der Compartmentschule konzipiert. Diese Struktur erlaubt ein flexibles und zugleich konzentriertes Lernen. Das Gebäude ist barrierefrei gestaltet und bietet Raum für vielfältige pädagogische Angebote, die sich am Alltag der Kinder orientieren. Staatssekretär Torsten Kühne hob hervor, dass die Schule inklusive Ganztagsangebote realisiert und mit innovativen Ideen wie einem „Bücherschiff“ Orte für eigenständiges Lernen schafft.

Der Neubau befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Lenau-Grundschule. Zusammen mit dem benachbarten Standort der Lina-Morgenstern-Schule entsteht so ein Bildungsverbund, der alle Jahrgänge von der ersten Klasse bis zur Oberstufe abdeckt. Die gymnasiale Oberstufe wird in Zusammenarbeit mit der Ferdinand-Freiligrath-Schule betrieben. Damit entsteht im Bergmannkiez ein zusammenhängender Bildungscampus mit langfristiger Perspektive.

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Schule als Teil der Stadtgesellschaft im Bergmannkiez: Nachhaltigkeit und Gemeinschaft als Leitlinien

Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann betonte bei der Eröffnung, dass das neue Gebäude nicht nur ein Ort für Unterricht sei, sondern vor allem ein Ort der Gemeinschaft. Als zertifizierte Umweltschule legt die Einrichtung besonderen Wert auf Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ziel sei es, Kinder frühzeitig für Umwelt- und Klimaschutz zu sensibilisieren und Verantwortung im Alltag zu fördern.

Auch der Bezirksstadtrat für Schule, Sport und Facility Management, Andy Hehmke, sieht in dem Neubau eine wichtige Grundlage für chancengerechtes Lernen. Besonders die Struktur des gebundenen Ganztags lasse sich in der neuen Umgebung besser umsetzen. Zusätzlich werde die Leseförderung gezielt gestärkt. Damit entsteht ein Ort, der Kinder und Jugendliche über die gesamte Schullaufbahn hinweg begleitet und fördert

Bildung als Standortfaktor im Kiez: Der neue Campus stärkt Kreuzberg langfristig

Der neue Schulstandort stärkt nicht nur die Bildungsinfrastruktur des Bezirks, sondern wirkt auch in den Stadtteil hinein. Durch die Zusammenführung zweier bestehender Schulen entsteht ein Raum, der unterschiedliche Lebensrealitäten miteinander verbindet. Die offene Gestaltung des Campus lädt dazu ein, Schule als lebendigen Teil des Quartiers zu begreifen.

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Mit der Kombination aus moderner Architektur, pädagogischer Vielfalt und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit setzt die Bergmannkiez-Gemeinschaftsschule ein Zeichen für die Bildungsentwicklung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

Quellen: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Architektur Urbanistik Berlin

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