In Charlottenburg läuft die Sanierung am Schloss und im Schlossgarten bis 2027. Das Projekt umfasst Wege, Grünflächen und Infrastruktur und bringt einige Veränderungen mit sich.

Im Schlossgarten Charlottenburg ist ein neu angelegter Weg mit verdichtetem Untergrund zu sehen, der für die weitere Gestaltung vorbereitet ist.

Die Sanierung im Garten des Schlosses Charlottenburg umfasst auch den vollständigen Neuaufbau von Wegeflächen und Untergründen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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In Charlottenburg-Wilmersdorf ist die umfassende Sanierung der Außenanlagen am Schloss Charlottenburg in vollem Gange. Das Projekt der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) betrifft zentrale Bereiche rund um das Schloss sowie den gesamten Schlossgarten. Die Maßnahmen sollen voraussichtlich bis 2027 abgeschlossen sein.

Die Sanierung umfasst alle direkt angrenzenden Gartenbereiche des Schlosses. Dazu zählen der Vorplatz des Theaterbaus, der Orangengarten zwischen Großer und Kleiner Orangerie sowie der Ehrenhof und der Fürstinnen­garten. Auch die nördlich gelegene Schlossterrasse gehört zum Projekt. Zusätzlich bezieht die SPSG die Flächen am Spandauer Damm ein, darunter den Schlossplatz und den Luisenplatz.

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Ein Bagger arbeitet im Schlossgarten Charlottenburg an einem neu angelegten Weg, während das Schloss im Hintergrund steht.

Neue Wegeführungen entstehen im Schlossgarten Charlottenburg und sollen künftig eine bessere Nutzung ermöglichen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Technische Infrastruktur am Schloss Charlottenburg wird erneuert

Ziel der Arbeiten ist die Wiederherstellung der historischen Grundstruktur im Schlossgarten. Gleichzeitig sollen die Anlagen besser nutzbar werden. Dabei soll die originale Substanz erhalten bleiben und zugleich die Präsentation des Gartendenkmals verbessert werden.

Ein zentraler Bestandteil der Sanierung betrifft auch die technische Infrastruktur. Alle Leitungen für Trinkwasser, Schmutzwasser und Mischwasser werden erneuert. Die bestehenden Systeme gelten als veraltet und teilweise schadhaft. Im Zuge der Arbeiten ordnen die Planer die Leitungstrassen vollständig neu.

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Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf nachhaltigem Wassermanagement. Regenwasser soll künftig nicht mehr über die Mischwasserkanalisation abgeleitet werden. Stattdessen versickert es über unterirdische Rigolen direkt im Schlossgarten und trägt zur Grundwasseranreicherung bei. Diese Lösung entspricht aktuellen Anforderungen an das Regenwassermanagement.

Im Schlossgarten Charlottenburg sind während der Sanierung mehrere große Kies- und Schotterhaufen vor dem Gebäude des Schlosses aufgeschüttet.

Im Schlossgarten Charlottenburg lagern während der Sanierung große Materialhaufen, die für den Neuaufbau der Wege und Flächen benötigt werden. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Neue Grünflächen für das Schloss Charlottenburg – Gesamtkosten 10 Mio. Euro

Neben der technischen Infrastruktur erneuert die SPSG auch die Wege und Grünflächen im Schlossgarten Charlottenburg. Die Bauarbeiten umfassen die komplette Sanierung der Wegeflächen inklusive der Tragschichten. Teilweise werden Wege gepflastert, um die Begeh- und Befahrbarkeit zu verbessern.

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Auch die Rasen- und Pflanzflächen werden wiederhergestellt. Ziel ist eine klare Orientierung an historischen Gartenstrukturen. Gleichzeitig verbessert die Stiftung die Barrierefreiheit im Schlossgarten.

Die Gesamtkosten der Sanierung liegen bei rund 10 Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt über das Sonderinvestitionsprogramm für preußische Schlösser und Gärten, das Bund sowie die Länder Berlin und Brandenburg tragen.

Schloss Charlottenburg

Quellen: Neue Landschaft, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

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