Die Görlitzer Brücken in Treptow-Köpenick stehen vor der Schließung. Das Bezirksamt fordert Lösungen, um wichtige Wege und Erholungsflächen für die Bevölkerung zu erhalten.
Görlitzer Brücken
© Titelbild: Wikimedia Commons, Global Fish, CC BY 4.0
Die geplante Schließung der Görlitzer Brücken in Treptow-Köpenick sorgt für wachsende Unsicherheit. Die ehemaligen Bahnbrücken in Alt-Treptow verbinden den Bezirk mit Friedrichshain-Kreuzberg. Seit Jahrzehnten nutzen Anwohner die Flächen als Fuß- und Radweg sowie zur Erholung. Nun steht diese Verbindung vor dem Aus.
- Lage: Verbindung zwischen Alt-Treptow und Friedrichshain-Kreuzberg
- Eigentümer: Deutsche Bahn
- Nutzung: Fuß- und Radweg
- Kündigung Mietvertrag: zum 30.06.2026
- Geplante Maßnahme: vollständige Schließung
Die Flächen befinden sich im Eigentum der Deutschen Bahn. Nach Angaben des Bezirksamts hat das Unternehmen den bestehenden Mietvertrag zum 30. Juni 2026 gekündigt. Grund dafür ist der schlechte bauliche Zustand sowie wirtschaftliche Erwägungen. Nach Vertragsende plant die Bahn die vollständige Sperrung der Flächen.
Große Bedeutung der Görlitzer Brücken für Treptow-Köpenick
Die Görlitzer Brücken erfüllen eine zentrale Funktion im Alltag vieler Menschen. Sie bieten eine direkte Verbindung zwischen Wohngebieten, Arbeitsorten und Bildungseinrichtungen. Gleichzeitig dienen sie als Grün- und Erholungsraum in einem dicht bebauten Stadtgebiet.
Das Bezirksamt sieht die drohende Schließung deshalb auch kritisch. Bezirksbürgermeister Oliver Igel weist darauf hin, dass der Wegfall der Flächen die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen könnte. Ohne alternative Lösungen drohe der Verlust eines wichtigen Freiraums. Auch die tägliche Mobilität vieler Bürger wäre betroffen.
Görlitzer Brücken: Forderungen an den Berliner Senat wegen Schließung
Auch die zuständige Stadträtin Claudia Leistner betont die Bedeutung der Wege für den Fuß- und Radverkehr. In einer dicht besiedelten Innenstadt seien sichere und direkte Verbindungen unverzichtbar. Sie macht deutlich, dass eine vollständige Sperrung aus Sicht des Bezirks nicht akzeptabel sei.
Das Bezirksamt fordert deshalb kurzfristige Gespräche auf Senatsebene. Ziel ist eine Übergangslösung mit der Deutschen Bahn. Parallel soll geprüft werden, ob das Land Berlin die Flächen übernehmen kann. Ein entsprechendes Schreiben ging bereits an die zuständigen Senatsverwaltungen.
Quelle: Bezirksamt Treptow-Köpenick
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Ich würde bis Lohmühlenstraße die S-Bahn fahren lassen, um die Elsenstraße und die noch im Bau stehende Elsenbrücke ( Markgrafenbrücke) zu entlasten. Den Weg zum Park könnte man bei einer Schließung nie wieder mit Rollstuhl erreichen. Der Weg unter den Brücken von Lohmühlenstraße zur Schlesischen Straße ist wegen der Radfahrer gefährlich. Auf dem Bürgersteig kann man am Tag und auch nachts nie ohne weggedrängt oder geblendet zu werden, durch gehen oder rollen. Ich bin schon mehrfach im Rollstuhl angegriffen worden.
Ein Fahrradweg und der Bahnhof Lohmühlenstraße wären die vernünftige Wahl, um gleich mehrere Probleme zu lösen.
Die S- Bahn Lohmühlenstraße könnte sicher über Plänterwald verbunden werden. Und es wäre auch im Kiez ein besseres Miteinander. Bahnhöfe kurbeln auch Geschäfte und andere Stellen an.