Am Schadow-Gymnasium in Berlin-Zehlendorf geht der Bau des neuen Erweiterungsgebäudes voran. Nach der Übergabe der Interims-Mensa entstehen nun Sporthalle, Mensa und moderne Fachräume für den künftigen Schulcampus.

Das Schadow Gymnasium in Zehlendorf soll bis 2033 umfassend saniert und durch einen Neubau mit Mensa, Sporthalle und zusätzlichen Klassenräumen erweitert werden. / © Visualisierung: Rendertaxi GmbH
© Visualisierungen: Rendertaxi GmbH, Hausmann Architektur GmbH
© Fotos: ZÜBLIN
Am traditionsreichen Schadow-Gymnasium in Berlin-Zehlendorf schreiten die Bauarbeiten im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive weiter voran. Während auf dem denkmalgeschützten Campus der Erweiterungsneubau entsteht, konnte inzwischen ein erster wichtiger Meilenstein abgeschlossen werden: Die Interims-Mensa wurde bereits vor rund zwei Monaten an das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf übergeben und sichert seitdem die Versorgung der Schülerinnen und Schüler sowie des Kollegiums während der laufenden Bauarbeiten.
Im Auftrag der HOWOGE realisiert das Bauunternehmen ZÜBLIN derzeit den zentralen Erweiterungsbau, der künftig eine neue Dreifeld-Sporthalle, eine moderne Mensa, naturwissenschaftliche Fachräume sowie zusätzliche Unterrichtsräume aufnehmen wird. Parallel zur Nutzung der provisorischen Mensa laufen die Arbeiten an den dauerhaften Einrichtungen des Neubaus weiter.
Schadow-Gymnasium in Zehlendorf: Historischer Schulstandort wird behutsam erweitert
Das Schadow-Gymnasium gilt als ältestes Gymnasium im Bezirk Steglitz-Zehlendorf und verfügt über einen historisch gewachsenen Campus mit mehreren denkmalgeschützten Gebäuden, darunter das Hauptgebäude von 1914 sowie das ehemalige Schulgebäude der Beucke-Schule aus dem Jahr 1905.
Ziel des Gesamtprojekts ist es, diese historische Bausubstanz langfristig zu erhalten und gleichzeitig an die Anforderungen eines modernen Schulbetriebs anzupassen. Die Planungen basieren auf einem mehrjährigen Beteiligungsprozess mit der Schulgemeinschaft.

Auf der Baustelle des Schadow-Gymnasiums laufen derzeit die Arbeiten an der Bodenplatte des Erweiterungsneubaus. Das Projekt ist Teil der Berliner Schulbauoffensive und soll bis 2033 abgeschlossen werden. / © Foto: ZÜBLIN
Bildungsprojekt: Nach dem Umbau soll Platz für 950 Schülerinnen und Schüler sein
Nach Abschluss aller Baumaßnahmen soll das Gymnasium Platz für rund 950 Schülerinnen und Schüler bieten. Grundlage der künftigen Organisation ist das Berliner Lern- und Teamhauskonzept, das Unterrichts-, Selbstlern- und Teamflächen enger miteinander verzahnt und die Schule räumlich neu strukturiert.
Der Erweiterungsbau bildet den ersten großen Bauabschnitt des Gesamtprojekts. Erst nach dessen Fertigstellung beginnen die umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an den historischen Bestandsgebäuden.
Schadow-Gymnasium: Bauarbeiten laufen bis Anfang der 2030er Jahre
Die Umsetzung erfolgt bewusst in mehreren Bauphasen, damit der Schulbetrieb während der gesamten Bauzeit weitgehend aufrechterhalten werden kann. Nach aktuellem Stand sollen die Arbeiten bis 2033 abgeschlossen werden.
Dann wird der Campus neben der neuen Sporthalle und Mensa auch moderne Fachräume, zusätzliche Freiflächen sowie barrierefrei erschlossene Bestandsgebäude umfassen. Mit dem Projekt entsteht in Zehlendorf ein Schulstandort, der historische Architektur mit zeitgemäßen pädagogischen Konzepten verbindet und langfristig den steigenden Anforderungen an den Bildungsstandort Berlin gerecht werden soll.

Der Rohbau des Erweiterungsbaus am Schadow-Gymnasium in Berlin-Zehlendorf macht sichtbare Fortschritte. Der Neubau wird künftig unter anderem eine Dreifeld-Sporthalle, eine Mensa sowie moderne Fach- und Unterrichtsräume aufnehmen. / © Foto: ZÜBLIN
Quellen: HOWOGE, Planungsgemeinschaft Hausmann Architektur, Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Berlin/ Berliner Schulbauoffensive
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