In der Frankfurter Kleinmarkthalle haben die ersten Arbeiten zur lang vorbereiteten Sanierung begonnen. Seit Februar konzentrieren sie sich auf die Nordseite des Gebäudes, wo zunächst Erschließungsmaßnahmen im nicht öffentlichen Bereich stattfinden.

Die Kleinmarkthalle in der Frankfurter Innenstadt: Erste Arbeiten der Sanierung haben begonnen und konzentrieren sich zunächst auf die Nordseite des Gebäudes. Die Gesamtmaßnahme ist bis voraussichtlich 2028 vorgesehen. / © Foto: Wikimedia Commons, Simsalabimbam, CC BY-SA 3.0
© Foto Titelbild: Wikimedia Commons, EvaK, CC BY-SA 2.5
Mit dem Start der Bauarbeiten an der Kleinmarkthalle beginnt in Frankfurt am Main ein langfristig vorbereitetes Sanierungsprojekt, das eines der bekanntesten Markthäuser der Stadt schrittweise technisch und baulich erneuert. Die Stadt Frankfurt setzt dabei die ersten Maßnahmen um, während der tägliche Marktbetrieb in der Innenstadt weiterläuft und Besucherinnen und Besucher weiterhin die Angebote der Halle nutzen können.
Die Arbeiten konzentrieren sich seit Februar auf die Nordseite des Gebäudes, wo zunächst Erschließungsmaßnahmen im nicht öffentlichen Bereich stattfinden und die baulichen Voraussetzungen für die weiteren Sanierungsschritte geschaffen werden. Die Umsetzung erfolgt abschnittsweise, sodass der Marktbetrieb innerhalb der Halle nicht unterbrochen wird und die Händlerinnen und Händler ihre Stände weiterhin geöffnet halten.
Langjährig vorbereitete Planung: Sanierungsüberlegungen reichen bis in die frühen 2000er-Jahre zurück
Die nun gestartete Sanierung geht auf Planungen zurück, die bereits seit den frühen 2000er-Jahren bestehen. Erste Konzepte wurden ab etwa 2005 entwickelt, jedoch mehrfach angepasst oder zurückgestellt, unter anderem wegen Denkmalschutz, Abstimmungsprozessen und technischen sowie finanziellen Rahmenbedingungen.
In den 2010er- und frühen 2020er-Jahren wurde der Sanierungsbedarf erneut konkret benannt, ohne dass ein fester Zeitplan vorlag. Erst 2024 und 2025 legte die Stadt Frankfurt einen verbindlichen Fahrplan fest, der den aktuellen Baubeginn ermöglichte.
Umfassende Modernisierung der Infrastruktur: Neue Systeme für Klima, Energie und Sicherheit
Die nun begonnenen Maßnahmen umfassen neben den ersten Erschließungsarbeiten vor allem die technische Erneuerung der Gebäudestruktur, wobei die Stadt insbesondere den Brandschutz modernisiert, die Energieeffizienz verbessert und die Gebäudetechnik umfassend aktualisiert. Darüber hinaus entstehen neue Lösungen für Dämmung, Heizung und Kühlung, die das Raumklima sowohl für die Händlerinnen und Händler als auch für die Besucherinnen und Besucher langfristig stabilisieren sollen.
Die Kleinmarkthalle erhält damit in mehreren Bauabschnitten eine umfassende technische Modernisierung, die den historischen Bestand mit einer zeitgemäßen Infrastruktur verbindet und den kontinuierlichen Betrieb des Marktes auch langfristig absichert.
Quellen: Stadt Frankfurt am Main, Wikipedia
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