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Die Hamburger SAGA Unternehmensgruppe blickt trotz widriger Rahmenbedingungen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurück. Der aktuelle Geschäftsbericht zeigt: Das städtische Wohnungsunternehmen bleibt wirtschaftlich stark, investiert in den Klimaschutz und setzt auf bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten.
Baustelle in Georgswerder: zwei Rohbauten, eingerüstet, vorne im Bild ein blauer Baucontainer

Die SAGA berichtet: Im Geschäftsjahr 2024 wurden 410 Wohnungen fertiggestellt, und 787 Baubeginne verzeichnet. Dazu gehört beispielsweise das Projekt auf der sogenannten „Kirchenwiese“ in Georgswerder, wo das Unternehmen zwei Gebäude mit insgesamt 58 Wohnungen realisiert. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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In einem von Unsicherheit und Investitionszurückhaltung geprägten Jahr 2024 gelang der SAGA ein bemerkenswerter Erfolg. Mit einem Jahresüberschuss von 283,5 Millionen Euro konnte das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um rund 100 Millionen Euro gesteigert werden. Gleichzeitig stiegen Bilanzsumme und Eigenkapitalquote – ein Zeichen für die solide wirtschaftliche Basis der Gesellschaft.

Die Investitionen in Höhe von rund 570 Millionen Euro zeugen davon, dass die SAGA auch in Zeiten von Baukrise und Kostenexplosion nicht von ihrer strategischen Linie abweicht. Investiert wurde nicht nur in Neubau und Bestandsmodernisierung, sondern auch in Grundstücksankäufe und Projektentwicklungen. Damit trägt das Unternehmen maßgeblich zur wirtschaftlichen Stabilität und Weiterentwicklung der Metropolregion Hamburg bei.

SAGA Geschäftsbericht 2024: Fokus auf Neubau und Wohnraumsicherung

Ein zentraler Schwerpunkt lag erneut auf der Schaffung neuen Wohnraums. Im Geschäftsjahr 2024 wurden 787 Baubeginne verzeichnet, 410 Wohnungen konnten fertiggestellt werden. Vorstand Snezana Michaelis betonte, dass diese Zahlen angesichts der angespannten Lage in der Bauwirtschaft ein beachtliches Ergebnis darstellen, jedoch nicht den eigenen Ansprüchen genügen. Ziel sei es, die Neubautätigkeit mittelfristig auf jährlich 2.000 Wohneinheiten zu erhöhen.

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Ein Beispiel für geplante Großprojekte ist das Moosrosenquartier in Bramfeld, wo 540 neue Wohnungen sowie Kitas und Gewerbeflächen entstehen sollen. In Rothenburgsort hat die SAGA 42 öffentlich geförderte Wohnungen fertiggestellt – mit Elbblick und nach KfW-55-Standard.

Wohnungsbau in Hamburg: Klimaschutz als integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie

Die Investitionen in den Klimaschutz wurden 2024 konsequent fortgesetzt. Dabei stehen nicht nur die energetische Sanierung im Mittelpunkt, sondern auch der Einsatz regenerativer Energien und nachhaltiger Baustandards. Die SAGA versteht sich als zentraler Akteur bei der Umsetzung der Hamburger Klimaziele 2030 und wünscht, ihre Investitionen in diesem Bereich mittelfristig weiter auszubauen.

Innovative Konzepte wie der Eisspeicher im Quartier in Hamburg-Eißendorf sollen beispielhaft zeigen, wie Klimaschutz und Wohnbau zusammengedacht werden können. Auch modulare Bauweisen spielen dabei eine Rolle: So wurde in Hamburg-Horn ein bestehendes Dachgeschoss durch Holzmodulbauweise nachverdichtet.

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Bezahlbares Wohnen bleibt Kernanliegen laut SAGA Geschäftsbericht 2024

Ein wesentliches Ziel der SAGA bleibt die Sicherung bezahlbaren Wohnraums in Hamburg. Die durchschnittliche Nettokaltmiete lag 2024 bei 7,46 Euro je Quadratmeter – und damit nicht nur unterhalb des Hamburger Mietenspiegels (9,83 Euro), sondern auch nahe am Niveau öffentlich geförderter Anfangsmieten. Die SAGA will damit ihren sozialen Auftrag unterstreichen, insbesondere für Menschen mit mittleren und geringen Einkommen.

Im Rahmen des Kooperationsvertrags mit der Stadt Hamburg wurden 2024 über 4.100 Wohnungen an besonders Wohnungsbedürftige sowie Inhaberinnen und Inhaber eines Wohnberechtigungsscheins vergeben. Auch das Quartier Kirchenwiese in Georgswerder ist ein Beispiel für diesen sozial orientierten Ansatz: Dort entstehen Wohnungen, eine Kita sowie ein Quartierscafé.

Hamburger Wohnungsunternehmen berichtet von hoher Wohnzufriedenheit und stabiler Beschäftigung

Neben der wirtschaftlichen und sozialen Performance fällt laut Bericht auch die Zufriedenheit der Mietenden positiv auf. Rund 82 Prozent bewerteten die Leistungen der SAGA mit den Schulnoten 1 bis 3. Die Fluktuationsquote lag mit 4,5 Prozent auf einem niedrigen Niveau, was laut Interpretation des Unternehmens die starke Bindung der Bewohnenden an ihre Quartiere unterstreicht.

Die Zahl der Mitarbeitenden ist ebenfalls gestiegen: Ende 2024 beschäftigte die SAGA 952 Mitarbeitende, darunter 38 Auszubildende. Das Unternehmen bleibt damit ein bedeutender Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region.

Wohnungsbau in Hamburg: Verantwortung und Wachstum

Mit dem Moosrosenquartier, dem Kirchenwiese-Projekt und weiteren Neubauten wie in Billstedt mit 58 neuen Wohnungen, will die SAGA ihren Anspruch demonstrieren, auch künftig städtebauliche Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig wird die Rolle des Unternehmens als wirtschaftlicher Akteur weiter gestärkt – ein entscheidender Faktor in Zeiten gesamtwirtschaftlicher Unsicherheit.

Quellen: SAGA Unternehmensgruppe, Immobilien Zeitung

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