Am Kaiserlei in Offenbach am Main hat der Rückbau der ehemaligen KWU-Türme begonnen. Auf dem Gelände soll in den kommenden Jahren ein gemischt genutztes Stadtquartier mit Wohnungen, Gewerbe und sozialer Infrastruktur entstehen.

Die leerstehenden KWU-Türme am Offenbacher Kaiserlei vor Beginn des Rückbaus im Jahr 2026, der den Neubau von Wohnungen und Infrastruktur in Offenbach ermöglicht.

Die ehemaligen KWU-Türme am Offenbacher Kaiserlei werden nun schrittweise zurückgebaut und machen Platz für ein neues Stadtquartier. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ABG / Jean-Luc Valentin

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Jahrelang prägten sie das Stadtbild, ohne genutzt zu werden; nun beginnt ihr Rückbau und macht Platz für eine neue städtebauliche Entwicklung. Am Kaiserlei werden die seit Jahren leerstehenden Hochhausskelette seit Ende Mai systematisch demontiert. Damit startet ein Projekt, das das bisherige Entrée der Stadt neu ordnet. Die markanten Baukörper, die lange den Übergang zwischen Offenbach und Frankfurt bestimmten, werden durch ein neues Nutzungskonzept ersetzt.

  • Ort: Kaiserlei, zwischen Offenbach am Main und Frankfurt am Main
  • Projekt: „Kaiserviertel“
  • Neubau: ca. 1.200 Mietwohnungen, darunter geförderte Wohnungen sowie Studierendenappartements
  • Weitere Nutzung: Kita, Hotel, Büroflächen, Supermarkt, Gewerbe sowie Parkmöglichkeiten
  • Zeitschiene: Rückbau der KWU-Türme seit Mai 2026, erste Wohnungen voraussichtlich ab 2029 bezugsfertig

Der Rückbau erfolgt im Auftrag der ABG Frankfurt Holding, die das Areal für die Entwicklung des Kaiserviertels übernommen hat. Nach Jahren der planerischen Abstimmung und politischen Beschlüsse wird damit ein Projekt umgesetzt, das sowohl Wohnraum schaffen als auch die städtebauliche Struktur des Standorts neu ordnen soll.

Nach dem Rückbau: Neues Kaiserviertel mit Wohnschwerpunkt

Geplant ist ein Quartier mit rund 1.200 Mietwohnungen, ergänzt um eine Kindertagesstätte, ein Hotel sowie Büro- und Gewerbeflächen. Das Konzept sieht eine autofreie Innenstruktur mit begrünten Höfen vor, die als zentrale Aufenthalts- und Begegnungsräume dienen sollen. Auch sozial geförderte Wohnungen und Studierendenappartements sind Teil der Planung.

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Das neue Viertel soll nicht nur Wohnraum schaffen, sondern auch funktional gemischt sein. Neben den Wohngebäuden sind Nahversorgungsangebote sowie Flächen für Dienstleistungen vorgesehen. Ziel ist ein urbanes Quartier, das unterschiedliche Nutzungen im Stadtraum am Kaiserlei bündelt und damit die Verbindung zwischen Offenbach und Frankfurt städtebaulich stärkt.

Eine Visualisierung des geplanten Kaiserviertels in Offenbach.

Auf dem Gelände der heutigen KWU-Türme soll bis 2029 ein gemischt genutztes Quartier mit rund 1.200 Wohnungen, Büroflächen sowie ergänzender Infrastruktur wie Kita, Supermarkt und Hotel entstehen. / © Visualisierung: ABG und AS+P

Ex-KWU-Türme: Technisch anspruchsvoller Abbruch und Zeitplan

Der Rückbau der Türme erfolgt in einem gestuften Verfahren mit schwerer Technik, Robotereinsatz und umfangreichen Schutzmaßnahmen. Die oberen Gebäudebereiche werden zunächst manuell und mit ferngesteuerten Maschinen demontiert, bevor größere Abbruchgeräte die weiteren Stockwerke abtragen. Parallel werden Staub- und Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt, um die Umgebung möglichst wenig zu belasten.

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Bis Ende 2026 sollen die oberirdischen Rückbauarbeiten weitgehend abgeschlossen sein, der vollständige Abschluss ist für 2027 vorgesehen. Die ersten Wohnungen im künftigen Kaiserviertel könnten ab 2029 bezogen werden. Damit beginnt am Kaiserlei eine langfristige Umgestaltung eines der markantesten Stadteingänge im Rhein-Main-Gebiet.

KWU-Türme (Offenbach)

Quellen: Stadt Offenbach am Main, ABG Frankfurt Holding, DEAL-Magazin

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One Comment

  1. Buntklicker 29. Mai 2026 at 00:08 - Reply

    Es wäre echt toll, wenn Ihr wenigstens im Titel jedes Beitrags die Stadt verraten könntet. Noch besser wären natürlich getrennte RSS-Feeds pro Großraum. Noch besser wäre natürlich nur noch Beiträge aus Berlin (und vielleicht Potsdam), aber der Zug ist wahrscheinlich abgefahren, da die anderen Großdörfer den Feed terminal kontaminiert haben.

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