Am Rübenkamp in Hamburg-Barmbek entstehen derzeit zwei Projekte unmittelbar nebeneinander: der Neubau des Betriebshofs Rübenkamp der HOCHBAHN und eine neue öffentliche Park- und Freizeitfläche unter dem Hochbahnviadukt. Während der Skatepark bereits freigegeben ist, wirken Teile des Areals noch im Bauzustand. Insgesamt zeichnet sich jedoch ab, wie hier Infrastruktur und Stadtraum neu zusammengedacht werden.

Direkt an der Ecke Rübenkamp/Hellbrookstraße entsteht der neue Betriebshof Rübenkamp der Hamburger Hochbahn, während parallel der nördliche Gleisbogen unter dem Hochbahnviadukt zu einer Freizeitfläche umgestaltet wurde. Dort wurden im September 2024 ein Skatepark und ein Pumptrack eröffnet. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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Am Rübenkamp im Stadtteil Barmbek-Nord bündeln sich derzeit zwei unterschiedliche, aber räumlich eng verknüpfte Projekte. Direkt an der Ecke Rübenkamp/Hellbrookstraße entsteht der neue Betriebshof Rübenkamp der Hamburger Hochbahn. Unmittelbar daneben wird unter dem Hochbahnviadukt der sogenannte Barmbeker Gleisbogen zu einer öffentlichen Park- und Freizeitfläche umgestaltet.
Beide Vorhaben verändern den Stadtraum sichtbar. Während der Betriebshof noch im Bau ist, wurde ein Teil der Parkanlage, darunter der Skatepark, bereits freigegeben. Andere Bereiche wirken trotz weitgehender Fertigstellung noch provisorisch, da Gerüste und Baustelleneinrichtungen stehen geblieben sind.
Betriebshof Rübenkamp: Neuer HOCHBAHN-Standort für Bus und U-Bahn
Der Betriebshof Rübenkamp ist als zentraler Standort für handwerkliche und technische Bereiche des Bus- und U-Bahn-Betriebs konzipiert. In dem mehrgeschossigen Neubau mit rund 6.500 Quadratmetern Fläche sollen ab Anfang 2026 unter anderem Meistereien, Werkstätten für Stahlbau, Feinmechanik und Elektrotechnik sowie Bereiche der Zugsicherung und Energieanlagen arbeiten. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Gewerke zu bündeln und den steigenden Instandhaltungsbedarf im Zuge des Hamburg-Takts abzudecken.
Das Gebäude entsteht auf einem ehemaligen Kfz-Betriebsgelände und integriert bewusst eine bestehende Eiche. Vorgesehen sind zudem Fassadenbegrünungen und eine Photovoltaikanlage auf einem begrünten Dach. Der Rohbau soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, die Gesamtkosten liegen bei rund 27 Millionen Euro.
Skatepark und Pumptrack am Rübenkamp: Neue Freizeitfläche unter der Hochbahn
Parallel zum Betriebshof wurde der nördliche Gleisbogen unter dem Hochbahnviadukt zu einer neuen Freizeitfläche umgestaltet. Im September 2024 wurden dort ein Skatepark und ein Pumptrack eröffnet. Die Anlage richtet sich an Kinder und Jugendliche und kann mit Skateboards, Rollern, BMX-Rädern oder Inlinern genutzt werden.
Der Skatepark verfügt über verschiedene Elemente wie Quarterpipes, Banks und Rails. Der Pumptrack ist als Rundkurs mit speziellem Asphalt ausgeführt. Ergänzt wird die Anlage durch neue Wege, Sitzgelegenheiten und Grünflächen. Neun klimaangepasste Bäume sollen in der nächsten Pflanzperiode gepflanzt werden.
Abschluss des RISE-Fördergebiets: Barmbek-Nord schließt Stadtumbau ab
Die neue Parkfläche ist Teil des Abschlusses des ehemaligen RISE-Fördergebiets Barmbek-Nord. Über fast 20 Jahre hinweg wurde das Quartier rund um den Bahnhof Barmbek schrittweise umgestaltet. Dazu gehörten unter anderem die Aufwertung der Fuhlsbüttler Straße, der Umbau der Zinnschmelze und die Neugestaltung zentraler Plätze.
Der Gleisbogen gilt als Schlüsselprojekt dieser Entwicklung. Ziel war es, bislang schwer nutzbare Flächen aufzuwerten, den öffentlichen Raum zu stärken und bestehende soziale Einrichtungen wie Kita und Bauspielplatz zu sichern. Ein Ersatzneubau für den Bauspielplatz steht kurz vor der Fertigstellung.
Rübenkamp im Wandel: Parkfläche fast fertig, Bauarbeiten noch sichtbar
Auch wenn Skatepark und Pumptrack bereits genutzt werden, zeigt sich vor Ort, dass der Umbau des Areals noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Teile der Parkfläche wirken zwar weitgehend fertiggestellt, sind jedoch noch von Gerüsten und Baustellenstrukturen geprägt.
Zusammen mit dem entstehenden Betriebshof ergibt sich dennoch ein neues Bild am Rübenkamp. Infrastruktur, Freizeit und Grünraum liegen hier künftig dicht beieinander. Der Ort verdeutlicht, wie technische Einrichtungen und öffentliche Freiräume parallel entwickelt werden können, auch wenn ihre Fertigstellung zeitlich nicht vollständig synchron verläuft.

Der mehrgeschossige Neubau des Betriebshofs mit rund 6.500 Quadratmetern Fläche soll bis Ende des Jahres im Rohbau fertiggestellt sein; die Kosten belaufen sich auf rund 27 Millionen Euro. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Quellen: HOCHBAHN AG, Hamburg.de
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Wer hat sich denn bitte DAS Design für den ‚Skatepark‘ ausgedacht?
Die Kanten sind als Rampen/Bowls völlig unnutzbar, da es in der Mitte keine Rollfläche gibt und wer ist bitte auf die tolle Idee gekommen Bäume in die Mitte eines ‚Skateparks‘ zu pflanzen? Nasse Blätter und kleine Zweige sind neben unebener Fläche Hauptursachen für stolpern und ausrutschen, wenn man draußen Skatet und wenn man dann fällt, dann gleich mit dem Kopf gegen einen Baumstamm oder wie?
Ich bin eigentlich großer Freund von Bäumen im Stadtbild, aber hier ist das wirklich fehlplatziert. Wenn Bäume, dann am Rand der Fläche, nicht Mittendrin.
Da wurde wohl schon vorkalkuliert, dass man die Nutzung als Skatepark eigentlich gar nicht möchte, aber die Förderung doch gerne abgreifen möchte und hat es es mal eben so designed, dass die Fläche als Skatepark eigentlich unbrauchbar ist.