An der Rudower Straße in Berlin-Buckow wird ein Wohnensemble der degewo sichtbar weitergebaut. Zwischen Bestandsbauten entsteht ein Projekt, das seniorengerechtes Wohnen, Familienwohnungen und soziale Infrastruktur an einem Standort verbindet.

In Buckow wird das Wohnensemble an der Rudower Straße weiter errichtet. Die Bauarbeiten sind im Hochbau angekommen und der Fortschritt auf dem Baufeld ist inzwischen klar ablesbar.

An der Rudower Straße im Ortsteil Buckow schreiten die Arbeiten am neuen Wohnensemble sichtbar voran. Zwischen den bestehenden Gebäuden entstehen die ersten klar erkennbaren Strukturen des Neubaus. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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In Berlin-Buckow hat sich das Bild an der Rudower Straße 184 spürbar verändert. Wo zuletzt vor allem vorbereitende Arbeiten und ein klar abgegrenztes Baufeld dominierten, prägen nun Kräne und erste Rohbaustrukturen die Fläche inmitten der Bestandsbauten.

  • Bezirk: Neukölln (Buckow)
  • Adresse: Rudower Straße 184 B–D, 12351 Berlin
  • Bauherr: degewo AG
  • Architekturbüro: Arnold und Gladisch Objektplanung Generalplanung GmbH
  • Projekt: 86 barrierefreie Wohnungen in zwei fünfgeschossigen Neubauten
  • Bauzeitraum: 2024–2027
  • Nutzung: Seniorenwohnen, Familienwohnungen, Kita, Tagespflege

Das Projekt der degewo AG entsteht auf einem rund 1,3 Hektar großen Areal in Buckow und wurde früher von der Lise-Meitner-Schule genutzt. Nachdem die Schule in einen Neubau umgezogen war, riss man den Altstandort ab und bereitete das Grundstück für eine neue Nutzung vor.

Bereits im Oktober 2024 sah ein Bebauungsplan für das Areal Wohnungsbau sowie Unterkünfte für geflüchtete Menschen vor. Nun wird das Gelände schrittweise zu einem gemischten Wohnstandort entwickelt.

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An der Rudower Straße in Berlin schreiten die Bauarbeiten für das neue Wohnensemble weiter voran. Auf dem ehemaligen Schulareal wird der Rohbau inzwischen deutlich sichtbar weitergeführt.

An der Rudower Straße in Berlin-Buckow wächst das Wohnensemble der degewo weiter sichtbar in die Höhe. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Zwei Baukörper für unterschiedliche Lebensphasen: Das ist geplant

Mit dem Fortschritt auf der Baustelle deuten sich die Konturen der zwei fünfgeschossigen Neubauten erstmals an. Insgesamt entstehen 86 barrierefreie Wohnungen, die sich auf zwei Häuser verteilen und unterschiedliche Zielgruppen adressieren. Während Haus 1 stärker auf seniorengerechtes, betreutes Wohnen ausgerichtet ist, richtet sich Haus 2 vor allem an Familien mit Kindern.

Im Inneren des Quartiers bleibt die Bautätigkeit dabei eng mit den bestehenden Strukturen verzahnt. Der Neubau entsteht mitten im Bestand, was die logistische und bauliche Situation komplex macht. Gleichzeitig wird damit die städtebauliche Nachverdichtung an der Rudower Straße konsequent fortgesetzt.

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An der Rudower Straße in Berlin-Buckow prägen inzwischen mehrere Kräne das Bild der Baustelle, während der Hochbau sichtbar voranschreitet.

Zwischen den Bestandsbauten an der Rudower Straße ragen die Kräne über das Gelände, wo der Neubau Schritt für Schritt in die Höhe wächst. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Rudower Straße in Buckow: Nutzungsmix aus Wohnen, Pflege und Kita

Haus 1 umfasst 64 Wohnungen für ältere Menschen sowie eine Tagespflege im Erdgeschoss. Ergänzt wird das Angebot durch Haus 2 mit 22 überwiegend geförderten Wohnungen für Familien und einer Kita mit rund 30 Plätzen. Die Kombination verschiedener Wohn- und Betreuungsangebote ist zentraler Bestandteil des Konzepts.

Neben dem Wohnungsbau spielen auch Außenräume und ökologische Aspekte eine Rolle. Geplant sind begrünte Fassaden, neue Baumpflanzungen, Spiel- und Bewegungsflächen sowie eine Regenwassernutzung vor Ort. Der Standort soll damit langfristig sowohl sozial als auch funktional stärker durchmischt werden.

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Die bereits errichteten und bezogenen Gebäude an der Rudower Straße 184

Die bereits errichteten und bezogenen Gebäude auf dem Areal gehören zum ersten Entwicklungsabschnitt und wurden zuletzt als Unterkünfte für geflüchtete Menschen genutzt. Nach der befristeten Nutzung sollen diese Wohnungen in die reguläre Vermietung übergehen und gemeinsam mit den geplanten Neubauten ein dauerhaftes Wohnquartier bilden. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen: DEGEWO, Bezirksamt Neukölln, LebensRaumHeute GmbH, Arnold und Gladisch Objektplanung Generalplanung GmbH

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