In Berlin-Lichtenberg entsteht am Rosenfelder Ring ein neues Wohnquartier, das ein achtgeschossiges Wohngebäude mit einem vorgelagerten zweigeschossigen Baukörper umfasst. Gemeinsam mit Grünflächen und einem Quartiersplatz soll das Projekt das Umfeld am S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost aufwerten.
Das Foto zeigt den aktuellen Baufortschritt mit ersten errichteten Strukturen und Baugerüsten am Rosenfelder Ring.

Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Erste Wände und Gerüste sind sichtbar, bis Ende 2026 soll das Quartier mit Grünflächen und Quartiersplatz fertiggestellt sein. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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Am Rosenfelder Ring in Friedrichsfelde-Ost realisiert die HOWOGE ein neues Wohnungsbauprojekt. Auf einer Grundstücksfläche von rund 6.000 Quadratmetern ersetzt ein Neubau mit acht Geschossen und vorgelagertem zweigeschossigem Vorbau eine frühere Garagensiedlung. Ergänzt wird das Projekt durch einen Quartiersplatz und großzügige Grünflächen. Insgesamt entstehen 173 Wohnungen, von denen 86 gefördert werden. Damit verbindet das Bauvorhaben frei finanzierte und preisgebundene Einheiten.

Die Bauarbeiten auf dem Gelände haben bereits im vierten Quartal 2023 begonnen. Seither sind die ersten Strukturen des Neubaus sichtbar, Kräne und Gerüste prägen das Bild der Baustelle. Damit ist das Projekt in die entscheidende Umsetzungsphase eingetreten und entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem neuen Wohnquartier für den Bezirk.

Architektur und Ausstattung des Neubaus: Maisonettewohnungen, begrünter Innenhof und markanter Eingang

Die architektonische Gestaltung setzt auf außergewöhnliche Elemente. Ein auffälliger Eingangsbereich, durch dessen Vordach ein Baum wachsen soll, verleiht dem Gebäude eine markante Identität. Im Inneren des Areals entsteht ein ruhiger, begrünter Innenhof mit Aufenthalts- und Spielflächen für die Bewohnerinnen und Bewohner. Ergänzt wird dies durch weitere Freiflächen, die zur Erholung einladen.

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Alle Wohnungen verfügen über private Außenbereiche in Form von Loggien, Balkonen oder Terrassen. Die Bauweise kombiniert Holz- und Betonelemente in einer Holzhybridkonstruktion, wodurch ökologische und gestalterische Vorteile verbunden werden. Laubengänge erschließen das Gebäude, Fußbodenheizung gehört zur Grundausstattung. Die Hälfte der Wohnungen wird vollständig barrierefrei erreichbar sein, alle weiteren schwellenarm.

HOWOGE am Rosenfelder Ringsetzt auf Nachhaltige Bauweise: Gründächer, Photovoltaik und Wärmepumpe

Besonderes Augenmerk will das Projekt auf Nachhaltigkeit legen. Die Dachflächen werden extensiv begrünt und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Ergänzt durch eine Wärmepumpe entsteht ein reines Stromhaus, das den Energiestandard Effizienzhaus 40 erfüllt. Damit wolle man einen wichtigen Beitrag zu klimafreundlichem Wohnen leisten.

Auch das Regenwasser wird auf dem Grundstück aufgefangen und genutzt, um die Versickerung zu verbessern und das Stadtklima zu entlasten. Neue Bäume sowie Holzbauelemente, die CO2 binden, runden das ökologische Konzept ab. So verbindet das Projekt modernen Wohnungsbau mit ökologischen Mehrwerten.

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Bauzeit des Projekts in Friedrichsfelde-Ost: Fertigstellung bis Ende 2026 geplant

Während der kommenden Jahre wächst das achtgeschossige Gebäude mit seinem zweigeschossigen Vorbau schrittweise in die Höhe. Mit der geplanten Fertigstellung Ende 2026 soll das Areal am Rosenfelder Ring ein neues städtebauliches Gesicht erhalten und die Umgebung spürbar aufwerten.

Für den Entwurf ist das Büro Winking Froh Architekten verantwortlich. Zusammen mit der HOWOGE soll ein Projekt entstehen, das Wohnraum schafft, Grünflächen integriert und nachhaltige Bauweise umsetzt. Damit erhält Lichtenberg ein Beispiel für zeitgemäße Quartiersentwicklung im direkten Umfeld des S-Bahnhofs Friedrichsfelde-Ost.

Zu sehen ist die Baustelle am Rosenfelder Ring.

Blick auf die Baustelle am Rosenfelder Ring: Hier entsteht ein achtgeschossiges Wohngebäude mit vorgelagertem zweigeschossigem Vorbau. Insgesamt sind 173 Wohnungen geplant, davon 86 gefördert. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Quellen: HOWEGE

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