Der Neubau der Ringbahnbrücke am Autobahndreieck Funkturm geht in die nächste Bauphase. Ende August wird dafür die Halenseestraße Ost vorübergehend gesperrt. Über der Straße entsteht ein Traggerüst für den neuen Brückenüberbau.

Die Baustelle am Autobahndreieck Funkturm zeigt den Ersatzneubau der Ringbahnbrücke über den Bahngleisen. Große Raupenkräne montieren die neue Brückenkonstruktion der A100, während im Umfeld umfangreiche Bauarbeiten laufen.

Nach dem Einhub der Stahlüberbauten Mitte Juli geht es nun mit dem nächsten konstruktiven Schritt weiter: Ende August wird über der Halenseestraße Ost ein Traggerüst aufgebaut./ © Foto: TIME CODE MEDIA

© Titelbild: Deges

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Am Autobahndreieck Funkturm geht der Neubau der Ringbahnbrücke weiter. Am Wochenende steht dafür eine erneute Verkehrssperrung an: Von Samstag, 22. August, 20 Uhr, bis Sonntag, 23. August, 22 Uhr, wird die Halenseestraße Ost in Richtung Messedamm vollständig gesperrt. Zudem entfällt die Überleitung von der A115 (Avus) auf die A100 Richtung Hamburg sowie für Lkw die Auffahrt vom Messedamm auf die A100 in Richtung Hamburg. Grund ist ein weiterer wichtiger Schritt beim Bau des neuen Brückenüberbaus.

Während der Sperrung wird über der Halenseestraße ein Traggerüst errichtet. Die Konstruktion wird benötigt, um den Überbau der neuen Autobahnbrücke herzustellen. Der Aufbau soll innerhalb eines Tages erfolgen, die Straße muss aus Sicherheitsgründen jedoch über das gesamte angegebene Wochenende gesperrt bleiben.

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Traggerüst für den neuen Brückenüberbau – Großräumige Umfahrung empfohlen

Die DEGES, die den Neubau im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes plant und umsetzt, hat gemeinsam mit dem Land Berlin und der Autobahn GmbH alternative Verkehrsführungen für die Sperrung festgelegt. Da die Umleitungsstrecken nur begrenzte Kapazitäten haben, wird empfohlen, das Autobahndreieck Funkturm in dieser Zeit möglichst großräumig zu umfahren oder auf andere Verkehrsmittel auszuweichen.

Der aktuelle Arbeitsschritt folgt auf den Einhub der großen Stahlteile im Juli. Damals wurden die vormontierten Elemente des neuen Überbaus über den Gleisen der Ringbahn an ihren vorgesehenen Platz gebracht. Damit wurde erstmals deutlich sichtbar, wie die künftige Brücke die A100 über die Bahnanlagen führen soll. Nun wird die Konstruktion weiter ergänzt.

Visualisierung der erneuerten A100 und der neuen Ringbahnbrücke am Autobahndreieck Funkturm in Berlin.

So soll der Verkehr künftig wieder fließen: Die Visualisierung zeigt die erneuerte A100 am Autobahndreieck Funkturm mit der neuen Ringbahnbrücke im Berliner Westen. / © Visualisierung: DEGES

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Neue Ringbahnbrücke soll bis Sommer 2027 fertig sein

Der Neubau wurde notwendig, nachdem die alte Ringbahnbrücke im Frühjahr 2025 wegen erheblicher Schäden gesperrt und anschließend abgebrochen worden war. Das Bauwerk aus dem Jahr 1963 war ursprünglich für deutlich weniger Verkehr ausgelegt. Zuletzt fuhren dort täglich rund 90.000 Fahrzeuge. Auch die benachbarte Westendbrücke wird im Zuge des Projekts ersetzt.

Die neue Ringbahnbrücke entsteht an gleicher Stelle und erhält drei Fahrstreifen sowie einen Einfädelungsstreifen für den Verkehr aus Richtung Magdeburg. Zusätzlich sind ein Seitenstreifen, Notgehwege, Fahrzeugrückhaltesysteme und lärmmindernder Asphalt vorgesehen. Auf der Ostseite soll zudem eine Lärmschutzwand entstehen.

Der Ersatzneubau läuft seit dem Spatenstich im Oktober 2025. Nach Abschluss der Arbeiten an Ringbahn- und Westendbrücke soll die nördliche Richtungsfahrbahn der A100 zwischen Messedamm und Spandauer Damm voraussichtlich im Sommer 2027 wieder vollständig in Betrieb gehen. Bis dahin stehen auf der Baustelle noch mehrere Bauphasen an – die Sperrung der Halenseestraße Ende August ist der nächste davon.

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Ringbahnbrücke

Quellen: DEGES

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