In Berlin-Wilmersdorf hat ein neues Wohnungsbauprojekt den nächsten Meilenstein erreicht. An der Sodener Straße entstehen sechs Neubauten mit 123 Mietwohnungen, die ein bestehendes Quartier aus den 1960er-Jahren ergänzen sollen.
Sodener Straße
© Titelbild: PLANSITE
Auf dem Gelände an der Sodener Straße in Berlin-Wilmersdorf wächst ein neues Wohnquartier heran. Am 15. Juli 2026 feierte die Unternehmensgruppe Becker & Kries das Richtfest für sechs Neubauten mit insgesamt 123 Mietwohnungen. Die Fertigstellung des Projekts ist für Frühjahr 2027 vorgesehen.
- Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
- Adresse: Sodener Straße / Wiesbadener Straße / Dillenburger Straße / Franz-Cornelsen-Weg
- Wohnungszahl: 123 neue Mietwohnungen in sechs Neubauten
- Bauzeit: Juli 2025 bis Frühjahr 2027
- Vermarktungsbeginn: September 2026
Die Neubauten entstehen als behutsame Ergänzung eines bestehenden Wohnstandorts zwischen Sodener Straße, Wiesbadener Straße, Dillenburger Straße und Franz-Cornelsen-Weg. Das Projekt umfasst verschiedene Wohnungstypen von ein bis fünf Zimmern, mit einem Schwerpunkt auf familiengerechten Grundrissen. Rund 55 Prozent der Wohnungen verfügen über drei bis fünf Zimmer. 32 Wohnungen werden mietpreisgebunden angeboten.
Neues Wohnangebot für ein bestehendes Quartier
Neben den Wohnungen entstehen zusätzliche Angebote für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner. Geplant sind neue Spiel- und Aufenthaltsflächen sowie eine Kindertagespflege mit zehn Plätzen. Zwei der Gebäude erhalten außerdem Gewerbeflächen im Erdgeschoss. Die Neubauten ergänzen sieben bereits vorhandene Wohnhäuser mit rund 200 Wohnungen.
Das Vorhaben war über mehrere Jahre Gegenstand städtebaulicher Abstimmungen. Im Zuge der Planung wurde das Konzept mehrfach angepasst, sodass ein Teil der bestehenden Grünfläche erhalten bleibt. Die Neubauten entstehen sowohl auf früheren Stellplatz- und Freiflächen als auch auf Teilen der ehemaligen Cornelsenwiese.
Wohnungsbau an der Cornelsenwiese: Holz-Hybridbau als zentrales Element
Ein besonderes Merkmal des Projekts ist die Bauweise. Die Gebäude werden in Holz-Hybridbauweise errichtet: Während Erdgeschosse und Treppenhäuser massiv gebaut werden, kommen in den oberen Etagen vorgefertigte Holzelemente zum Einsatz. Der hohe Vorfertigungsgrad soll die Bauzeit verkürzen und die Auswirkungen der Bauarbeiten auf die Umgebung reduzieren.
Auch bei der Energieversorgung setzt das Quartier auf moderne Lösungen. Die Gebäude erfüllen den Effizienzhaus-55-Standard und werden mit Fernwärme versorgt. Photovoltaikanlagen auf den Dächern sollen Strom im Rahmen eines Mieterstrommodells bereitstellen. Ein Teil der 77 Stellplätze wird mit Ladepunkten ausgestattet.
Die Planung und Umsetzung erfolgt mit digitalen Methoden wie Building Information Modeling (BIM), um Abläufe und Materialeinsatz effizienter zu koordinieren. Die ersten Wohnungen sollen nach aktuellem Stand im Frühjahr 2027 bezugsfertig sein.
Quellen: deal Magazin, Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, PLANSITE, Brüninghoff Group
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Das ist genausowenig eine „behutsame Ergänzung“, wie Putin in der Ukraine nur eine „kleine Spezialoperation“ durchführt. Diese Art von Projekt samt Framing kann man ja machen, aber dann wundert euch halt nicht, dass die selbsternannte Möchtegern-Alternative im September selbst im woken Berlin stärkste Kraft werden könnte.