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Am Hellersdorfer Theaterplatz wächst ein Wohnprojekt, das auf bezahlbare Mieten, nachhaltige Bauweise und familienfreundliche Gestaltung setzen will. Mit dem Richtfest am 17. September wurde der Baufortschritt gefeiert. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2026 geplant ist.
Das Foto zeigt den eingerüsteten Rohbau des Neubauprojekts am Theaterplatz, an dem derzeit die Fassadenarbeiten vorbereitet werden.

Gestern feierte die HOWOGE am Theaterplatz in Hellersdorf Richtfest für einen Wohnneubau mit 167 Wohnungen. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2026 geplant. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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Am 17. September wurde in Hellersdorf am Theaterplatz Richtfest gefeiert. Gemeinsam mit Laborgh Investment und dem Bauunternehmen Goldbeck markierte die HOWOGE einen wichtigen Meilenstein im Baufortschritt. Auf dem ehemals unbebauten, 5.318 Quadratmeter großen Grundstück entstehen insgesamt 167 neue Mietwohnungen. Fast die Hälfte davon ist für Menschen mit Wohnberechtigungsschein vorgesehen.

Die Wohnungen reichen von einem bis fünf Zimmern. Jede Einheit erhält entweder einen Balkon oder eine Terrasse. Damit soll das Projekt unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, von Familien bis zu Studierenden. Die Bauarbeiten hatten im November 2024 begonnen und sind inzwischen so weit vorangeschritten, dass die Fertigstellung für das zweite Quartal 2026 realistisch erscheint.

Bauweise und Energieversorgung des Neubaus in Hellersdorf: Modulare Struktur kombiniert mit erneuerbarer Energieversorgung

Besonders hervorgehoben wird die modulare Bauweise, die eine schnelle Fertigstellung bei gleichbleibender Qualität ermöglichen soll. Die HOWOGE arbeitet dabei erstmals mit Goldbeck zusammen. Mit dieser Methode soll es gelingen, dringend benötigten Wohnraum effizient zu schaffen.

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Auch das Energiekonzept ist zukunftsorientiert. Das Gebäude wird als sogenanntes Nur-Strom-Haus umgesetzt. Es nutzt eine Kombination aus Luft-Wasser-Wärmepumpe und Photovoltaikanlage. Damit deckt das Projekt seinen Wärme- und Strombedarf ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen. Der Bau erfüllt den KfN-40-Standard das soll langfristig nicht nur den Energieverbrauch senken, sondern auch die Nebenkosten für die Mieterinnen und Mieter stabilisieren.

Außenflächen und Mobilität im Neubauprojekt: Spielplätze, Grünbereiche und Stellplätze für Fahrräder und Autos

Neben den Wohnungen entstehen am Theaterplatz auch großzügige Außenflächen. Rund 670 Quadratmeter sind für Spiel- und Bewegungsbereiche vorgesehen. Ergänzt werden sie durch naturnah gestaltete Grünanlagen, die die Wohnqualität im neuen Quartier erhöhen sollen. Ziel ist eine Verbindung aus Wohnraum und Erholungsflächen, die insbesondere Familien zugutekommt.

Auch das Thema Mobilität wurde berücksichtigt. Geplant sind 354 Fahrradstellplätze sowie 30 Stellplätze für Pkws. Damit soll sowohl dem wachsenden Radverkehr als auch den Bedürfnissen von Autofahrerinnen und Autofahrern Rechnung getragen werden. Das Projekt verfolgt damit den Anspruch, ein ausgewogenes Angebot für unterschiedliche Mobilitätsformen zu schaffen.

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Lage und Infrastruktur in Hellersdorf: Theaterplatz verbindet ruhige Umgebung mit guter Anbindung

Das Bauprojekt liegt an der Schkeuditzer Straße, Ecke Louis-Lewin-Straße, nahe der Grenze zu Brandenburg. Die Umgebung ist ruhig, dennoch besteht eine gute Anbindung an die Innenstadt. Über die nahegelegene U-Bahn-Linie U5 erreichen die Bewohnerinnen und Bewohner gut die Berliner Innenstadt. Ergänzend hält der Nachtbus N5 am Theaterplatz, sodass auch spät abends eine direkte Verbindung ins Stadtzentrum besteht.

Darüber hinaus liegen Schulen, Kindertagesstätten und Einkaufsmöglichkeiten in fußläufiger Entfernung. Das Quartierszentrum „Helle Mitte“ bietet zusätzliche Angebote für Bildung, Gastronomie und Freizeit. Außerdem ist die Alice-Salomon-Hochschule in wenigen Minuten erreichbar. Damit wird der Standort sowohl für Familien als auch für Studierende interessant.

Geplante Fertigstellung im Frühjahr 2026: 167 neue Wohnungen entstehen am Theaterplatz

Die Fertigstellung des Neubaus ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Mit dem Projekt wollen die Beteiligten laut eigenen Angaben nicht nur dringend benötigten Wohnraum schaffen, sondern auch die soziale Mischung in Hellersdorf stärken. Durch die Verbindung von frei vermieteten Wohnungen und Einheiten für Menschen mit Wohnberechtigungsschein soll ein vielfältiges Quartier entstehen.

Die HOWOGE betonte, dass das Projekt Teil ihrer Strategie sei, in Berlin bezahlbaren und zugleich nachhaltigen Wohnraum bereitzustellen. Das Projekt am Theaterplatz stehe dabei für sozialverträgliche Nachverdichtung, die sowohl energetische Anforderungen erfüllt als auch familienfreundliche Lebensräume schafft.

Quellen: HOWOGE, Laborgh, Goldbeck

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One Comment

  1. Richter 3. Oktober 2025 at 10:41 - Reply

    Warum werden die unmittelbaren Einkaufsmöglichkeiten und die medizinische Versorgung vergessen?

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