In der Koloniestraße in Gesundbrunnen hat ein Gewerbeensemble des Projektentwicklers JAAS das Richtfest erreicht. Der Neubau und ein umgenutztes Bestandsgebäude sollen ab 2026 Büroflächen und ein Hotel unter einem Dach vereinen.

Im Dezember 2025 war das Gebäude in der Koloniestraße 3-4 bereits deutlich in die Höhe gewachsen. Nur wenige Wochen später konnte nun Richtfest gefeiert werden. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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Zwischen Panke, Bahntrassen und gewachsenen Wohnquartieren verändert sich Gesundbrunnen seit Jahren schrittweise. In der Koloniestraße 3–4 ist nun ein weiteres Projekt an einem sichtbaren Punkt angekommen: Der Rohbau steht, das Richtfest ist gefeiert.
Der Berliner Projektentwickler und Immobilieninvestor JAAS errichtet auf einem rund 2.028 Quadratmeter großen Grundstück ein gemischt genutztes Gebäudeensemble. Geplant sind etwa 7.300 Quadratmeter oberirdische Bruttogeschossfläche. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen.
Koloniestraße: Neubau zur Straße, Hotel im Bestand
Das Ensemble setzt sich aus zwei unterschiedlichen Bausteinen zusammen. Zur Koloniestraße hin entsteht ein Neubau mit Seitenflügel, während ein vorhandenes Loftgebäude mit Remise erhalten und umgenutzt wird. Diese Kombination aus Neubau und Bestand ist typisch für viele aktuelle Projekte im Bezirk Mitte, bei denen Nachverdichtung und Weiterbauen im Fokus stehen.
Im Neubau sollen künftig rund 3.700 Quadratmeter flexible Büro- und Gewerbeflächen Platz finden. Das Bestandsgebäude wird dagegen für eine hotelähnliche Nutzung hergerichtet: Rund 90 Zimmer sind vorgesehen, die von der NUMA Group betrieben werden sollen. Damit ergänzt das Projekt die wachsende Zahl an temporären Übernachtungsangeboten im Umfeld des Bahnhofs Gesundbrunnen.
Gesundbrunnen: Gute Anbindung, gewachsene Umgebung
„Das Richtfest markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung unseres Ensembles in der Koloniestraße“, erklärt Richard Jensch, geschäftsführender Gesellschafter der JAAS Gruppe. Das Vorhaben werde als langfristig tragfähige Nutzung für den Standort verstanden, die architektonische Qualität und Nachhaltigkeit miteinander verbinde. Geplant wurde das Ensemble vom Büro KSP Engel.
Ein wesentlicher Standortfaktor ist die Verkehrsanbindung. Die U-Bahnhöfe Pankstraße und Osloer Straße liegen in fußläufiger Entfernung, ergänzt durch mehrere Tram- und Buslinien. Der nahe Fern- und Regionalbahnhof Gesundbrunnen bindet das Gebiet an die Ringbahn sowie den regionalen und überregionalen Verkehr an. Hinzu kommen Angebote des täglichen Lebens: Gastronomie, kleinere Läden und die Nähe zur Panke prägen das Umfeld.
Mit dem Ensemble in der Koloniestraße erhält Gesundbrunnen einen weiteren Baustein in seiner Transformation zu einem urbanen Arbeits- und Aufenthaltsort.
Quellen: JAAS, KSP Engel Architekten, Deal Magazin
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