In der Hamburger HafenCity hat das neue „Quartier TIDE“ einen wichtigen Bau-Meilenstein erreicht. Mit dem Richtfest feierten ECE und ihre Partner den Abschluss der Rohbauarbeiten für das gemischt genutzte Stadtquartier, das Wohnungen, ein Studierendenwohnheim und das UBS Digital Art Museum vereinen soll. Fertigstellung und Eröffnung sind für Frühjahr 2026 geplant.

Baufortschritt im Quartier TIDE in der HafenCity

Fortschritt in der HafenCity: Der Rohbau des „TIDE-Quartiers“ ist abgeschlossen, die Ausbauarbeiten für Wohnungen, Studierendenheim und kulturelle Einrichtungen haben begonnen. / © Foto: ECE

© Visualisierung Titelbild: ECE

ANZEIGE

 

Das neue „Quartier TIDE“ in der Hamburger HafenCity hat kürzlich einen entscheidenden Bauabschnitt erreicht. Beim traditionellen Richtfest, zu dem rund 400 Partner und Gäste erschienen, feierte die ECE Work & Live den Abschluss der Rohbauarbeiten. Das Ensemble umfasst zwei Wohntürme, vier Townhouses, ein Gebäude mit Mietwohnungen, ein Studierendenwohnheim sowie das zukünftige UBS Digital Art Museum, das ab 2026 Werke des internationalen Künstlerkollektivs „teamLab“ zeigen wird.

Die Fertigstellung der Wohngebäude ist für Frühjahr 2026 geplant. Verantwortlich für den Rohbau ist das Hamburger Unternehmen OTTO WULFF. Das Richtfest markiert den Übergang von den Rohbauarbeiten zu den Ausbauarbeiten und bot den Beteiligten Gelegenheit, den Baufortschritt zu würdigen.

ANZEIGE

Wohntürme, Townhouses, Mietwohnungen und Wohnheim: So sieht das „Quartier TIDE“ aus

Die beiden Wohntürme „BEAT“ und „PULSE“ ragen jeweils rund 50 Meter in die Höhe und verfügen über 15 Geschosse. Sie sollen künftig großzügige, lichtdurchflutete Wohnungen mit hochwertigen Ausstattungen der Designer Frank Theuerkauf und Ulrike Krages bieten. „BEAT“ fällt durch seine rötliche Keramikfassade und begrünten Balkone auf, während „PULSE“ durch Panorama-Räume und weitläufige Balkone überzeugen soll. Ergänzt werden die Türme durch Townhouses, Mietwohnungen und ein Wohnheim für 376 Studierende.

Hamburgs Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen betont, dass das Quartier eine zeitgemäße Mischung aus Wohnen, Studierenden und Kultur ermögliche. Die geförderten Apartments und WG-Zimmer liegen unter den marktüblichen Preisen und sind laut Projektverantwortlichen modern ausgestattet. Auch eine Kita sowie Flächen für Gastronomie und Gewerbe sind vorgesehen.

„Quartier TIDE“ wächst in der HafenCity: Kultur und Nachhaltigkeit im Fokus

Ein besonderes Element des Quartiers ist das UBS Digital Art Museum, das digitale Kunstwerke von „teamLab“ zeigen wird. Hamburgs Finanzsenator hebt hervor, dass das Projekt Wohnraum, soziale Infrastruktur und kulturelle Angebote miteinander verbinde.

ANZEIGE

Zudem setze „TIDE“ auf Nachhaltigkeit und Mobilität. Neben einer Tiefgarage sind E-Ladestationen für Autos und Fahrräder sowie Carsharing-Angebote vorgesehen. Das Gebäudeensemble soll hohen Energiestandards entsprechen, erneuerbare Energie und recycelbare Bauteile nutzen sowie barrierefrei sein. Das Quartier trägt das Umweltzeichen Platin der HafenCity.

Über 800 Wohnungen in der HafenCity: Großes Investitionsvolumen und städtebauliche Bedeutung

Mit einer Bruttogeschossfläche von rund 85.000 Quadratmetern entstehen über 800 Wohnungen sowie ergänzende Flächen für Gewerbe, Gastronomie und Kinderbetreuung. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei über 600 Millionen Euro.

Vertreter der ECE und der Stadt Hamburg sehen in „TIDE“ ein Beispiel für moderne Stadtentwicklung: ein urbanes Quartier, das Wohnen, Bildung und Kultur in zentraler Lage miteinander verbindet und zugleich hohe Nachhaltigkeitsstandards erfüllt.

ANZEIGE

Visualisierung eines Wohnzimmers im TIDE Quartier in der HafenCity

So könnte ein Wohnzimmer im neuen „TIDE Quartier“ aussehen. / © Visualisierung: ECE

Quellen: ECE Work & Live GmbH & Co. KG, Tide Hafencity

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.