Im Frankfurter Ostend ist ein weiterer wichtiger Schritt im Großprojekt Hafenpark-Quartier erreicht worden. Mit dem Richtfest des Bürohochhauses HPQ Offices nähert sich der künftige ING-Hauptsitz seiner äußeren Fertigstellung.

Mit dem fertiggestellten Rohbau des HPQ Offices im Frankfurter Ostend schreitet die Entwicklung des Hafenpark-Quartiers weiter voran. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT
Im Frankfurter Osten hat die B&L Gruppe heute den Richtkranz auf das 16-geschossige Bürogebäude „HPQ Offices“ gesetzt. Damit ist der Rohbau des höchsten Bauwerks im Hafenpark-Quartier nach rund 15 Monaten Bauzeit abgeschlossen.
In dem Tower wird künftig der Hauptsitz der ING Deutschland untergebracht sein. Das Richtfest markiert einen weiteren Etappenpunkt in der Entwicklung des Quartiers am Mainufer.
HPQ Offices: Rohbau nach 15 Monaten Bauzeit abgeschlossen
Mit dem Richtfest erreicht das Bürohochhaus einen zentralen Meilenstein innerhalb des vierten Bauabschnitts des Hafenpark-Quartiers. Das Gebäude ist Teil eines Büroensembles, das im Umfeld der Mainuferlage entsteht. Für die Projektentwicklung stellt der Abschluss des Rohbaus zugleich den Übergang in die nächste Bauphase dar, in der nun der Innenausbau im Fokus steht.
Nach Angaben der B&L Gruppe wurde die ING bereits früh in die Standortentwicklung eingebunden. Dabei spiele das Thema Nachhaltigkeit nach Unternehmensangaben auf beiden Seiten eine wichtige Rolle. Der Tower ist eines von zwei geplanten Bürogebäuden des aktuellen Bauabschnitts, die hohe Anforderungen an Energieeffizienz und Gebäudetechnik erfüllen sollen.

Mit dem Richtfest am HPQ Offices im Frankfurter Ostend hat das Hafenpark-Quartier einen weiteren Bauabschnitt sichtbar vorangebracht. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Im Frankfurter Hafenpark-Quartier am Mainufer ist der Rohbau des HPQ Offices nach 15 Monaten Bauzeit nun abgeschlossen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Moderne Gebäudetechnologie soll Emissionen minimieren
Das Energiekonzept des Gebäudes setzt auf einen vollständigen Verzicht fossiler Energieträger im späteren Betrieb. Die Wärmeversorgung soll überwiegend über regenerative Abwasser-Wärmenutzung erfolgen. Ergänzend sind Photovoltaikanlagen auf Dachflächen und in der Fassade vorgesehen, um den Energiebedarf teilweise selbst zu decken.
Zudem ist das Ensemble bereits vorzertifiziert nach LEED Platin, WiredScore Platin und SmartScore Platin. Damit erfüllt das Projekt nach Planung hohe Standards in den Bereichen Nachhaltigkeit, digitale Infrastruktur und Gebäudeintelligenz. Ziel ist eine möglichst geringe CO₂-Bilanz im laufenden Betrieb.

So soll der Turm nach seiner Fertigstellung aussehen. Die ING wird künftig ihren Hauptsitz im 16-geschossigen HPQ Offices im Frankfurter Hafenpark-Quartier am Mainufer beziehen. / © B&L Gruppe / Visualisierung: XOIO GmbH, Berlin
Quartiersentwicklung am Frankfurter Mainufer
Das Hafenpark-Quartier zählt zu den größeren Stadtentwicklungsprojekten im Frankfurter Osten. Auf dem Areal entstehen neben Büroflächen auch Wohngebäude, Hotels sowie soziale Infrastruktur. Insgesamt soll ein gemischt genutztes Quartier mit direkter Lage am Mainufer entwickelt werden.
Während einzelne Bauabschnitte bereits abgeschlossen sind, befinden sich andere Bereiche noch in der Umsetzung. Neben dem Bürohochhaus gehören dazu weitere Gebäude, die das städtebauliche Ensemble ergänzen sollen.

Die Bauarbeiten an mehreren Neubauten im Frankfurter Hafenpark-Quartier schreiten deutlich voran. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Mit dem Hafenpark-Quartier entsteht ein gemischt genutztes Ensemble mit direkter Lage am Mainufer. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Rat
Quellen: Deal Magazin, HPQ Frankfurt, Skyline Atlas
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