Die Baugenehmigung für das neues Wohn- und Gewerbequartier am Maybachufer 48 liegt nun vor. Auf dem Gelände der ehemaligen Möbelfabrik J. C. Pfaff entsteht ein Ensemble, das historische Strukturen mit Neubau verbindet. Bis 2029 sollen hier Wohnungen, Gewerbeflächen und neue Aufenthaltsorte entstehen.

Bis 2029 entstehen im Auftrag der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH rund 160 Wohnungen und 24 Gewerbeeinheiten. / © Visualisierung: grauwald studio
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Die Baugenehmigung ist erteilt: Am Maybachufer kann die Sanierung und Erweiterung der ehemaligen Möbelfabrik J. C. Pfaff beginnen. Damit setzt die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft gemeinsam mit Bollinger + Fehlig Architekten ein Projekt um, das Wohnen, Arbeiten und Gewerbe in einem zukunftsweisenden Neubau vereint.
160 Wohnungen und 24 Gewerbeeinheiten: Was künftig am Maybachufer in Neukölln entsteht
Auf der Fläche von rund 8.192 Quadratmetern entstehen etwa 160 Wohnungen sowie 24 Gewerbeeinheiten, die ein breites Nutzungsspektrum ermöglichen. Das Vorhaben soll bis 2029 fertig werden, damit neuer Wohnraum und neue Angebote im dicht bebauten Umfeld entstehen können.
Im Zentrum des Konzepts steht die Idee, historische Substanz sichtbar zu lassen und gleichzeitig neue städtebauliche Impulse zu setzen. Deshalb entsteht ein Ensemble, das sowohl die industrielle Vergangenheit des Standorts aufgreift als auch eine zeitgemäße Nutzung ermöglicht.
Sanierung und Ergänzung der historischen Möbelfabrik in Berlin Neukölln: Kombination aus Altbau und Neubauten
Der ursprüngliche Gewerbebau aus dem frühen 20. Jahrhundert wird umfassend saniert, damit er weiterhin nutzbar bleibt und gleichzeitig energetische Anforderungen erfüllt. Zusätzlich erhält das Gebäude ein neues Dachgeschoss und damit mehr Wohnfläche. Neben dem Bestandsgebäude entstehen zwei Neubauten, die die Blockrandlücken schließen und eine zusammenhängende Quartiersstruktur formen. Mit dieser Ergänzung entwickelt sich ein Ort, der sowohl architektonische Klarheit als auch funktionale Vielfalt bietet.
Durch diese Verzahnung soll ein lebendiger Innenhofbereich entstehen, der sowohl den Bewohnern als auch den Gewerbetreibenden zugutekommt. Die direkte Lage am Landwehrkanal verstärkt diesen Ansatz. Das Projekt liegt an der Grenze der Bezirke Neukölln und Kreuzberg, was attraktive Blickbeziehungen und vielfältige Wegebeziehungen ermöglicht. Damit entwickelt sich ein Quartier, das den historischen Charakter respektiert und dennoch auf zukünftige Bedürfnisse ausgerichtet ist.
Städtebauliche Ziele und Projektbeteiligte am Maybachufer 48 in Neukölln: Umsetzung eines gemischt genutzten Quartiers
Roger Bollinger erklärte, dass gemischt genutzte Quartiere einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt leisten, da sie vielfältige Nutzungen vereinen und Bestandsgebäude neu interpretieren. Er betonte außerdem, dass aus dem historischen Bau ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität entsteht, an dem Wohnen und Arbeiten zusammenfinden. Diese Zielsetzung prägt die gesamte Planung.
Ab September 2026 kann der Bau beginnen, sodass die neuen Wohnungen, davon 90 gefördert, und die Gewerbeeinheiten im Jahr 2029 bezugsfertig sein sollen. Gemeinsam schaffen STADT UND LAND und Bollinger + Fehlig Architekten ein Quartier, das dringend benötigten Wohnraum bereitstellt und gleichzeitig den Charakter der alten Möbelfabrik erhält.
Quellen: STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft, Bollinger und Fehlig Architekten, im immobilienmanager
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