Am Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel in Reinickendorf entstehen 176 Wohnungen. Nach der Grundsteinlegung im Februar geht es jetzt sichtbar voran.

Die Baustelle am Wilhelmsruher Damm in Reinickendorf zeigt Baugruben und Bagger für ein Projekt mit 176 Wohnungen.

Auf der Baustelle am Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel in Reinickendorf laufen Erdarbeiten für 176 Wohnungen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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Im Februar war die Grundsteinlegung, jetzt gehen die Arbeiten am Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel in Reinickendorf zügig voran. Auf dem abgesperrten Grundstück arbeiten Bagger an den Baugruben, während erste Fundamentbereiche vorbereitet sind. Bauzäune, Container und provisorische Wege strukturieren die Fläche.

  • Standort: Wilhelmsruher Damm 150 (Märkisches Viertel)
  • Bezirk: Reinickendorf
  • Wohnungen: 176 (ca. 90 Prozent gefördert)
  • Gebäude: 17 Geschosse
  • Baubeginn: 2026
  • Fertigstellung: 2028

Die Baustelle liegt auf einem rund 3.048 Quadratmeter großen Grundstück, auf dem zuvor eine Postbank-Filiale stand. Nach deren Rückbau begann die Vorbereitung für ein neues Hochhausprojekt. Am 20. Februar 2026 erfolgte die Grundsteinlegung für das Gebäude am Wilhelmsruher Damm 150. Jetzt geht es sichtbar voran.

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Großflächige Baustelle in Reinickendorf mit vorbereiteten Flächen für ein Hochhaus mit 176 Wohnungen.

Ein Überblick über das Baugelände am Wilhelmsruher Damm zeigt vorbereitete Fundamentflächen für das Hochhaus. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Wilhelmsruher Damm: 176 Wohnungen im Märkischen Viertel geplant

Bauzäune sichern das Gelände vollständig ab, während ein Drehkreuz den kontrollierten Zugang für das Personal regelt. Dahinter dominieren Erdarbeiten das Bild: Ein Bagger bewegt Bodenmassen, daneben liegen aufgeschichtete Materialien und vorbereitete Bauteile. Mehrere Baucontainer stehen am Rand und dienen als provisorische Infrastruktur. Der Untergrund wirkt aufgeweicht und uneben. Entlang des Zauns informieren großflächige Bauschilder über das Projekt mit 176 Wohnungen.

Bis 2028 entsteht hier ein 17-geschossiges Wohn- und Geschäftsgebäude mit insgesamt 176 Wohnungen. Rund 90 Prozent dieser Wohnungen werden als geförderter Wohnraum angeboten. Die Nettokaltmieten starten bei etwa 7,00 Euro pro Quadratmeter. Die Vergabe erfolgt an Haushalte mit Wohnberechtigungsschein.

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Großes Bauschild am Wilhelmsruher Damm zeigt Details zum Neubau mit 176 Wohnungen im Märkischen Viertel.

Ein Bauschild am Wilhelmsruher Damm informiert über das Projekt mit 176 Wohnungen im Märkischen Viertel in Reinickendorf. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Wilhelmsruher Damm mit Flächen für soziale Angebote im Quartier

Alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar und verfügen über Balkone. Ergänzend entstehen in den unteren Geschossen etwa 1.900 Quadratmeter Gewerbefläche. Diese Flächen sollen flexibel genutzt werden und auch soziale Angebote im Quartier ermöglichen. Das Projekt zielt darauf ab, Wohnen und Versorgung im Märkischen Viertel enger zu verbinden.

Bauherrin ist die landeseigene GESOBAU AG. Sie setzt das Projekt gemeinsam mit der TREUCON Gruppe Berlin und der Kondor Wessels Berlin GmbH um. TREUCON hatte das Grundstück vor etwa fünf Jahren erworben und die Entwicklung angestoßen.

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Die Visualisierung zeigt das Hochhaus, das am Wilhelmsruher Damm in Reinickendorf entstehen soll.

So soll das 17-Etagen-Hochhaus am Wilhelmsruher Damm in Reinickendorf einmal aussehen. / © Visualisierung: Architekturbüro LS

Wilhelmsruher Damm 150 (Reinickendorf)

Quellen: TREUCON Gruppe Berlin, GESOBAU AG

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3 Kommentare

  1. a.t. 23. April 2026 at 14:13 - Reply

    Vier, fünf Projekte von dieser Sorte würden manche grüne Wiese in den Außenbezirken vor der Versiegleung retten.
    Da wäre mal der Begriff Nachhaltigkeit im wahrsten Sinne des Wortes wirklich angebracht.

  2. Boehnke 27. April 2026 at 11:17 - Reply

    Hier wird das Märkische Viertel weiterhin verdichtet. Schon jetzt stellt die GeSoBau nicht genügend Parkplätze für die Mieter zur Verfügung und so wird die Wohnqualität immer schlechter. Auch Kinderspielplätze werden kleiner oder ganze Fussballplätze verschwinden. Das scheint dann so weiterzugehen. Die Mieter weichen mit Ihren Fahrzeugen auf die angrenzenden Einfamilienhausgegenden aus und verschlimmern durch langes Suchen die Umweltqualität der Anwohner (Abgase, laute Motorgeräusche und hinterlassen von Dreck). Die Hauseigentümer, die einst durch hohe Eigenbeitröge den Strassenbau der kleinen Straßen ermöglicht haben, sind empört. Hier entsteht auch sozialer Sprengstoff.

  3. Klara 29. April 2026 at 17:50 - Reply

    Das MV wird immer mehr zum Ghetto und die Kriminalität wächst. Und das Zentrum ist auch schon seit Jahren eine Bauruine.

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