Im Frankfurter Gallus ist mit dem Kinderzentrum Meta-Gadesmann-Straße ein neuer Bildungsort entstanden. Mitten im Wohnquartier „FRANKY“ verbindet die Einrichtung frühkindliche Förderung mit einem städtebaulichen Konzept, das Wohnen, Grünflächen und soziale Infrastruktur zusammendenkt.

Leitung Silke Wannemacher und ihre Stellvertretung Sara El Ssanoussi eröffneten am Freitag symbolisch das Kinderzentrum Meta-Gadesmann-Straße. / © Foto: Kita Frankfurt
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Mitten im neu entstehenden Quartier „FRANKY“ im Frankfurter Gallus ist seit November 2025 Leben eingezogen: Kinder, Familien und das pädagogische Team haben das Kinderzentrum Meta-Gadesmann-Straße bezogen. Am 13. Februar wurde die Einrichtung nun offiziell eröffnet – ein weiterer Schritt in der Entwicklung des Wohngebiets, das in den kommenden Jahren weiter wachsen wird.
Für Bildungsdezernentin Sylvia Weber steht die Bedeutung solcher Einrichtungen außer Frage. Ein Kinderzentrum sei mehr als nur ein Gebäude, betonte sie zur Eröffnung. Es gehe um Orte des Ankommens und des gemeinsamen Aufwachsens, gerade in einer vielfältigen Stadtgesellschaft. Frühkindliche Bildung bilde dafür das Fundament, unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund.
Wohnquartier „FRANKY“ versteht sich als Modell moderner Stadtentwicklung
Das barrierefreie Kinderzentrum ist als sogenannte „eingeschobene“ Einrichtung konzipiert. Es befindet sich im Erdgeschoss eines Wohngebäudes und zieht sich L-förmig entlang des Innenhofs. Diese städtebauliche Integration ist Teil des Gesamtkonzepts des Quartiers „FRANKY“, das insgesamt 328 Wohnungen umfasst, darunter 93 geförderte Einheiten.
Dabei versteht sich das Quartier als Modell moderner Stadtentwicklung: Neben einer innovativen Wärmeversorgung gehören großzügige Grün- und Gemeinschaftsflächen, Spielplätze sowie Angebote der Nahversorgung zum Konzept. Mit dem Kinderzentrum ist nun ein zentraler Baustein der sozialen Infrastruktur realisiert; zwei weitere Kitas sind im Umfeld geplant.
Neue Kita schafft Raum für frühe Bildung und Selbstwirksamkeit im Gallus
Träger der Einrichtung ist Kita Frankfurt. Zwei Krippengruppen und drei Kindergartengruppen bieten Platz für insgesamt 87 Kinder – 24 im Krippen- und 63 im Kindergartenalter. Die Räume sind großzügig und hell gestaltet. Sie ermöglichen den Kindern unterschiedliche Formen des Lernens und Spielens: vom Bauen und Forschen über musische Angebote bis hin zu Rückzugs- und Entspannungsbereichen.
Ein erster inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf dem MINT-Bereich, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Zugleich setzt das Team auf Partizipation und die Unterstützung individueller Selbstbildungsprozesse. Auch das Außengelände ist darauf ausgerichtet.
Mit der Eröffnung des Kinderzentrums erhält das Quartier „FRANKY“ nicht nur zusätzliche Betreuungsplätze, sondern einen Ort, der Wohnen und Bildung eng miteinander verzahnt. In einem Stadtteil im Wandel markiert die Einrichtung damit einen weiteren Schritt hin zu einem vielfältigen und durchmischten Quartier.
Quellen: Stadt Frankfurt am Main
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