Der Neubau der Pyramidenbrücke in Köpenick geht voran. Wenn alles nach Plan läuft, soll der Ersatzneubau 2027 fertig sein.

Baustelle der Pyramidenbrücke in Köpenick mit sichtbarer Bewehrung und Bauarbeiten im aktuellen Bauabschnitt.

Auf der Baustelle der Pyramidenbrücke in Köpenick gehen die Arbeiten sichtbar voran, der Bewehrungsstahl für neue Brückenteile wird verlegt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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Der Ersatzneubau der Pyramidenbrücke in Treptow-Köpenick geht sichtbar voran. Vor allem in den vergangenen vier Wochen waren deutliche Fortschritte auf der Baustelle zu erkennen. Bauarbeiter verlegen aktuell Bewehrungsstahl und bereiten weitere Betonarbeiten vor. Die Konstruktion wächst abschnittsweise. Holzverschalungen sichern die Form der neuen Brückenteile. Gleichzeitig stabilisieren provisorische Geländer und Behelfswege die Baustellenlogistik.

  • Adresse: An der Wuhlheide / Lindenstraße
  • Bezirk: Treptow-Köpenick
  • Bauzeit: 2022 bis 2027
  • Kosten: ca. 6,9 Mio. Euro

Die Brücke liegt im Bezirk Treptow-Köpenick und verbindet die Straße An der Wuhlheide mit der Lindenstraße. Sie überquert die Wuhle und zählt zu den wichtigen Nord-Süd-Verbindungen im Südosten Berlins. Der Verkehr bleibt trotz Bauarbeiten durch Behelfsbrücken aufrechterhalten. Dennoch kommt es zu Einschränkungen, da die Strecke stark frequentiert ist und auch vom Schwerlastverkehr genutzt wird.

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Das Foto zeigt das Bauschild für die Pyramidenbrücke in Köpenick.

Das Bauschild für die Pyramidenbrücke in Köpenick weist auf den Ersatzneubau hin. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Ersatzneubau der Pyramidenbrücke in drei Bauabschnitten

Die bestehende Brücke stammt aus dem Jahr 1939 und galt als nicht mehr tragfähig. Deshalb soll ein kompletter Neubau das Bauwerk ersetzen. Das Projekt läuft in drei Bauabschnitten und umfasst getrennte Verkehrsbereiche. Neben dem Straßenverkehr berücksichtigt die Planung auch die zweigleisige Straßenbahntrasse der BVG sowie zahlreiche Versorgungsleitungen.

Die neue Konstruktion entsteht als mehrstegige Stahlbetonplattenbalkenbrücke. Sie erreicht eine Gesamtlänge von 15 Metern und eine Breite von über 32 Metern. Die Tragfähigkeit orientiert sich an aktuellen Normen und erlaubt auch Schwerlastverkehr bis 240 Tonnen. Damit verbessert sich die Leistungsfähigkeit der Verbindung deutlich. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer.

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Die Baustelle Pyramidenbrücke in Köpenick im März 2026.Arbeiten am Ersatzneubau der Pyramidenbrücke in Köpenick mit Fokus auf Stahlbetonkonstruktion und Baustellenaktivität.

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

Verkehrsführung in Köpenick während der Bauzeit

Doch noch beeinflussen die Bauarbeiten den Verkehr in Köpenick deutlich. Besonders im Umfeld des angrenzenden Stadions An der Alten Försterei kommt es regelmäßig zu Staus. Eine zusätzliche Ampel regelt den Verkehr seit knapp einem Jahr an einer neu geschaffenen Zufahrt.

Sie dient als Übergangslösung und steuert den Verkehrsfluss bedarfsgerecht. Nach Angaben aus Verwaltungskreisen soll sie vor allem die Anbindung zum Stadion verbessern. Denn die einspurige Führung über die Behelfsbrücke sorgt für Engstellen.

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Bauzeit und Kosten der Pyramidenbrücke

Die Bauzeit der neuen Pyramidenbrücke beträgt rund sechs Jahre. Der Start erfolgte Anfang 2022 mit dem Aufbau der Behelfsbrücken. Die Fertigstellung des Neubaus ist für 2027 geplant. Die ursprünglichen Gesamtkosten liegen bei etwa 6,9 Millionen Euro. Aktuelle Zahlen sind nicht bekannt. Das Projekt erhält Fördermittel aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur.

Pyramidenbrücke (Köpenick)

Quellen: Berliner Kurier, Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

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