Im Frankfurter Stadtteil Bockenheim nimmt eines der größten Wohnquartiere der Stadt weiter Gestalt an. Im Schönhof-Viertel entsteht mit dem Projekt „Nuville“ ein vielseitiges Wohnensemble, das bereits kurz nach Fertigstellung auf große Nachfrage trifft.

So sah das „Nuville“ im Schönhof-Viertel letzten August nach Abschluss der Bauarbeiten aus. Mittlerweile sind rund rund 92 Prozent der Wohneinheiten vollständig vermietet. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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Das Schönhof-Viertel zählt zu den größten Entwicklungsgebieten im Frankfurter Westen. Auf dem ehemaligen Siemens-Areal entsteht ein neues Stadtquartier mit rund 2.000 Wohnungen sowie ergänzender Infrastruktur. Das Projekt „Nuville“ der landeseigenen Nassauische Heimstädte / Wohnen (NHW) bildet mit seinen 269 Einheiten einen Teil dieses Gesamtvorhabens.
„Nuville“ umfasst insgesamt zwölf Baukörper, die mit den Buchstaben G bis R bezeichnet sind. Die Wohnungen verfügen über 1,5 bis 4 Zimmer und werden sowohl zur Miete als auch zum Kauf angeboten. Das Ensemble liegt zwischen der Goldina-Hirschberg-Straße im Westen und der Rödelheimer Landstraße im Norden und ist durch mehrere begrünte Innenhöfe gegliedert.
Fünf Gebäudekomplexe im Schönhof-Viertel: Etwa 92 Prozent der „Nuville“-Wohneinheiten bereits vergeben
„Nuville“ möchte sich als charakteristisches Projekt für urbanes Wohnen in grüner, geschützter Lage positionieren. Das Ensemble besteht aus fünf Gebäudekomplexen, die sich um innenliegende Hofgärten mit Treffpunkten, Spielplätzen und Privatgärten gruppieren. Aktuell befindet sich das Projekt in der Vermarktung, letzte Bauarbeiten konnten im vergangenen Jahr abgeschlossen werden. Laut Projektwebsite ist ein Großteil der 269 Wohnungen bereits vergeben, nur noch 22 Einheiten stehen derzeit zum Verkauf.
Die Gebäude G, H und I, auch Eckhäuser genannt, orientieren sich an einer klassischen, urbanen Bebauung. Viele Wohnungen sind nach Nordost oder Südwest ausgerichtet, in den oberen Etagen ergeben sich vereinzelt Ausblicke in Richtung Taunus. Die Torhäuser, also Baukörper J, K und L im Westen bilden den Übergang zur zentralen Parklandschaft und verfügen über Zugänge zu den gemeinschaftlichen Hofbereichen.
Sie bilden die östliche Stirnseite des Projekts „Nuville“. Die Gebäude M bis R liegen in Zweiergruppierung aufgeteilt als sogenannte Hofhäuser im Zentrum des Ensembles. Sie gruppieren sich um innenliegende Freiräume mit Gärten, Spiel- und Aufenthaltsflächen.

Das Projekt „Nuville“ umfasst insgesamt zwölf Baukörper, die in fünf Gebäudekomplexe gegliedert sind. Während zwei Komplexe das Ensemble straßenbündig flankieren, befinden sich drei Komplexe im geschützten Innenhof. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Bockenheim: Neben neuem Wohnraum entsteht auch umfangreiche Quartiersinfrastruktur
Das Schönhof-Viertel entsteht zwischen Rödelheimer Landstraße und der City West und umfasst neben Wohnraum auch umfangreiche Infrastruktur. Geplant sind unter anderem mehrere Kindertagesstätten, eine Hybridschule sowie eine zentrale Piazza mit Einzelhandel und Gastronomie. Mit zwei zentralen, begrünte Plätzen, dem Westpark und dem Ostpark erhält das Quartier zudem eine größere zusammenhängende Grünfläche.
Neben „Nuville“ werden zahlreiche weitere Wohnungsbauprojekte im Quartier realisiert. Gleichzeitig setzen viele der Neubauten auf eine energieeffiziente Bauweise mit Fernwärme und Photovoltaik. Ziel der NHW sei eine nachhaltige Quartiersentwicklung.
NHW-Projekt „Nuville“: Eine prägende Entwicklung im Gesamtprojekt Schönhof-Viertel
Mit der Fertigstellung von „Nuville“ wird ein Teilbereich des neuen Quartiers konkret erfahrbar. Die Kombination aus dichter Bebauung, gemeinschaftlichen Freiräumen und ergänzender Infrastruktur prägt die Entwicklung des Schönhof-Viertels.
Im Zusammenspiel mit den weiteren Bauvorhaben wird sich in den kommenden Jahren zeigen, wie sich das neue Quartier im Alltag etabliert und angenommen wird.
Quellen: Nuville Frankfurt, Nassauische Heimstädte / Wohnstadt, Instone Real Estate, Statistisches Bundesamt
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