Auf der Baustelle des Projekts „Elements“ am Spreeufer in Berlin-Mitte ist wieder deutlich mehr Aktivität zu beobachten. Nachdem das Vorhaben längere Zeit stillstand, schreiten Fassadenmontage und Innenausbau inzwischen sichtbar voran. Der Neubau bleibt zwar in großen Teilen eingerüstet, doch erste Bereiche der Außenfassade sind bereits erkennbar.

Büroprojekt Elements

Sowohl auf der Spreeseite als auch an der Michaelkirchstraße läuft derzeit der Einbau der Fassaden- und Fensterteile und ist teilweise bereits abgeschlossen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

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Auf dem Grundstück am Spreeufer in Berlin-Mitte schreiten die Bauarbeiten am Projekt „Elements“ derzeit sichtbar voran. Das Gebäude ist zwar weiterhin in großen Teilen eingerüstet, doch an mehreren Abschnitten werden Fassadenelemente montiert. Von der Michaelkirchbrücke aus lassen sich inzwischen erste fertiggestellte Bereiche der Gebäudehülle erkennen.

Zugleich nimmt auch der Ausbau im Inneren des Gebäudes an Fahrt auf. Ein außen installierter Lastenaufzug versorgt die oberen Geschosse mit Material. Parallel dazu werden Fenster eingesetzt und weitere Fassadenteile montiert. Die Baustelle wirkt deutlich aktiver als noch in den Monaten zuvor.

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Nach Insolvenz: Tishman Speyer übernimmt Bauprojekt „Elements“ in Berlin-Mitte

Hintergrund der langen Bauunterbrechung war die Insolvenz der Project Immobilien Gruppe im Jahr 2023. Davon betroffen war auch das rund 150 Millionen Euro schwere Bauprojekt am Spreeufer, das ursprünglich von der Development Partner AG entwickelt wurde. Über einen längeren Zeitraum ruhte die Baustelle vollständig.

Inzwischen hat das Immobilienunternehmen Tishman Speyer die Projektentwicklung übernommen. Der neue Bauherr stieg im Zuge eines Insolvenzplanverfahrens in das Vorhaben ein. Ziel sei es, das bereits weit fortgeschrittene Projekt fertigzustellen und die ursprünglichen Nutzungen umzusetzen.

30.000 Quadratmeter Nutzfläche: So ist das Projekt „Elements“ am Spreeufer geplant

Auf dem etwa 5.500 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein Gebäude mit bis zu neun Geschossen und rund 30.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche. Der Rohbau des Komplexes wurde bereits zuvor abgeschlossen. Die derzeitigen Arbeiten konzentrieren sich daher vor allem auf Fassade, Fenster und Innenausbau.

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Der Entwurf stammt vom Berliner Architekturbüro J. Mayer H. Architekten. Vorgesehen ist ein gemischt genutztes Gebäudeensemble mit Büroflächen, Studios sowie Wohnungen. In zwei Etagen soll zudem betreutes Wohnen eingerichtet werden.

Gastronomie-Terrasse und öffentlicher Uferweg am Projekt „Elements“ vorgesehen

Auch im Erdgeschossbereich ist eine vielfältige Nutzung geplant. Entlang der Michaelkirchstraße sollen überwiegend Studios entstehen. Zur Spreeseite hin ist eine Gastronomiefläche vorgesehen, die sich über eine Terrasse zum Wasser öffnen soll.

Der angrenzende Uferweg soll künftig öffentlich zugänglich sein. Seine endgültige Gestaltung wird jedoch nicht Teil des Bauprojekts sein. Diese Aufgabe übernimmt nach Abschluss der Bauarbeiten das Land Berlin.

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Mit den derzeitigen Baufortschritten wird erstmals seit längerer Zeit wieder sichtbar, wie das Projekt „Elements“ am Spreeufer Gestalt annimmt. Während weiterhin Gerüste große Teile des Gebäudes verdecken, lassen die montierten Fassaden- und Fensterelemente bereits erahnen, wie sich der Neubau künftig in die Uferkante der Spree einfügen könnte.

Elements am Spreeufer

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Elements Mixed-Use Gebäude

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Quellen: Tishman Speyer, Immobilien Manager, Development Partner AG / J. Mayer H. Architekten, Architektur Urbanistik Berlin, Berliner Woche, Deutsches Architektur Forum

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