Im Preußenpark in Wilmersdorf haben die Bauarbeiten für einen neuen Spielbereich begonnen. Erste Spielgeräte sind bereits erkennbar, gleichzeitig wird die Fläche grundlegend umgestaltet. Der Park soll dabei insgesamt grüner und klimaresilient werden.

Preußenpark in Wilmersdorf

Der Preußenpark in Charlottenburg wird als Schwammstadt-Pilotprojekt entwickelt, bei dem Regenwasser künftig gespeichert und zur klimaangepassten Bewässerung der Grünflächen genutzt wird. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Im Preußenpark in Wilmersdorf haben die Bauarbeiten für einen neuen Spielbereich begonnen. Vor Ort sind bereits erste Veränderungen sichtbar. Neben Baugerüsten lassen sich auch erste Strukturen eines künftigen Spielplatzes erkennen. Gleichzeitig werden Wege und Flächen neu geordnet und teilweise mit neuen Materialien befestigt.

Damit wird ein erstes Teilprojekt der umfassenden Umgestaltung des Parks umgesetzt. Ziel ist es, die Anlage schrittweise zu erneuern und an heutige Anforderungen anzupassen. Der Preußenpark gehört zu den vielgenutzten Grünanlagen im Bezirk und wird von unterschiedlichen Gruppen intensiv genutzt.

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Neuer Hangspielplatz mit Rutschen, Kletterelementen und Wasserspiel bis 2026 im Preußenpark geplant

Preußenpark

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Der neue Spielplatz entsteht auf einem leicht geneigten Gelände und nutzt bewusst die vorhandene Topografie. Geplant sind unter anderem Rutschen, Kletterelemente sowie ein Wasserspielbereich. Ergänzt wird das Angebot durch Bereiche für kleinere Kinder und Aufenthaltsflächen für verschiedene Altersgruppen.

Nach Angaben des Bezirks soll der Spielplatz barrierearm zugänglich sein und unterschiedliche Nutzungen ermöglichen. Ziel sei es, ein Angebot zu schaffen, das Bewegung fördert und gleichzeitig Naturerfahrungen ermöglicht. Die Fertigstellung ist für Mitte 2026 vorgesehen.

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Preußenpark wird umgestaltet: Mehr Grün, neue Wege und klimaangepasste Regenwasser Nutzung geplant

Preußenpark

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Parallel zum Spielplatz entstehen weitere Veränderungen im Park. Neue Wege werden angelegt oder erneuert, während andere Flächen entsiegelt und neu gestaltet werden. Insgesamt deutet vieles darauf hin, dass die Anlage künftig stärker begrünt und ökologisch aufgewertet werden soll.

Diese Maßnahmen sind Teil eines größeren Konzepts, das den Park klimaangepasst weiterentwickeln soll. Geplant ist unter anderem, den Umgang mit Regenwasser zu verändern und die Grünflächen langfristig widerstandsfähiger gegenüber Trockenperioden zu machen.

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Preußenpark wird Schwammstadt Modellprojekt mit Regenwassernutzung und besserer Aufenthaltsqualität

Preußenpark

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Im Rahmen der Umgestaltung soll der Preußenpark zu einem Modellprojekt für die sogenannte Schwammstadt werden. Regenwasser wird künftig gesammelt, gespeichert und zur Bewässerung genutzt. Dadurch sollen die Grünflächen auch in trockenen Phasen stabil bleiben.

Gleichzeitig verfolgt der Bezirk das Ziel, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und unterschiedliche Nutzungsansprüche besser zu koordinieren. Die laufenden Bauarbeiten markieren damit einen ersten sichtbaren Schritt in einem länger angelegten Transformationsprozess.

Quellen: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM)

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One Comment

  1. Löwe 22. März 2026 at 21:30 - Reply

    Zitat, „Der Preußenpark gehört zu den vielgenutzten Grünanlagen im Bezirk und wird von unterschiedlichen Gruppen intensiv genutzt.“

    Es wurden in den vergangenen Monaten mehrere gesunde Bäume gefällt was zusätzlich zu den von Stürmen entwurzelten Bäumen den Park immer lichter werden läßt, und ein Kontrast darstellt zu dem Vorhaben mehr Bäume zu pflanzen. Und weil es immer weniger große Bäume in dem kleinen Trümmerpark gibt werden die verbleibenden Bäume es schwerer haben bei zukünftigen Stürmen.

    Es sollten keine gesunden Bäume gefällt werden.

    Die Wege sind in einem sehr schlechten Zustand und insgesamt ist der gesamte Boden stark mit Müll verdreckt. Der Weg um den Park ist stark ausgeschwemmt, das sogar das laufen in einigen Abschnitten wegen großen Steinen erschwert.

    Eine der größten Gruppen im Park waren viele Jahre ein asiatischer Markt, der aber wohl seit vergangenem Jahr verboten wurde, obwohl erst um 2024 eigens dafür eine gerade steinige Fläche auf der Grünfläche geebnet wurde.

    Hier wurde ungeachtet von bestehenden Vorhaben neue Pläne umgesetzt, und die bestehenden über Jahre gewachsenen Strukturen verbannt. Es wäre am wichtigsten wenn man es schafft die Wege im Park und herum zu erneuern.

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