Der Platz des 4. Juli in Berlin-Lichterfelde wurde sichtbar umgestaltet. Wo über Jahrzehnte Asphalt dominierte, ist eine neue Grünfläche entstanden. Erste Maßnahmen sind bereits erkennbar, doch die Vegetation befindet sich erst im Aufbau.
Platz des 4. Juli in Lichterfelde: Im jetzigen Zustand dominiert ein eher roher Zwischenstand: Die Struktur der künftigen Grünanlage ist sichtbar, die Vegetation jedoch noch kaum entwickelt.

In Lichterfelde ist am Platz des 4. Juli gut erkennbar, wie eine frühere Asphaltfläche schrittweise entsiegelt und neu geordnet wird. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild / Visualisierung: Grün Berlin GmbH

Eine große Wildblumenwiese, zahlreiche Bäume, flanierende Menschen – bis der Platz des 4. Juli in Lichterfelde tatsächlich so wirkt, wie es eine Visualisierung einst in Aussicht stellte, wird es noch etwas dauern. Doch der erste Schritt ist bereits getan, und der Umbau der ehemaligen Verkehrsfläche ist deutlich sichtbar geworden.

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Große Teile des Asphalts wurden entfernt, das Gelände ist weitgehend entsiegelt. Auch wenn die Arbeiten ursprünglich bis Anfang 2026 abgeschlossen sein sollten, wirkt das Areal derzeit noch stellenweise von der Baustellensituation geprägt. Doch einzelne neu gepflanzte Bäume markieren bereits die künftige Gestaltung der Fläche. Sie geben erste Hinweise auf die geplante Grünstruktur, die sich in den kommenden Jahren entwickeln soll. Bis sich eine durchgehende Grünfläche etabliert, wird es noch Zeit benötigen.

Ein Blick auf den Platz des 4. Juli in Berlin-Lichterfelde: Die Bäume stehen bereits vereinzelt auf der Fläche und setzen erste vertikale Akzente in der neu entstehenden Anlage. Die umliegenden Bereiche wirken jedoch noch deutlich karg, da sich die Wiesenflächen erst entwickeln und bislang kaum geschlossenes Grün vorhanden ist.

Die Bäume stehen bereits vereinzelt auf der Fläche in Berlin-Lichterfelde. Die umliegenden Bereiche wirken jedoch noch deutlich karg, da sich die Wiesenflächen erst entwickeln. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Entsiegelung als Teil eines Ausgleichs für den Ausbau der Dresdner Bahn

Der Umbau ist Teil eines ökologischen Ausgleichs für den Ausbau der Dresdner Bahn. Verantwortlich für die Umsetzung sind die DB InfraGO AG und die Grün Berlin GmbH. Der Umbau umfasst unter anderem wasserdurchlässige Wege, Wiesenflächen sowie rund 40 neue Bäume, die das Areal künftig strukturieren sollen.

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Über Jahrzehnte war der Platz vollständig versiegelt und als Verkehrsfläche geprägt. Nun entsteht Schritt für Schritt eine öffentliche Grünanlage, die Regenwasser vor Ort versickern lässt und das Mikroklima im Quartier verbessern soll. Der Prozess ist sichtbar angelaufen, auch wenn der Endzustand erst in den kommenden Jahren vollständig erfahrbar sein wird.

Platz des 4. Juli

Quellen: Grün Berlin GmbH

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2 Kommentare

  1. Flizzy 16. Mai 2026 at 08:20 - Reply

    Cool! Jetzt fehlt nur noch eine Tram zum Rathaus Steglitz.

  2. Gabriela 20. Mai 2026 at 11:33 - Reply

    Hoffentlich wird diese Grünanlage nicht vermüllt, wie viele andere in Berlin. Lassen wir uns überraschen.

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