An der Limburgerstraße im Leipziger Westen wächst das Wohnungsangebot der Plagwitzer Höfe. Für das letzte Wohnhaus wurde Ende Juni Richtfest gefeiert, insgesamt entstehen 105 freifinanzierte Wohnungen.

Blick von einer Straßenkreuzung auf einen mehrgeschossigen, vollständig eingerüsteten Wohnneubau mit heller Fassade in Leipzig-Plagwitz. Rote Baustellenabsperrungen säumen den Gehweg, rechts parken Autos.

Die eingerüsteten Wohngebäude an der Limburgerstraße ergänzen die Plagwitzer Höfe um 105 freifinanzierte Mietwohnungen. Der Vermietungsstart ist für Anfang 2027 geplant. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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In den Plagwitzer Höfen im Leipziger Westen schreitet der Wohnungsbau an der Limburgerstraße voran. Am 30. Juni 2026 feierte die CGRE AG das Richtfest für Haus E, das letzte Wohnhaus des Bauvorhabens. Mit der Fertigstellung des Dachstuhls wurde ein weiterer Bauabschnitt erreicht. Der Vermietungsstart ist nach Angaben des Unternehmens für Anfang 2027 vorgesehen.

Das unter der Bezeichnung D17 geführte Projekt ergänzt die bestehende Quartiersentwicklung in Plagwitz. Der Standort liegt unmittelbar neben einem Fachmarktzentrum und in der Nähe des Volksparks Kleinzschocher sowie der historischen Industriebrache Swiderski-Fabrik. Damit befinden sich Einkaufsmöglichkeiten und öffentliche Grünflächen im Umfeld der Neubauten.

Wohnprojekt Limburgerstraße umfasst 105 freifinanzierte Mietwohnungen

Insgesamt entstehen 105 freifinanzierte Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern. Die Wohnflächen liegen zwischen 39 und 118 Quadratmetern. Vorgesehen sind Balkone, Loggien oder, bei den Erdgeschosswohnungen, Terrassen mit privaten Gartenanteilen.

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Zum Bauvorhaben gehört außerdem eine Tiefgarage mit Stellplätzen für Autos und Fahrräder. Konkrete Miethöhen und einen verbindlichen Bezugstermin nennt die veröffentlichte Projektmitteilung bislang nicht. Der angekündigte Vermietungsbeginn lässt daher noch keinen sicheren Rückschluss darauf zu, wann die ersten Haushalte einziehen können.

Plagwitzer Höfe verbinden ehemalige Industrieflächen mit neuen Nutzungen

Der Neubau ist Teil einer längerfristigen Umgestaltung ehemaliger Industrieareale. Nach Angaben der Projektwebsite wurden seit 2007 in zusammenhängenden Bereichen der Plagwitzer Höfe Bestandsgebäude saniert und Neubauten errichtet. Dabei seien bereits mehr als 80.000 Quadratmeter Wohn- und Gewerbefläche entstanden.

Die Quartiersentwicklung umfasst neben Wohnungen auch Büros, Handel, Gastronomie sowie Kultur- und Gewerbenutzungen. Historische Industriebauten werden dabei durch zeitgenössische Architektur ergänzt.

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Plagwitz seit dem Mauerfall: Sichtbarer Wandel im Leipziger Westen

Das Wohnprojekt an der Limburgerstraße erweitert diese Nutzungsmischung um zusätzliche Mietwohnungen. Plagwitz liegt westlich des Leipziger Stadtzentrums und war lange durch Fabriken und produzierendes Gewerbe geprägt. Sanierte Gründerzeithäuser, umgenutzte Fabrikgebäude und Kulturorte bestimmen heute vielerorts das Straßenbild.

Der Karl-Heine-Kanal gehört zu den prägenden Freiräumen des Viertels. Die Plagwitzer Höfe stehen damit durchaus beispielhaft für den Wandel des Leipziger Westens zu einem Stadtgebiet mit unterschiedlichen Wohn-, Arbeits- und Freizeitnutzungen.

Plagwitzer Höfe

Quellen: CGRE AG

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