Die Revitalisierung des Park Tower in Frankfurt schreitet sichtbar voran. An der Bockenheimer Anlage 44 prägen Gerüste, Kräne und Umbauten am Eingangsbereich derzeit das Bild des Hochhauses am Rothschildpark.

Der Park Tower in Frankfurt steht während der Revitalisierung eingerüstet am Rand des Rothschildparks. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
Die Revitalisierung des „Park Tower“ in Frankfurt zeigt sich inzwischen deutlich im Stadtbild. An der Bockenheimer Anlage 44 laufen umfangreiche Arbeiten an dem Bürohochhaus nahe der Alten Oper und des Rothschildparks. Vor Ort prägen Gerüste, Baustellenlogistik und sichtbare Eingriffe in die Gebäudestruktur das Bild. Gleichzeitig bleibt die Grundform des markanten Hochhauses klar erkennbar.
- Stadt: Frankfurt am Main
- Stadtteil: Westend-Süd
- Adresse: Bockenheimer Anlage 44, 60322 Frankfurt am Main
- Neue Gebäudehöhe: 116 Meter
- Baujahr: 1972
- Geplante Nutzung: Büro- und Konferenzflächen
- Geplante Fertigstellung: 2028
Bereits aus einiger Entfernung fällt der rote Baukran auf, der sich unmittelbar entlang der Gebäudefassade erhebt. Große Gerüstflächen ziehen sich über weite Teile des Turms und verdecken einzelne Fassadenbereiche. Gleichzeitig bleibt die bestehende Struktur des Hochhauses sichtbar. Die regelmäßigen Fensterachsen und die klare vertikale Gliederung prägen weiterhin das Erscheinungsbild.

Der Park Tower in Frankfurt zeigt während der Revitalisierung Gerüste und Baustellentechnik an der Bockenheimer Anlage 44 nahe dem Rothschildpark. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Der Eingangsbereich des Park Tower in Frankfurt befindet sich während der Revitalisierung sichtbar im Umbau. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Frankfurt: Revitalisierung am Park Tower wird am Gebäude sichtbar
Von den Wegen des Rothschildparks aus zeigt sich die Baustelle besonders deutlich. Zwischen Bäumen öffnet sich der Blick auf das Hochhaus, dessen eingerüstete Seite derzeit den stärksten Eingriff erkennen lässt. Die Gerüstkonstruktionen reichen über viele Etagen und deuten auf Arbeiten an der Gebäudehülle hin. Im unteren Bereich grenzen Bauzäune die Arbeitsflächen ab. Bagger, Materiallager und technische Einrichtungen bestimmen dort das Bild.
Im Sockelbereich zeigen sich bereits konkrete Veränderungen. An mehreren Stellen wirken Fassadenbereiche geöffnet oder freigelegt. Einzelne Abschnitte lassen erkennen, dass die Arbeiten über reine Instandhaltung hinausgehen und auf eine umfassende Neuordnung des Gebäudes abzielen. Nach Angaben der Projektverantwortlichen soll der Park Tower eine neue Fassadengestaltung, moderne Technik und zusätzliche Aufenthaltsbereiche erhalten.

Die Visualisierung zeigt den künftigen oberen Bereich des Park Tower in Frankfurt mit vergrößerten Glasflächen und begrünten Aufenthaltszonen im Rahmen der Revitalisierung. / © Visualisierung: caspar. / bloomimages
Park Tower Frankfurt: Umbauten am Eingangsbereich erkennbar
Auch der Eingangsbereich vermittelt den Eindruck einer tiefgreifenden Umgestaltung. Die Drehtür bleibt zwar sichtbar erhalten, dahinter zeigt sich jedoch eine deutlich reduzierte Innenstruktur. Freigelegte Bauteile, Kabel und provisorische Baustelleneinrichtungen prägen den Zugang. Große Glasflächen spiegeln zugleich die umliegende Bebauung des Westends und verdeutlichen die städtebauliche Lage nahe der Alten Oper.
Die Revitalisierung des Park Tower soll bis 2028 abgeschlossen sein. Geplant sind modernisierte Büroflächen, neue Konferenzbereiche und eine energetische Erneuerung des Hochhauses. Dazu zählen nach bisherigen Projektangaben eine neue Fassade mit integrierter Photovoltaik, begrünte Aufenthaltsflächen sowie eine stärkere architektonische Verbindung zwischen den Gebäudeteilen. KPMG will den revitalisierten Park Tower künftig als zentralen Bürostandort in Frankfurt nutzen.

Die Visualisierung zeigt den Park Tower in Frankfurt nach der Revitalisierung als Teil der Skyline nahe Rothschildpark und Bankenviertel. / © Visualisierung: caspar. / bloomimages
Park Tower (Frankfurt a.M.)
Quellen: DWS, caspar.
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