Das Bezirksamt Treptow-Köpenick lässt die Park-and-Ride-Anlagen an den S-Bahnhöfen Grünau und Plänterwald erneuern. Fahrbahnen, Stellplätze und Gehwege werden saniert, auch die Barrierefreiheit wird verbessert. Die Arbeiten sollen bis Ende November abgeschlossen sein.

Vor dem Eingang zum Bahnhof Plänterwald sollen die Bordsteine abgesenkt werden, um die alltägliche Nutzung sicherer und komfortabler zu machen. Die Sanierungsarbeiten in Plänterwald sollen Anfang Oktober beginnen. / © Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT
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Pendlerinnen und Pendler sollen künftig bessere Bedingungen vorfinden: Das Straßen- und Grünflächenamt Treptow-Köpenick erneuert die Park-and-Ride-Anlagen an den S-Bahnhöfen Grünau und Plänterwald. Ziel ist es, die Attraktivität des Umstiegs vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr zu steigern.
Die Anlagen bieten eine wichtige Schnittstelle zwischen motorisiertem Individualverkehr und öffentlichem Nahverkehr. Gerade im Südosten der Stadt sind viele Menschen auf eine funktionierende Verknüpfung angewiesen, um den Weg zur Arbeit effizient zurücklegen zu können.
Sanierung von Pflaster, Fahrbahnen und Gehwegen am S-Bahnhof Grünau läuft bereits
Am S-Bahnhof Grünau laufen die Bauarbeiten seit dieser Woche. Dort wird das beschädigte Pflaster nahe der Tankstelle instand gesetzt. Gleichzeitig werden Fahrbahnen und Stellflächen neu befestigt. Auch die Gehwege gehören zum Sanierungsumfang, sodass die gesamte Anlage erneuert wird.
Das Bezirksamt betont, dass mit den Maßnahmen nicht nur die Oberflächen verbessert werden. Ziel sei es, die alltägliche Nutzung sicherer und komfortabler zu gestalten. Damit soll das Angebot langfristig für mehr Menschen attraktiv gemacht werden.
Plänterwald: Ab Oktober beginnt der barriereärmere Umbau mit abgesenkten Bordsteinen
In Plänterwald beginnen die Arbeiten voraussichtlich Anfang Oktober. Hier sollen neben den baulichen Erneuerungen auch die Bordsteine abgesenkt werden. Damit wird der Zugang zum S-Bahnhof erleichtert und die Haltestelle barriereärmer gestaltet.
Gerade für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sind abgesenkte Bordsteine und stufenlose Zugänge entscheidend. Sie tragen dazu bei, dass das Angebot allen Nutzergruppen offensteht und den gesetzlichen Anforderungen an Barrierefreiheit besser entspricht.
Sanierung bis Ende November: Bezirk investiert 480.000 Euro in Plänterwald und Grünau
Nach Angaben des Bezirksamts sollen die Arbeiten an beiden Standorten bis Ende November 2025 abgeschlossen sein. Während der Bauzeit bleiben die betroffenen Stellplätze gesperrt. In Grünau können Nutzerinnen und Nutzer auf die zwei Parkflächen an der Tramhaltestelle ausweichen, die weiterhin geöffnet bleiben. Für viele Pendlerinnen und Pendler bedeutet die Sperrung dennoch Umwege und organisatorische Anpassungen im Alltag.
Die Baumaßnahmen werden von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt unterstützt. Insgesamt stellt das Land Berlin Fördermittel in Höhe von 480.000 Euro bereit. Das Bezirksamt bittet Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Einschränkungen während der Sanierungsphase. Die Investition soll langfristig dazu beitragen, die Verkehrsinfrastruktur im Südosten Berlins zukunftsfähig aufzustellen.
Park-and-Ride als Schnittstelle: Entlastung für die Innenstadt und Beitrag zur nachhaltigen Mobilität in Treptow-Köpenick
Park-and-Ride-Anlagen ermöglichen den Umstieg vom Auto auf Bahn oder Tram am Stadtrand. Sie entlasten die Innenstadt vom Verkehr, reduzieren Emissionen und fördern eine nachhaltige Mobilität.
Wie die erneuerten Anlagen letztlich von den Nutzerinnen und Nutzern angenommen werden, bleibt abzuwarten, dennoch markiert das Projekt einen wichtigen Schritt hin zu einer zeitgemäßen und nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur in Treptow-Köpenick.
Quellen: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Bezirksamt Treptow-Köpenick
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