In Pankow wächst das Wohnquartier „Paule Panke“. Der Baufortschritt ist sichtbar, die ersten Rohbauten stehen, geplant sind 529 Wohnungen und ein Supermarkt.

Mehrere Rohbauten des Wohnquartiers „Paule Panke“ in Pankow stehen im Gerüst und zeigen den fortgeschrittenen Baufortschritt des Projekts „Staytion“.

„Paule Panke“ / „Staytion“ in Pankow: Das neue Wohnquartier wächst auf mehreren Baufeldern parallel weiter. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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In Berlin-Pankow schreitet der Bau des Wohnquartiers „Paule Panke“ sichtbar voran. Das früher unter dem Namen „Staytion“ bekannte Projekt entsteht zwischen Damerowstraße und Hadlichstraße. Kondor Wessels realisiert dort sechs Wohnhäuser mit 529 Wohnungen und einem Supermarkt.

  • Bezirk: Pankow
  • Adresse: Damerowstraße 8 und 11, Hadlichstraße 18 und 19
  • Nutzung: Wohnen und Nahversorgung
  • Umfang: sechs Wohnhäuser, 529 Wohnungen, Supermarkt
  • Bauzeit: 2024 bis 2030

Eingerüstete Rohbauten, montierte Fenster, vorbereitete Fassadenbereiche und gelagerte Baumaterialien prägen derzeit das Geschehen auf der Baustelle. Das frühere „Staytion“-Projekt hat die Phase des reinen Tief- und Rohbaus sichtbar verlassen. Bereits Ende Oktober 2025 wurden für die Bauteile B und C1 vom Projekt „Paule Panke“ Richtfest gefeiert. Die Rohbauten der ersten Gebäude standen damit rund ein Jahr nach der Grundsteinlegung.

Die Visualisierung von „Paule Panke“ in Pankow zeigt das geplante Wohnquartier „Staytion“ aus der Vogelperspektive mit Wohngebäuden, begrünten Dächern, Innenhöfen und dem geplanten Quartiersaufbau.

Die Visualisierung zeigt das geplante Wohnquartier „Paule Panke“ (ehem. „Staytion“) in Pankow mit mehreren Gebäudeteilen, begrünten Innenhöfen und Dachflächen. / © Visualisierung: 3D RenderMachine GmbH

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Wohnungen in Pankow: Aus „Staytion“ wurde „Paule Panke“

Das Quartier entsteht auf einem rund 22.000 Quadratmeter großen Areal zwischen Damerowstraße und Hadlichstraße. Neben den Wohnungen ist ein EDEKA-Markt mit etwa 2.300 Quadratmetern Fläche vorgesehen. Die Nahversorgung soll damit direkt in das Quartier integriert werden. Die Lage profitiert zudem von kurzen Wegen zu U-Bahn, S-Bahn und Bus sowie von Schulen, Grünflächen und medizinischer Versorgung im Umfeld.

Der Projektname wurde 2025 von „Staytion“ in „Paule Panke“ geändert. Der neue Name soll stärker auf den Bezirk Pankow verweisen. „Paule“ greift einen altberliner Namen auf, „Panke“ verweist auf den Fluss im Bezirk. Am baulichen Konzept änderte die Umbenennung aber nichts.

Ein mehrgeschossiger Rohbau von „Paule Panke“ in Pankow ist vollständig eingerüstet und zeigt den sichtbaren Baufortschritt beim Projekt „Staytion“.

Das Wohnquartier „Paule Panke“ in Pankow nimmt Form an; Fassadenarbeiten, Fenster und Gerüste prägen den aktuellen Baufortschritt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Energie, Mobilität und Freiraum im neuen Quartier „Paule Panke“

Ein Teil der Wohnungen geht nach der Fertigstellung an die landeseigene STADT UND LAND. 361 Wohnungen sollen nach Fertigstellung als bezahlbare Mietwohnungen angeboten werden. Das Projekt verbindet damit frei finanzierte und kommunale Wohnungsbestände an einem Standort.

Kondor Wessels plant „Paule Panke“ als autoarmes Quartier. Es wird Stellplätze für Fahrräder und Lastenräder geben. Ein weiterer Baustein ist ein zentraler Quartiersplatz. Er soll als Freiraum und Begegnungsort für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner dienen.

Bei der Energieversorgung setzt das Projekt auf Geothermie, Sole-Wärmepumpen und Photovoltaik. Ergänzend sind Elektroladestationen und Retentionsdächer vorgesehen. Das Regenwasserkonzept folgt dem Prinzip der Schwammstadt. Die vollständige Fertigstellung soll laut Kondor Wessels im Jahr 2030 erfolgen.

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Paule-Panke-Wohnprojekt

Quellen: Kondor Wessels, Paule Panke Projektseite

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