Am Osdorfer Born in Hamburg ist die umfassende Modernisierung von 357 Wohnungen abgeschlossen. Die SAGA investierte rund 40 Millionen Euro in die Gebäude am Kroonhorst und an der Bornheide. Weitere Arbeiten am Wohnumfeld sollen bis 2027 folgen.

Mit ihren markanten Hochhäusern zählt der Osdorfer Born zu den bekannten Großwohnsiedlungen Hamburgs. / © Foto: Wikimedia Commons, Gerhard kemme, CC0
© Titelbild: SAGA / Gisela Köhler
Nach rund vier Jahren Bauzeit sind die Modernisierungsarbeiten an den Wohnblöcken Kroonhorst 128–130 und Bornheide 79–83 abgeschlossen. Insgesamt 357 Wohnungen wurden dabei umfassend saniert. Die SAGA, Hamburgs größtes kommunales Wohnungsunternehmen, investierte nach eigenen Angaben rund 40 Millionen Euro in das Projekt.
Im Mittelpunkt stand zunächst die energetische Ertüchtigung der Gebäude. Die Fassaden erhielten ein Wärmedämmverbundsystem, Dach- und Kellerdecken wurden zusätzlich gedämmt und die Heizkörper ausgetauscht. Am südlichen Giebel wurde zudem eine rund 150 Quadratmeter große Photovoltaik-Fassade installiert. Dadurch verbesserte sich laut SAGA die Energieeffizienzklasse des Gebäudekomplexes von E auf C. Die Gestaltung der neuen Fassade wurde mit dem Hamburger Oberbaudirektor abgestimmt.
Osdorfer Born: Bäder, Küchen und Aufzüge wurden erneuert
Auch im Inneren der Wohnungen wurde umfangreich gearbeitet. Bäder und Küchen sowie die Haustechnik wurden erneuert, außerdem wurden neue Fenster eingesetzt und die Balkone saniert. Drei Aufzüge wurden modernisiert, ein weiterer Aufzug über insgesamt elf Etagen vollständig ersetzt. Auch Treppenhäuser und Flure erhielten eine neue Gestaltung.
Für die Arbeiten innerhalb der Wohnungen mussten die Bewohnerinnen und Bewohner jeweils für etwa zehn Wochen in Ausweichwohnungen untergebracht werden. Während dieser Zeit konnten sie wichtige persönliche Gegenstände mitnehmen, während größere Möbel eingelagert wurden. Nach Abschluss der Arbeiten übernahm die SAGA die Kosten für den Rücktransport und Wiederaufbau der Möbel.
Großwohnsiedlung im Hamburger Westen: Außenanlagen werden bis 2027 erneuert
Mit der Modernisierung der Gebäude sind die Arbeiten am Standort allerdings noch nicht abgeschlossen. Im Rahmen des Hamburger Förderprogramms RISE wird derzeit auch das Wohnumfeld neu gestaltet. Die Außenanlagen auf der Rückseite und im Innenhof der Gebäude am Kroonhorst und an der Bornheide stehen kurz vor der Fertigstellung.
Zwischen September und November 2026 sollen außerdem die Hauseingänge umgestaltet werden. Die Briefkastenanlagen werden dafür nach außen verlegt und in neue, freistehende Eingangsportale integriert. Für 2027 ist schließlich die Erneuerung der straßenseitigen Außenanlagen vorgesehen.
Kroonhorst 128–130
Bornheide 79–83
Quellen: SAGA Unternehmensgruppe, NDR
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