In der Johanna-Tesch-Straße in Oberspree entstehen neue Wohnungen. ENTWICKLUGNSSTADT zeigt den aktuellen Baufortschritt, mögliche Schäden an der Straße und den Zeitplan bis Ende 2026.

Bis Ende 2026 entstehen in der Johanna-Tesch-Straße in Oberspree 30 neue Wohnungen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
In der Johanna-Tesch-Straße im Berliner Ortsteil Oberspree schreitet ein umfangreiches Wohnungsbauprojekt voran. Die landeseigene Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH entwickelt dort ein neues Quartier für Treptow-Köpenick. Bereits 120 Wohnungen sind vermietet. Bis Ende 2026 entstehen im zweiten Bauabschnitt weitere 30 Wohnungen.
- Standort: Johanna-Tesch-Straße, 12439 Berlin
- Bezirk: Treptow-Köpenick
- Wohnungen: 150 insgesamt (120 bereits vermietet, 30 im Bau)
- Gebäude: fünf Häuser mit je vier Geschossen
- Fertigstellung: Ende 2026
Die Gebäude umfassen jeweils vier Geschosse und richten sich an unterschiedliche Haushalte. Neben Familien sollen auch Singles, Paare und Seniorinnen und Senioren angesprochen werden. Viele Wohnungen sind barrierearm oder barrierefrei geplant. Die Wärmeversorgung erfolgt über Fernwärme.

Der Baustellenbereich in der Johanna-Tesch-Straße in Oberspree ist voll mit Maschinen und Materiallagern. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Johanna-Tesch-Straße: Baufortschritt und Fertigstellung bis Ende 2026
Nach Angaben des Bezirksamts Treptow-Köpenick dauern die Bauarbeiten voraussichtlich bis zum 31. Dezember 2026. Mit diesem Datum endet auch die verkehrsrechtliche Anordnung für die Baustelle. Der Baufortschritt zeigt sich vor Ort durch weitgehend fertiggestellte Rohbauten und laufende Fassadenarbeiten.
Das Umfeld wird ebenfalls neu gestaltet. Geplant sind Grünflächen, Spielbereiche und ein Sportparcours. Die Anbindung ist bereits gegeben: Die S-Bahn-Station Oberspree sowie Busverbindungen liegen in unmittelbarer Nähe.

Das Neubauprojekt in der Johanna-Tesch-Straße in Oberspree zeigt fortgeschrittene Fassadenarbeiten.
/ © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Oberspree: Schäden an der Johanna-Tesch-Straße
Mit den Bauarbeiten gehen auch Veränderungen im Straßenraum einher. Das Bezirksamt weist darauf hin, dass mögliche Schäden an der Johanna-Tesch-Straße erst nach Abschluss der Bauarbeiten vollständig erfasst werden. Ein Übergabeprotokoll soll alle Schäden dokumentieren, die vor Baubeginn nicht vorhanden waren.
Diese Schäden muss der Bauherr beseitigen. Aktuell bewertet das Bezirksamt den Zustand der Straße als verkehrssicher. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine schriftliche Anfrage an das Abgeordnetenhaus hervor. Es bestehe daher derzeit kein akuter Handlungsbedarf.

Das Wohnprojekt in der Johanna-Tesch-Straße in Oberspree ist noch eingerüstet. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Maßnahmen nach Bauende in Johanna-Tesch-Straße geplant
Nach Abschluss der Bauarbeiten übernimmt das Straßen- und Grünflächenamt die Verantwortung für den verkehrssicheren Zustand. Reparaturen erfolgen in der Regel durch beauftragte Fachfirmen. Der genaue Zeitpunkt hängt von der Witterung ab und kann erst nach Abschluss der Bauarbeiten festgelegt werden.
Ein zentrales Thema bleibt die fehlende Abgrenzung zwischen Fahrbahn und Seitenbereich. Laut Bezirksamt fehlen an vielen Stellen Bordsteine oder müssen erneuert werden. Diese Maßnahmen sollen Teil der anschließenden Sanierung sein und künftig Schäden am Straßenrand vermeiden.
Wohnungs-Neubau Johanna-Tesch-Straße (Treptow-Köpenick)
Quellen: Stadt und Land, Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 25 575
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Schade um die Grünflächen aber bei Neubauten wird auf die Umwelt keine Rücksicht genommen.