Die frühere Tiefkühlhalle an der Niemetzstraße in Neukölln ist inzwischen vollständig verschwunden. Neue Luftaufnahmen zeigen deutlich, wie groß die freigeräumte Fläche ist. Doch wie geht es auf dem Areal jetzt weiter?

Blick auf das Areal der früheren Logistikhalle an der Niemetzstraße 32–50 in Neukölln.

Noch vor wenigen Wochen liefen die Abrissarbeiten auf dem Gewerbeareal an der Niemetzstraße auf Hochtouren. Inzwischen ist die Fläche freigemacht. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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Wo vor wenigen Monaten noch eine große Tiefkühlhalle stand, ist inzwischen eine weitgehend freie Fläche zu sehen. Der Abriss auf dem Gewerbegrundstück an der Niemetzstraße 32–50 in Neukölln ist abgeschlossen, auch die letzten Bauschuttreste wurden entfernt. Aus der Luft wird die Dimension des Areals besonders deutlich.

Die frühere Halle gehörte zum Standort der MUK Logistik GmbH und war über Jahre für Lager- und Logistikzwecke genutzt worden. Sie war das größte Gebäude des insgesamt rund 13.000 Quadratmeter Mietfläche umfassenden Gewerbestandorts. Neben Tiefkühl- und Trockenlagerflächen verfügte der Bau über Büro-, Archiv- und Technikbereiche.

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Neukölln-Südring: Gewerbestandort bleibt bestehen, Neubaupläne sind offen

Was nun mit der frei gewordenen Fläche geschieht, ist derzeit nicht bekannt. Der Rückbau der Halle lief in den vergangenen Wochen auf Hochtouren, konkrete Angaben zu einer anschließenden Nutzung lagen bislang jedoch nicht vor.

Eine auf der BEOS-Website genannte Verfügbarkeit einer 1.970 Quadratmeter großen Einheit ab dem dritten Quartal 2027 könnte allerdings darauf hindeuten, dass eine gewerbliche Nutzung des Areals vorgesehen ist – sofern die Angaben noch aktuell sind.

Luftaufnahme des Gewerbestandorts an der Niemetzstraße nach dem Abriss der früheren Tiefkühlhalle.

Die ehemalige Tiefkühlhalle ist verschwunden, zurück bleibt eine große freie Fläche auf dem Gewerbeareal. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Niemetzstraße: Zwischen Bahnbaustelle und Gewerbeentwicklung

Die Entwicklung auf dem Grundstück findet zudem in einem Umfeld statt, das selbst stark im Wandel ist. Unmittelbar an der Niemetzstraße läuft weiterhin die umfangreiche Baustelle rund um die neue Eisenbahnüberführung. Nach Abschluss des der Brückenbauarbeiten folgen weitere Arbeiten an Leitungen und Straßen, sodass die Straße voraussichtlich erst im Sommer 2027 wieder regulär freigegeben werden kann. Anschließend soll sie als Einbahnstraße mit neuer Radverkehrsführung gestaltet werden.

Das Gewerbegebiet Neukölln-Südring gehört zu den bedeutenden Industrie- und Wirtschaftsstandorten des Bezirks. Großflächige Grundstücke werden hier traditionell für Produktion, Lagerung und Logistik genutzt. Die nun freigeräumte Fläche an der Niemetzstraße bietet daher grundsätzlich unterschiedliche Möglichkeiten für die weitere Entwicklung.

Niemetzstraße 32–50

Quellen: BEOS AG, Bezirksamt Neukölln, IM ImmobilienManager

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