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Das Shed-Quartier in Neukölln wächst als Standort für technologieorientierte Unternehmen weiter. TK Elevator verlegt seinen Berliner Sitz an den Schifffahrtskanal und mietet dort 1.700 Quadratmeter Bürofläche. Der Einzug ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen.
Graue Fassade am Shed Gebäude.

Gegenüber vom Estrel-Hotel, zwischen S-Bahn-Ring und Neuköllner Schifffahrtskanal, realisiert die Klingsöhr Unternehmensgruppe das Gewerbeprojekt „Shed“. Studierende der SRH University, Start-ups und etablierte Unternehmen teilen sich die Flächen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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Die Klingsöhr Unternehmensgruppe und Dereco haben einen neuen Großmieter für das Shed-Quartier in Berlin-Neukölln gewonnen. TK Elevator Deutschland wird seinen bisherigen Standort am Gleisdreieck verlassen und künftig rund 1.700 Quadratmeter Bürofläche im Shed beziehen. Zusätzlich sicherte sich das Unternehmen 35 Pkw-Stellplätze. Der Einzug ist nach Angaben der Projektpartner für das zweite Quartal 2026 geplant. Den individuellen Mieterausbau übernimmt Klingsöhr.

David Noll, Mitglied der Dereco-Geschäftsführung, erklärte, dass die Ansiedlung von TK Elevator den Stellenwert des Standortes erneut verdeutliche. Das Quartier entwickle sich spürbar zu einem Business-Hub für international tätige und technologiegetriebene Unternehmen.

Teil des Projekts „Neue Ufer“: Shed-Quartier mit 35.000 Quadratmetern Fläche wächst weiter, Außenanlagen noch im Bau

Das Shed-Quartier ist Teil des Entwicklungsprojekts „Neue Ufer“, zu dem auch der Estrel Tower und die „Hohen Neun“ gehören. Es umfasst insgesamt rund 35.000 Quadratmeter Fläche für Büros, Forschung, Gastronomie und Bildung. Ankermieter sind die SRH University mit einem 13.000 Quadratmeter großen Campus sowie mehrere technologieorientierte Firmen, darunter das Unternehmen Stem.

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Ein Großteil des Areals ist bereits genutzt, doch an einigen Stellen dauern die Arbeiten an. Vor allem die Außenanlagen entlang des Neuköllner Schifffahrtskanals sind noch nicht fertiggestellt. Bauzäune und offene Flächen zeigen, dass hier bis zur endgültigen Übergabe noch gearbeitet wird.

Industriearchitektur trifft neue Nutzung: Sheddach, sanierte Fabrikgebäude und öffentlich zugänglicher Uferweg prägen das Quartier

Der Name „Shed“ leitet sich vom Sheddach eines der Gebäude ab. Diese typische Dachform der Industriearchitektur sorgt für gleichmäßiges Tageslicht und wurde beim Umbau bewusst erhalten. Sanierte Altbauten wurden mit modernen Neubauten kombiniert, wodurch ein vielfältiges Ensemble entstand. Die drei Hauptgebäude „Warehouse“, „Workshop“ und „Loft“ prägen das Quartier.

Die Umnutzung der ehemaligen Nudelfabrik „Grießmühle“ spielte eine zentrale Rolle. Dort wurde ein Gastronomiekonzept mit Uferterrasse umgesetzt, während der frühere Clubbetrieb nach Schöneweide verlagert wurde. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der öffentlich zugängliche Uferweg, der auf Wunsch des Bezirks erhalten blieb und neu gestaltet wurde.

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Belebter Campus mit guter Anbindung: Shed-Quartier wächst und gewinnt internationale Unternehmen

Der Campus ist bereits heute belebt. Studierende der SRH University, Start-ups und etablierte Unternehmen teilen sich die Flächen. Mit den Neuansiedlungen soll das Shed langfristig als Innovationsstandort im Süden Neuköllns etabliert werden. Flexible Raumkonzepte und moderne Arbeitsumgebungen sollen den Austausch zwischen Forschung, Lehre und Wirtschaft fördern.

Neben der Lage am Kanal profitiert das Quartier von einer guten Verkehrsanbindung. Die S-Bahnstation Sonnenallee ist fußläufig erreichbar, ein direkter Autobahnanschluss liegt in unmittelbarer Nähe. Zudem soll die geplante Radschnellverbindung durch Neukölln und Treptow die Erreichbarkeit künftig verbessern.

Mit dem Einzug von TK Elevator gewinnt das Shed-Quartier ein weiteres international tätiges Unternehmen. Das Projekt zeigt, wie historische Industrieflächen in Neukölln in moderne Arbeits- und Bildungsorte umgewandelt werden können. Bis 2026 sollen die letzten Bauarbeiten abgeschlossen sein, sodass das Areal vollständig nutzbar ist.

Die SRH-University auf dem Shed Campus.

Das Projekt, das auf einem rund 16.000 Quadratmeter großen Areal gegenüber dem Estrel Hotel entstanden ist, verbindet sanierte Bestandsgebäude mit modernen Neubauten. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Die Fassade mit großen Fenstern entlang der SRH University.

Die historischen Sheddächer wurden für das Projekt entkernt und neu strukturiert. Diese Dachform ist aus der Industriearchitektur bekannt und soll für blendfreies, natürliches Licht sorgen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Sitzgelegenheit aus Holz am Ufer.

Sitzgelegenheiten am Ufer sollen Studierende und Anwohnende gleichermaßen zum Verweilen einladen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT 

Quellen: Klingsöhr Unternehmensgruppe, BATEG GmbH, Bezirksamt Neukölln, ECC Berlin, Immobilienmanager

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