Eintracht Frankfurt hat auf dem Sportgelände an der Hahnstraße eine neue Bob-Anschubbahn eröffnet. Die Anlage soll Athletinnen und Athleten optimale Trainingsbedingungen bieten und den Bobsport in Hessen nachhaltig stärken.
Ein Foto der neuen Bob-Anschubbahn im Frankfurter Stadtteil Niederrad. (Quelle: Stadt Frankfurt, Fotograf Maik Reuß)

So sieht die neue Bob-Anschubbahn auf dem Eintracht-Gelände im Frankfurter Stadtteil Niederrad aus. Mit ihrer Länge von rund 75 Metern und ihrer Breite von vier Metern erfüllt sie alle Anforderungen für ein optimales Training. / © Foto: Stadt Frankfurt / Maik Reuß

© Titelbild: Pixabay, dmncwnd

 

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Frankfurt möchte sich weiter als Sportstadt etablieren. Mit einer neuen Bob-Anschubbahn auf dem Eintracht Trainingsgelände an der Hanhstraße im Stadtteil Niederrad wird das städtische Portfolio an Sportstätten immer vielfältiger. Die neue Bahn wurde am 24. September von Eintracht-Präsident Mathias Beck, der hessischen Sportministerin Diana Stolz und Oberbürgermeister Mike Josef offiziell eingeweiht. Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit von Eintracht Frankfurt, Stadt und Land Hessen.

Seit 2022 ist Bobsport fester Bestandteil des Vereins Eintracht Frankfurt. Aktuell trainieren 14 Athletinnen und Athleten, darunter Pilotinnen und Piloten sowie Anschieberinnen und Anschieber, auf nationalem und internationalem Niveau. Die neue Anschubbahn ermöglicht realitätsnahe Trainingsbedingungen direkt vor Ort und reduziert lange Reisen zu anderen Strecken.

Bob-Anschubbahn Hahnstraße: Frankfurt erhält hochmoderne Trainingsstätte

Die Bahn misst 75 Meter in der Länge und vier Meter in der Breite. Ein drei Meter hoher Starthügel sowie eine 5,80 Meter hohe Bremsstrecke sorgen für professionelle Trainingsbedingungen. Die Tartanoberfläche liegt auf einer stabilen Asphaltschicht und ein spezielles Bungee-Seil-Bremssystem gewährleistet maximale Sicherheit beim Training.

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Frankfurt ergänzt damit sein Sportangebot am Bundesstützpunkt der Leichtathletik. Die Anlage soll sowohl Nachwuchssportlern als auch etablierten Spitzensportlern die Möglichkeit bieten, auf internationalem Niveau zu trainieren. Die realistischen Trainingsbedingungen sind besonders für die Entwicklung der Pilotinnen und Piloten entscheidend.

Förderung von Spitzensport: Kooperation von Verein, Stadt und Land

Die Baukosten für die neue Anlage belaufen sich auf rund 800.000 Euro und wurden gemeinschaftlich von Eintracht Frankfurt, der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen getragen. Die bauliche Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro PST GmbH, das die Planung und technische Umsetzung der Bahn koordinierte.

Sportministerin Diana Stolz hob hervor, dass die Anlage erstmals Spitzenathletinnen und -athleten in Hessen vor Ort Training ermöglicht. Oberbürgermeister Mike Josef bezeichnete die Bahn als wichtige Ergänzung zum neu eröffneten Hochleistungstrainingszentrum der Leichtathletik und als Signal für die Förderung des Spitzensports in Frankfurt.

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Eine Investition in Vielfalt und Spitzensport: Eintracht Frankfurt setzt Zeichen

Eintracht-Präsident Beck betonte, dass der Verein mit der neuen Bahn sein Motto „Von der Breite in die Spitze“ weiter umsetzt. Die Trainingsbedingungen sollen helfen, die Bobsportlerinnen und Bobsportler auf internationalem Niveau zu etablieren und das Leistungsniveau in Hessen nachhaltig zu steigern.

Mit der Inbetriebnahme der Bob-Anschubbahn stärkt Frankfurt seine Position als Zentrum für Spitzensport. Diese Zusammenarbeit von Verein, Stadt und Land möchte aufzeigen, dass gezielte Investitionen in Sportinfrastruktur langfristige Wirkung entfalten und den Athletinnen und Athleten optimale Rahmenbedingungen bieten.

Quellen: Stadt Frankfurt, FFH, t-online

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