Im Süden Berlins ist ein neues Wohnquartier fertiggestellt worden. Auf den „Buckower Feldern“ sind rund 900 Wohnungen entstanden. Das Projekt gilt als eines der größten Neubauvorhaben der Stadt.

V.l.n.r.: Martin Hikel, Bezirksbürgermeister Neukölln Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin a.D. Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin a.D., Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie Bürgermeisterin von Berlin Natascha Klimek, Geschäftsführerin STADT UND LAND Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin Stephan Machulik, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Ingo Malter, Geschäftsführer STADT UND LAND

Zur Würdigung der Fertigstellung kamen rund 100 geladene Gäste zusammen, darunter Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner, Staatssekretär Stephan Machulik und Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel sowie zahlreiche Projektbeteiligte aus Planung, Bau und Verwaltung. / © Foto: STADT UND LAND / Kruppa

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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900 Wohnungen, rund viereinhalb Jahre Bauzeit, ein neues Quartier am südlichen Stadtrand: In Neukölln sind die „Buckower Felder“ weitgehend fertiggestellt worden. Mit einer Veranstaltung vor Ort hat die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung den Abschluss des Großprojekts gewürdigt, darunter Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner und Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel.

Seit 2024 wurden die Wohnungen schrittweise bezogen. Neben den rund 700 Einheiten der STADT UND LAND sind im Quartier weitere Wohnangebote entstanden, sodass sich das Gesamtvolumen auf etwa 900 Wohnungen beläuft. Ergänzt wird das Gebiet durch Gewerbeflächen, soziale Infrastruktur und großzügige Freiräume.

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„Buckower Felder“: Mischung aus Wohnformen und sozialer Infrastruktur

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die soziale Durchmischung. Rund 30 Prozent der Wohnungen sind für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein vorgesehen. Weitere Flächen entfallen auf besondere Wohnformen, darunter Angebote für Seniorinnen und Senioren sowie für Geflüchtete.

Zur Infrastruktur gehören eine Kindertagesstätte, eine Jugendfreizeiteinrichtung und ein Ärztehaus. Hinzu kommen wohnortnahe Versorgungsangebote. Grünflächen, Spielplätze und ein Landschaftspark strukturieren das Quartier und schaffen Aufenthaltsräume für die Nachbarschaft.

Buckower Felder

Mit den neuen Wohnungen ist in den Buckower Feldern ein zusammenhängendes Quartier entstanden, das Wohnen, soziale Infrastruktur und großzügige Freiräume miteinander verbindet. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Quartier im Süden Neuköllns: Klimakonzept und neue Bauweisen im Fokus

Auch in energetischer Hinsicht verfolgt das Projekt einen integrierten Ansatz. Die Wärmeversorgung erfolgt über ein Wärmenetz der vierten Generation, das unter anderem Abwasserwärme nutzt und durch Photovoltaikanlagen ergänzt wird. Teile des Quartiers sind als Pilotprojekt der Berliner Schwammstadt konzipiert, mit Dachbegrünungen und Flächen zur Regenwasserrückhaltung.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf neuen Bauweisen: Erstmals wird ein Holzhybridbau parallel zu einem konventionellen Gebäude realisiert, um beide Ansätze vergleichend auszuwerten. Die Ergebnisse sollen in zukünftige Bauvorhaben einfließen.

Mobilität und Anbindung neu organisiert – Quartier bleibt autoarm

Das Quartier ist weitgehend autoarm geplant. Quartiersgaragen am Rand bündeln den ruhenden Verkehr, während innerhalb des Gebiets Fuß- und Radverkehr im Vordergrund stehen. Ergänzt wird das Konzept durch Sharing-Angebote und Ladeinfrastruktur für Elektromobilität.

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Für die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wurde zudem eine neue Buswendeschleife eingerichtet. Sie verbessert die Erreichbarkeit des Quartiers und bindet es enger an das bestehende Verkehrsnetz an.

im Neubauquartier "Buckower Felder" gibt es eine Buswendeschleife.

Die „Buckower Felder“ im Neuköllner Süden sind unter anderem durch Busse gut angebunden. Das Quartier selbst ist autoarm konzipiert. / © Foto ENTWICKLUNGSSTADT

Abschluss der „Buckower Felder“: Ein Projekt mit Modellcharakter für Berlin

Die „Buckower Felder“ wurden bereits während der Entwicklung mehrfach ausgezeichnet, unter anderem für ihr Regenwassermanagement. Für die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH gilt das Quartier als Beispiel für einen integrierten Ansatz im Wohnungsbau.

Mit der Fertigstellung entsteht in Neukölln ein neues Wohngebiet, das unterschiedliche Anforderungen zusammenführt: bezahlbarer Wohnraum, soziale Infrastruktur und klimagerechte Planung. Auch wenn einzelne Bereiche zuletzt noch im Ausbau waren, ist das Projekt nun weitgehend abgeschlossen.

Buckower Felder

Quellen: STADT UND LAND, Bollinger + Fehlig Architekten Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Bürgerstadt AG, GLS BANK, UCK Rot Buckow eG, DeO Deimel Oelschläger Architekten GmbH

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