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Spandau baut sein Netz an Jelbi-Punkten deutlich aus. Acht neue Standorte entlasten stark frequentierte Bereiche wie den Bahnhof Spandau oder die Altstadt. Damit sollen Gehwege freigehalten, geordnete Abstellflächen geschaffen und die Mobilität auf der „letzten Meile“ verbessert werden.
Eine Jelbi Station mit Zweirädern wie Scootern und Fahrrädern zum Ausleihen.

Eine Jelbi-Station der BVG mit zwei abgestellten E-Scootern, die auf einer klar markierten Stellfläche geordnet abgestellt sind. Die gelb-schwarzen Stele informieren über das Sharing-Angebot und die Standorte im Berliner Stadtgebiet. / © Foto: Wikimedia Commons, Robot8A, CC BY-SA 4.0

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© Foto Titelbild: Wikimedia Commons, Singlespeedfahrer, CC0

 

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Das Bezirksamt Spandau und die BVG haben das Angebot an Jelbi-Punkten erweitert. Seit Anfang September stehen acht neue Standorte zur Verfügung, darunter am Rathaus Spandau, am S-Bahnhof Stresow und an der Paulsternstraße. Auch an den Zugängen zur Altstadt sowie entlang der Heerstraße in der Wilhelmstadt wurden Flächen eingerichtet.

Baustadtrat Thorsten Schatz erklärte, die neuen Abstellmöglichkeiten entlasteten stark frequentierte Bereiche. Besonders am Bahnhof Spandau gebe es nun geordnete Flächen auf allen Seiten. Zuvor seien E-Scooter oft unübersichtlich verteilt gewesen. Mit den neuen Jelbi-Punkten würden Gehwege wieder besser nutzbar.

Digitale Parkverbotszonen und 26 Jelbi-Punkte: Spandau schafft Ordnung im Sharing-Verkehr

Neben den Abstellplätzen wurden auch digitale Parkverbotszonen eingerichtet. Damit können E-Scooter, Fahrräder oder E-Mopeds nur noch auf den ausgewiesenen Flächen abgestellt werden. Bei der Standortwahl habe der Bezirk darauf geachtet, keine Flächen anderer Verkehrsteilnehmender zu verdrängen. Häufig seien ungenutzte oder brachliegende Bereiche aktiviert worden.

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Wo Jelbi-Punkte auf Gehwegen entstehen, sorgen Blindenleitstreifen für Orientierung. Mit inzwischen 26 Standorten liegt Spandau berlinweit auf Platz vier. Sechs der zwölf Bahnhöfe im Bezirk verfügen nun über einen direkten Anschluss an das Jelbi-Netz.

Letzte Meile im ÖPNV: Neue Jelbi-Punkte verbessern Umstieg und Stadtbild in Spandau

Das Bezirksamt hebt hervor, dass die neuen Standorte die sogenannte „letzte Meile“ im ÖPNV erleichtern. Nutzerinnen und Nutzer können am Bahnhof direkt auf Sharing-Fahrzeuge umsteigen. Gleichzeitig sorge die Bündelung an festen Punkten für ein aufgeräumtes Stadtbild.

Bereits in den vergangenen Jahren hatte Spandau Standorte in Haselhorst, an den Spandau Arcaden, im Falkenhagener Feld und im Haveluferquartier eingerichtet. Das Land Berlin finanziert das Projekt über den BVG-Verkehrsvertrag.

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Grüne sichere Kreuzungen: Spandau setzt auf mehr Verkehrssicherheit und besseres Stadtklima

Eine Besonderheit stellen die neuen „grünen sicheren Kreuzungen“ dar, die erstmals auch in Spandau realisiert werden könnten. Sie verbinden bauliche Maßnahmen wie Poller und Markierungen mit ökologischen Elementen, etwa versickerungsfähigen Gullys. Dadurch sinkt die Flächenversiegelung, während Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität verbessert werden.

Baustadtrat Schatz sprach von einem klaren Gewinn für den Bezirk. Jeder entsiegelte Quadratmeter trage zur Verkehrssicherheit und zum Stadtklima bei. Spandau gehe damit einen weiteren Schritt hin zu einer umweltfreundlicheren und geordneten Mobilität.

Quellen: Bezirksamt Spandau, BVG

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