Das neue Gymnasium in der Schulstraße 97 in Berlin-Mitte ist fertig. Der HOWOGE-Schulbau bietet 664 Schulplätze, sechs Compartments und eine gestapelte Sporthalle.

Das Bild zeigt den Eingangsbereich und die farbige Fassade des Gymnasiums Schulstraße in Mitte mit Hofbereich, Fenstern und vertikalen Fassadenelementen.

Der Schulneubau an der Schulstraße 97 bildet einen neuen Campus im dicht bebauten Umfeld von Mitte. / © Foto: HOWOGE / Harry Schnitger

© Titelbild: HOWOGE / Harry Schnitger

ANZEIGE

 

In der Schulstraße 97 in Berlin-Mitte ist ein neuer Schulbau fertig. Das Gymnasium bietet Platz für 664 Schülerinnen und Schüler und wird zunächst von der Albert-Gutzmann-Schule genutzt. Die HOWOGE hat das Gebäude an den Bezirk Mitte übergeben.

  • Bezirk: Mitte
  • Adresse: Schulstraße 97, Ecke Iranische Straße
  • Nutzung: zunächst Interimsstandort der Albert-Gutzmann-Schule, später Gymnasium
  • Schulplätze: 664

Das neue Gymnasium in der Schulstraße zeigt schon von außen, dass hier kein Standardbau entstanden ist. Die Fassade setzt auf lange Fensterbänder und farbige vertikale Elemente. Innen dominieren Sichtbeton, helle Flächen, große Öffnungen und klare Wege. Der Neubau entstand auf einem rund 13.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Ecke Schulstraße und Iranische Straße.

ANZEIGE

Die HOWOGE hat den Schulbau im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive fertiggestellt. Es ist die vierte von insgesamt fünf weiterführenden Schulen, die das landeseigene Unternehmen in diesem Jahr an die Bezirke übergeben kann. Geplant wurde das Gebäude von a+r Architekten aus Stuttgart. Die Bauausführung lag bei der BATEG GmbH Berlin.

Das Bild zeigt das Treppenhaus des Gymnasiums Schulstraße in Berlin-Mitte mit Sichtbeton, grünen Geländern und großen Glasflächen.

Eine zentrale Treppe verbindet die Ebenen des neuen Gymnasiums in der Schulstraße. / © Foto: HOWOGE / Harry Schnitger

Gymnasium in Mitte: Lernen in sechs Compartments

Der Neubau folgt dem Berliner Lern- und Teamhauskonzept. In den oberen Geschossen liegen sechs Compartments mit offenen Lern- und Aufenthaltsbereichen. Diese Struktur soll unterschiedliche Unterrichtsformen ermöglichen und die Zusammenarbeit innerhalb der Schulgemeinschaft stärken.

ANZEIGE

Im Erdgeschoss führt eine zentrale innere „Schulstraße“ durch das Gebäude. Dort liegen Fachräume, Mehrzweckbereiche und Gemeinschaftsflächen. Großzügige Innenräume, breite Verkehrsflächen, eine helle Mensa- oder Gemeinschaftszone sowie klare Sichtachsen prägen das Bild. Eine große Treppe mit grünen Geländern verbindet die Ebenen.

Direkt an das Schulgebäude schließt eine gestapelte Sporthalle an. Sie umfasst sechs Hallenteile und soll künftig sowohl dem Schulsport als auch dem Vereinssport dienen. Auf den Außenanlagen ergänzt ein Streetballplatz das Sportangebot.

Das Bild zeigt die Sporthalle des neuen Gymnasiums Schulstraße in Mitte mit Basketballkörben, Spielfeldmarkierungen und hoher Decke.

Die gestapelte Sporthalle des Schulneubaus umfasst sechs Hallenteile. / © Foto: HOWOGE / Harry Schnitger

ANZEIGE

Schulstraße 97: Schwieriges Grundstück, neuer Campus

Die Gebäudeanordnung schafft einen geschützten Schulcampus im innerstädtischen Umfeld. Neben einem Vorplatz entstanden abgeschirmte Schulhofflächen für Aufenthalt und Unterricht im Freien. Damit verbindet der Standort dichte Stadtlage mit nutzbaren Freiräumen für den Schulalltag.

Vor dem Neubau musste ein leerstehendes Seniorenwohnheim zurückgebaut werden. Auch der Baugrund war anspruchsvoll. Wegen Torflinsen wurde das Gebäude auf 355 Bohrpfählen gegründet. Laut BATEG stellte zudem die Lage neben einem U-Bahntunnel eine besondere Herausforderung dar.

Das Bild zeigt einen hellen Innenraum im neuen Gymnasium Schulstraße in Berlin-Mitte mit Betonstützen, großer Decke und einer zentralen Ausgabestelle.

Der neue Innenbereich des Gymnasiums in der Schulstraße in Mitte zeigt helle Gemeinschaftsflächen, Sichtbeton und eine zentrale Ausgabestelle. / © Foto: HOWOGE / Harry Schnitger

Albert-Gutzmann-Schule zieht an der Schulstraße zunächst ein

Das neue Gymnasium wird nicht sofort dauerhaft als Gymnasium genutzt. Zunächst zieht die Albert-Gutzmann-Schule ein. Grund dafür ist der geplante Neubau an ihrem bisherigen Standort in der Pankstraße. Dort errichtet die HOWOGE eine neue Gemeinschaftsschule für mehr als 1.300 Schülerinnen und Schüler. Dazu kommt ein integriertes sonderpädagogisches Förderzentrum mit Schwerpunkt Autismus.

Durch den Umzug in die Schulstraße können die bestehenden Gebäude in der Pankstraße zurückgebaut werden. Nach Fertigstellung des neuen Campus soll die Albert-Gutzmann-Schule dorthin zurückkehren. Der Schulbau in der Schulstraße schafft damit nicht nur neue Plätze in Mitte, sondern macht auch das nächste große Schulbauprojekt im Bezirk möglich.

Das Bild zeigt einen großen Aufenthaltsbereich im Gymnasium Schulstraße in Mitte mit grünen Wänden, runden Deckenleuchten und mehreren Zugängen zu Klassenräumen.

Großzügige Lern- und Aufenthaltsbereiche prägen das neue Gymnasium in der Schulstraße./ © Foto: HOWOGE / Harry Schnitger

Neue Schule in Mitte

 

Quellen: HOWOGE

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.