In Zehlendorf Mitte wächst das neue Geschäftshaus „Berclay“ weiter in den Alltag des Bezirks hinein. Erste Praxen und Läden haben geöffnet, während parallel die Gestaltung der Außenbereiche sichtbar vorankommt. Neue Bäume und frische Grünflächen prägen den öffentlichen Raum rund um die Kreuzung Berliner Straße und Clayallee.

Neu geschaffene Grünflächen, frisch gepflanzte Bäume: Der Neubau „Berclay“ in Zehlendorf Mitte verändert auch den umliegenden Straßenraum. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

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An der Kreuzung von Berliner Straße und Clayallee entstand in den vergangenen Jahren das Geschäftshaus „Berclay“. Der Neubau ersetzt ein Eckgebäude aus den sechziger Jahren, das lange als wenig attraktiv galt und unterschiedliche Nutzungen beherbergte.

Mit dem Entwurf des viergeschossigen Gebäudes beauftragte der Entwickler das Büro Tschoban Voss, das den Bau so gestaltete, dass er sich eng an das bestehende Stadtbild anlehnt und dennoch eine zeitgemäße Formensprache zeigt.

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Da der Bezirk an dieser zentralen Stelle keine Wohnnutzung vorsieht, entschieden sich die Verantwortlichen bewusst für ein reines Geschäftsgebäude. Insgesamt bietet der Neubau rund 4.200 Quadratmeter Fläche. Zudem nutzt das Haus Erdwärme, wodurch es sich gut in aktuelle energetische Standards einfügt.

Vermietung des „Berclays“ an der Berliner Straße: Erste Mieter eingezogen, Außenanlagen wachsen weiter

Mittlerweile sind erste Flächen im „Berclay“ bezogen. Mehrere Arztpraxen haben ihre Räume eröffnet und auch das Sanitätshaus Seeger empfängt bereits Kundinnen und Kunden. Im Erdgeschoss hat die Kette Burgermeister ihre neue Filiale geöffnet. Dadurch entsteht ein Nutzungsmix, der das Zentrum von Zehlendorf Mitte Schritt für Schritt stärker belebt.

Parallel dazu entwickeln sich die Außenbereiche rund um das Gebäude sichtbar weiter. Neue Bäume wurden gepflanzt und erste Grünflächen angelegt. Zudem laufen letzte Arbeiten an Wegen und Vorzonen, die den Knotenpunkt an der Berliner Straße und der Clayallee künftig strukturierter und angenehmer gestalten sollen.

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Ziel des Neubaus in Zehlendorf Mitte: Nutzungsmix, Umfeldgestaltung und Einbindung ins Quartier

Im Erdgeschoss stehen etwa 2.000 Quadratmeter für Einzelhandel und Caféangebote zur Verfügung. Nach Angaben der Projektverantwortlichen besteht ein großes Interesse an den Gewerbeflächen. Robert Jung erklärte laut Medienberichten, dass das „Berclay“ als offenes Haus für die Zehlendorfer Bevölkerung gedacht sei und der Nutzungsmix dafür eine wichtige Grundlage bilde.

Auch das Umfeld wandelt sich weiterhin. Nachdem das alte Gebäude 2021 geräumt und 2022 abgerissen wurde, wuchs das „Berclay“ als neuer Baukörper nun in das Zentrum von Zehlendorf Mitte hinein. Mit zusätzlichen Baumreihen, neuen Wegen und einer überarbeiteten Platzstruktur entsteht eine städtische Umgebung, die stärker auf Aufenthaltsqualität und kleinteilige Nutzungen setzt.

Quellen: TCHOBAN VOSS Architekten, Architektur Urbanistik Berlin, Berliner Morgenpost, Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

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