An der Prinzessinnenstraße in Kreuzberg haben die Arbeiten für ein neues Bauprojekt begonnen. Bis 2027 sollen dort 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen entstehen.

Prinzessinnenstraße 29

© Titelbild: Townscape

 

ANZEIGE

An der Prinzessinnenstraße unweit des Moritzplatzes verändert sich derzeit ein weiteres Grundstück. Nachdem die Baugenehmigung erteilt wurde und der Abriss des Bestands abgeschlossen ist, haben nun die Bauarbeiten für einen Neubau begonnen. Geplant ist ein Gebäude mit 114 Serviced Apartments sowie ergänzenden Gewerbe- und Co-Working-Flächen im Erdgeschoss.

  • Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
  • Adresse: Prinzessinnenstraße 29, 10969 Berlin
  • Nutzung: 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen im Erdgeschoss
  • Projektentwickler: Townscape
  • Fertigstellung: Geplant für das 3. Quartal 2027

Projektentwickler ist das Berliner Unternehmen Townscape. Das rund 1.099 Quadratmeter große Grundstück an der Prinzessinnenstraße 29 soll mit einem Gebäude von rund 3.700 Quadratmetern Bruttogeschossfläche bebaut werden. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen. Bereits vor Baubeginn steht mit der numa group SE auch der künftige Betreiber der Serviced Apartments fest.

114 Serviced Apartments: Was an der Prinzessinnenstraße geplant ist

Mit dem Neubau setzt Townscape auf ein Konzept, das Beherbergung, Arbeiten und gewerbliche Nutzungen miteinander verbindet. Neben den 114 Apartments entstehen im Erdgeschoss Flächen für Gewerbe und Co-Working. Damit soll ein Nutzungsmix geschaffen werden, der sich an den Anforderungen eines innerstädtischen Standorts orientiert.

ANZEIGE

Nach Unternehmensangaben sind mit dem Abschluss der Abbrucharbeiten nun die Voraussetzungen für die Umsetzung des Vorhabens geschaffen. Die Zusammenarbeit mit der numa group wird dabei fortgesetzt: Bereits bei früheren Projekten arbeiteten beide Unternehmen zusammen.

Am Moritzplatz: Kreativ geprägtes Umfeld in Kreuzberg

Das Baugrundstück liegt im Umfeld des Moritzplatzes, das sich in den vergangenen Jahren zu einem etablierten Standort für Kreativwirtschaft, Kultur und Start-ups entwickelt hat. In unmittelbarer Nähe befinden sich unter anderem das Aufbau Haus, die Prinzessinnengärten sowie das Betahaus als einer der bekanntesten Co-Working-Standorte der Stadt. Hinzu kommen zahlreiche gastronomische Angebote sowie kulturelle Einrichtungen.

Das Betahaus am Moritzplatz zählt zu den etablierten Co-Working-Standorten Berlins und prägt das kreativwirtschaftliche Umfeld rund um die Prinzessinnenstraße.

Das Betahaus zählt zu den bekanntesten Co-Working-Standorten Berlins und ist seit Jahren ein wichtiger Treffpunkt für Start-ups, Kreative und die Digitalwirtschaft im Umfeld des Moritzplatzes. / © Foto: Wikimedia Commons, Christophfahle, CC BY-SA 4.0

ANZEIGE

Die U-Bahnhöfe Moritzplatz und Kottbusser Tor sind fußläufig erreichbar, zudem bestehen über die Prinzenstraße und die Oranienstraße gute Anbindungen für den Straßenverkehr. Vorgesehen sind neun Fahrradstellplätze sowie zwei barrierefreie Pkw-Stellplätze. Gleichzeitig liegen mit dem Landwehrkanal und dem Engelsbecken mehrere Grün- und Aufenthaltsbereiche in kurzer Entfernung.

Mit dem Baustart beginnt nun die Umsetzung des Projekts. Bis zur geplanten Fertigstellung im Jahr 2027 soll an der Prinzessinnenstraße ein Neubau entstehen, der das bestehende Angebot aus Beherbergung, Arbeiten und Gewerbe im Umfeld des Moritzplatzes ergänzt.

 

ANZEIGE

Quellen: Townscape, Architektur Urbanistik

 

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

2 Kommentare

  1. M.Hillen 14. Juli 2026 at 00:05 - Reply

    Bisher dachte ich, die Zerstörung und Verschandelung der Gründerzeitviertel durch Krieg und Wiederaufbau (einfache Nachkriegsarchitektur) wäre an Ignoranz und Respektlosigkeit gegenüber der übrig gebliebenen schönen Altbausubstanz nicht zu überbieten.
    Mittlerweile denke ich, dass der neueste ArchitekturQuatsch und -Mist des 21.Jh noch furchtbarer ist..
    Was für ein hässlicher Scheiss aus dem BauhausLego- und Variationskasten… Ärmliche Architektur… für ärmlichen Geschmack!
    Der Anblick schmerzt, und keine Frage, die ganze Strasse verliert durch diesen Neubau erheblich an ästhetischer Qualität. Obwohl man dachte, dass das kaum noch möglich wäre…

  2. Max 14. Juli 2026 at 09:43 - Reply

    Ein paar mehr Bilder wären nett. So richtig vorstellen kann man sich das nicht, wenn nur drei Stockwerke sichtbar sind.

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.