Das „Neue Amt Altona“ wächst weiter: Der nachhaltige Holzbau soll ab Sommer 2026 Raum für Co-Working, Kreativwirtschaft und Nachbarschaft bieten.

Visualisierung Neues Amt Altona in Hamburg.

Das „Neue Amt Altona“ verbindet nachhaltigen Holzbau mit modernen Arbeitsflächen für die Kreativwirtschaft und soll künftig Raum für rund 300 Nutzer bieten. / © Visualisierung: Common Agency

© Titelbild: Common Agency

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Das ehemalige Finanzamt in der Altonaer Altstadt entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem neuen Zentrum für kreative Arbeit und gemeinschaftlich genutzte Räume. Mit dem Projekt entsteht auf rund 1.600 Quadratmetern ein neuer Arbeitsort für Selbstständige, Start-ups und kleinere Unternehmen.

Etwa 300 Menschen sollen künftig in dem genossenschaftlich organisierten Ensemble arbeiten können. Der Neubau ergänzt das benachbarte Alte Finanzamt Altona und verbindet damit einen bestehenden Kreativstandort mit neuen Co-Working-Flächen in Holzbauweise.

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Altonas Bezirksamtsleiter Dr. Sebastian Kloth und Finanzsenator Dr. Andreas Dressel testen das Coworking Neuen Amt Altona (NAA) im Beisein der NAA-Vorständ*innen Christina Veldhoen, Cornelius Voss und Feena Fensky (stehend, v.l.n.r.)

Bei einem Vor-Ort-Termin informierten sich Finanzsenator Andreas Dressel und Altonas Bezirksamtsleiter Sebastian Kloth über den aktuellen Baufortschritt und die weitere Entwicklung des Projekts. / © Foto: Bezirksamt Altona

Das „Neue Amt Altona“: Förderung über den Quartiersfonds

Finanziell unterstützt wird das Vorhaben unter anderem über den investiven Quartiersfonds der Stadt Hamburg. Das Förderinstrument besteht seit 2018 und dient dazu, Infrastrukturprojekte in den Bezirken mitzufinanzieren. Unterstützt werden dabei unter anderem soziale Einrichtungen, Kulturprojekte, Sportanlagen oder Maßnahmen der Stadtteilentwicklung.

Finanzsenator Andreas Dressel bezeichnete das „Neue Amt Altona“ als Beispiel für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung. Besonders hervorgehoben wurden die Verbindung von ökologischer Bauweise und neuen Arbeitsformen sowie die Rolle des Projekts für die Entwicklung des Quartiers.

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Auch Altonas Bezirksamtsleiter Sebastian Kloth betonte die Bedeutung des Vorhabens für die lokale Kreativwirtschaft. Das Gebäude solle nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern auch als sogenannter „dritter Ort“ Begegnungen im Stadtteil ermöglichen. Nach seinem Eindruck sei bereits während der Bauphase ein starker Gemeinschaftsgedanke spürbar.

Treffpunkt für Nachbarschaft und Kreativszene an der Neue Große Bergstraße

Geplant sind neben Büro- und Gemeinschaftsflächen auch öffentlich zugängliche Bereiche. Ein Café, Veranstaltungsräume und ein begrünter Innenhof sollen das Haus für die Nachbarschaft öffnen und zusätzliche Aufenthaltsqualitäten im Quartier schaffen.

So könnten die Büro- und Gemeinschaftsflächen im Neuen Amt Altona aussehen.

Geplant sind Büro- und Gemeinschaftsflächen sowie ein Café, Veranstaltungsräume und ein begrünter Innenhof als offener Treffpunkt für das Quartier. / © Visualisierung: Common Agency

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Das „Neue Amt Altona“ gilt im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) als wichtiges Projekt für die langfristige Sicherung der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Altona-Altstadt.

Bis zur geplanten Fertigstellung im Sommer 2026 stehen nun weitere Ausbauarbeiten an. Schon jetzt zeichnet sich jedoch ab, wie sich das ehemalige Verwaltungsumfeld zu einem neuen urbanen Arbeits- und Begegnungsort wandelt.

Quellen: Behörde für Finanzen und Bezirke, Bezirksamt Altona, Neues Amt Altona

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