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Potsdam geht den nächsten Schritt bei der Entwicklung eines neuen Hochschulstandorts am Brauhausberg. Mit dem Aufstellungsbeschluss für einen neuen Bebauungsplan rückt die mögliche Ansiedlung der Universität Potsdam auf dem markanten Areal einen bedeutenden Schritt näher.

Brauhausberg Areal aus der Luft

Das markante Gebäude auf dem Brauhausberg, viele Jahre ungenutzt, soll zu einem Ort für moderne Hochschularbeit werden. / © Foto: Wikimedia Commons, Wolfgang Pehelmann, Wiesbaden Germany, CC BY-SA 3.0 DE

© Titelbild: Landeshauptstadt Potsdam/Robert Schnabel

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Potsdam hat den nächsten formalen Schritt zur Entwicklung eines neuen Hochschulstandorts am Brauhausberg bekanntgegeben. Die Stadt informierte darüber, dass für das Areal des ehemaligen Landtagsgebäudes nun ein Bebauungsplan aufgestellt wird. Dieser soll die planungsrechtlichen Voraussetzungen schaffen, um die Universität Potsdam langfristig auf dem prominenten Standort ansiedeln zu können.

Die Entscheidung knüpft an die im vergangenen Jahr formulierte Absichtserklärung zwischen dem Land Brandenburg, der Universität Potsdam und der Hasso-Plattner-Stiftung an. Darin verständigten sich die Partner darauf, das Areal gemeinsam zu entwickeln und die umfassenden Potenziale des Standorts auszuschöpfen.

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Neuer Uni-Campus in Potsdam: Bebauungsplan als Grundlage für die weitere Entwicklung

Der Aufstellungsbeschluss definiert das Gelände zukünftig als Sondergebiet für Universitätsnutzung. Damit erhält die Verwaltung einen klaren Rahmen, um zu prüfen, wie das vorhandene Gebäude und die angrenzenden Flächen für Forschung und Lehre genutzt werden könnten.

Zudem wird geprüft, wie ergänzende Nutzungen wie studentisches Wohnen oder öffentliche Freiräume in das Gesamtkonzept eingebettet werden können. Diese Themen sollen im Verlauf des Planungsverfahrens weiter konkretisiert werden.

Brauhausberg als zentraler Baustein der Wissenschaftsstadt in Potsdam

Das markante Gebäude auf dem Brauhausberg, viele Jahre ungenutzt, soll zu einem Ort für moderne Hochschularbeit werden. Die Stadt betont, dass der Standort aufgrund seiner zentrumsnahen Lage und seiner historischen Bedeutung eine besondere Rolle im Gefüge der Potsdamer Wissenschaftslandschaft einnehmen könnte. Für die Universität Potsdam bietet er zusätzliche Flächen, die an den bestehenden Standorten nur begrenzt zur Verfügung stehen.

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Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung berichten, dass der Brauhausberg nicht nur Kapazitäten für die Hochschule erweitern soll, sondern auch Impulse für die städtebauliche Entwicklung setzen könne. Die Anbindung an bestehende Wegebeziehungen, der öffentliche Zugang und die Beziehung zum angrenzenden Freizeit- und Kulturareal spielen deshalb eine zentrale Rolle.

Ehemaliges Landtagsgebäude am Brauhausberg wird Hochschulstandort

Der Brauhausberg wird seit mehreren Jahren als Zukunftsprojekt der wachsenden Wissenschaftsstadt Potsdam kommuniziert. Auch auf der Immobilienmesse EXPO REAL stellte die Stadt das Vorhaben als Teil einer langfristigen Entwicklungsstrategie vor, um die Rolle Potsdams im nationalen Wettbewerb der Wissenschaftsstandorte zu stärken.

Mit dem nun auf den Weg gebrachten Bebauungsplan rückt die Umnutzung des ehemaligen Landtagsgebäudes in greifbare Nähe. Die kommenden Monate werden zeigen, wie die Beteiligten den neuen Hochschulstandort konkret ausgestalten und welche Rolle der Brauhausberg künftig im wissenschaftlichen Gefüge der Stadt einnehmen kann.

Quellen: Landeshauptstadt Potsdam, Universität Potsdam, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg

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