In Berlin-Gesundbrunnen ist mit dem Jugendort an der Schering- und Ackerstraße ein neuer öffentlicher Freiraum für Jugendliche entstanden. Die Anlage bietet Sport-, Freizeit- und Rückzugsflächen und wurde gemeinsam mit jungen Menschen entwickelt.
Jugendort mit Graffitti Wänden und verschiedenen Sportangeboten.

Am neu gestalteten Jugendort an der Scheringstraße/Ackerstraße trainieren Jugendliche an einer modernen Calisthenics-Anlage mit blauem Fallschutzbelag. Eine Tafel erklärt die Nutzung der Geräte, sodass das Training sicher und barrierearm möglich ist. Direkt daneben laden bemalte Graffitiwände auf einer begrünten Fläche zum kreativen Gestalten und Verweilen ein. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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An der Ecke Scheringstraße / Ackerstraße ist im Bezirk Mitte ein vielseitiger Freiraum für Jugendliche entstanden. Die feierliche Eröffnung der Anlage findet am 22. Juli 2025 statt. Im Auftrag des Bezirksamts wurde der Platz umfassend neugestaltet und steht nun zur öffentlichen Nutzung bereit.

Grundlage der Umgestaltung war ein Beteiligungsverfahren, das vom Kinder- und Jugendbüro Mitte gemeinsam mit jungen Menschen durchgeführt wurde. Ziel war es, einen öffentlichen Ort zu schaffen, der sowohl Bewegung als auch Rückzug und kreative Gestaltung ermöglicht, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Jugendlichen im Quartier.

Calisthenics, Tischtennis und Slackline: Ein Ort für aktive Freizeitgestaltung in Gesundbrunnen

Das zentrale Element des neuen Jugendorts ist eine großzügig angelegte Calisthenics-Anlage, die in Teilen barrierearm gestaltet wurde. Für die nötige Sicherheit beim Training sorgt ein zweischichtiger Fallschutzbelag. Darüber hinaus wurden zwei bereits vorhandene Tischtennisplatten auf unterschiedlichen Ebenen in das neue Konzept integriert und durch Sitzgelegenheiten ergänzt.

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In der Mitte der Anlage befindet sich eine Rasenfläche mit Slackline-Halterungen, die verschiedene Schwierigkeitsgrade ermöglichen. Ergänzt werden die Bewegungsangebote durch Bereiche zum Rückzug, darunter auch eine Wandfläche für Graffiti, die frei gestaltet werden kann. Ein Hinweisschild informiert über die sportlichen Nutzungsmöglichkeiten des Platzes.

Barrierefreier Zugang und aktive Beteiligung: Jugendliche gestalten ihren Ort an der Scheringstraße/ Ackerstraße mit

Über eine barrierefreie Rampe ist der Zugang zum Gelände problemlos möglich. Zudem verbessern unterschiedliche Bodenbeläge die Orientierung und unterstützen das Zwei-Sinne-Prinzip. Weil junge Menschen frühzeitig in den Planungsprozess einbezogen wurden, konnten ihre Ideen und Bedürfnisse direkt in die Gestaltung einfließen.

Besonders betonte Bezirksstadtrat Christoph Keller die Bedeutung der Beteiligung: Die besten Orte für Jugendliche entstünden seiner Einschätzung nach immer dann, wenn sie selbst aktiv an der Planung mitwirken könnten.

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Abschluss des Programms „Sozialer Zusammenhalt“: Jugendort stärkt Strukturen vor Ort

Finanziert wurde die Baumaßnahme über das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ im Rahmen des Quartiersmanagements Ackerstraße. Mit der Fertigstellung des Jugendorts endet dieses Förderprogramm in dem Gebiet. Dabei ging es nicht nur um eine bauliche Aufwertung – auch soziale Netzwerke und Einrichtungen wurden gezielt gestärkt.

Auf die besondere Lage des neuen Jugendorts wies Bezirksstadtrat Ephraim Gothe hin. In Sichtweite der denkmalgeschützten Liesenbrücke und der Ernst-Reuter-Siedlung entstehe damit einer der ersten Jugendorte dieser Art in Berlin, betonte er.

Tischtennisplatte

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Begrünte Anlage an der Scheringstraße mit neuen Wegen.

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Tafel mit Erklärungen zu den Sportgeräten.

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Tafel die die Graffitwände beschreibt und zur öffentlichen Nutzung einlädt.

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Quellen: Bezirksamt Mitte

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