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Die landeseigene degewo AG hat eine Wohnanlage im Spandauer Parkviertel übernommen und plant, ihren Bestand durch eine größere Siedlungserweiterung bis 2029 spürbar zu ergänzen. 

© Titelbild: Newmark

 

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Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft degewo AG hat eine bestehende Wohnanlage im Parkviertel Kladow im Berliner Stadtbezirk Spandau übernommen. Die Anlage in der Amberbaumallee 10-22 umfasst rund 5.900 Quadratmeter Wohnfläche, verteilt auf ein Bestandsgebäude und vier Neubaukörper mit insgesamt 72 Wohnungen, die bereits vollständig vermietet sind.

Die Gebäude zeichnen sich nach Angaben der Transaktionsbegleiter Newmark durch energieeffiziente Bauweise und familienfreundliche Grundrisse aus und liegen verkehrsgünstig mit guter ÖPNV-Anbindung nahe dem Wasser.

Parkviertel in Spandau: 430 neue Wohnungen bis 2029 geplant

Doch die aktuelle Übernahme ist nur einer der ersten Schritte in der Strategie der degewo: Die Wohnungsbaugesellschaft plant, die Siedlung ab Ende des Jahres um 28 neue Gebäude zu erweitern, mit zwei bis drei Geschossen plus Staffelgeschoss. So sollen bis Ende 2029 rund 430 Wohnungen entstehen.

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Begleitend werde ein Mobilitätskonzept entwickelt, das unter anderem eine Quartiersgarage, E-Ladeinfrastruktur, Fahrradabstellanlagen und bessere Fuß- und Radwege vorsieht. Gleichzeitig wolle man Mietergärten weitgehend erhalten und Grünflächen ökologisch gestalten. Regenwasser wird vor Ort versickern, Dächer und Fassaden sollen, wo möglich, begrünt werden, um Mikroklima und Lebensqualität zu sichern.

Zuwachs in der Nachbarschaft: Anwohnende wünschen Erhalt von Grünflächen

Für aktuelle Bewohnerinnen und Bewohner bedeuten die Neubauten spürbare Veränderungen. Bisherige Freiflächen werden bebaut, der Blick aus vielen Fenstern künftig auf Nachbarhäuser fallen. Die degewo verweist jedoch darauf, dass Berlin stark gewachsen sei und neue Wohnungen in Spandau notwendig sind, um der Wohnungsnot zu begegnen.

Die Anwohner habe man laut Wohnungsbaugesellschaft schon früh in den Planungsprozess einbezogen. Besonders gewünscht werden Grünflächen, Wildblumenwiesen, Obstbäume sowie Schutz für Tiere wie Igel oder Vögel. Auch Sport- und Spielangebote, Sitzgelegenheiten und Angebote für Jugendliche stehen auf der Prioritätenliste.

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Inwieweit sich die Wünsche der Anwohnerinnen und Anwohner auf den begrenzten Freiflächen künftig tatsächlich umsetzen lassen, wird sich während der Bauphase zeigen. Gleichzeitig ist klar: Angesichts des hohen Bedarfs an Wohnraum in Berlin lässt sich Neubau nicht vermeiden.

 

Quellen: degewo, Newmark, MOZ

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